Österreich

  Juve Plus Milliardenübernahme

Der britische Online-Glücksspielanbieter 888 Holdings will den größeren Rivalen bwin.party übernehmen. Der Kaufpreis in Höhe von umgerechnet rund 1,29 Milliarden Euro soll bar und in Aktien bezahlt werden. 888 setzte sich im Bieterverfahren gegen die GVC Holdings durch, ebenfalls Anbieterin von Online-Glücksspielen.

  Juve Plus Erstes Datacenter in Wien

Der Rechenzentrumsbetreiber E-Shelter mit Sitz in Frankfurt hat in Wien sein erstes Datacenter eröffnet. Das Grundstück dafür erwarb E-shelter von der Industriegrundstücksverwaltungsgesellschaft IVG, hinter der der niederländische Philips-Konzern steht.

  Juve Plus Büroimmobilien

Der Hamburger Investmentmanager Union Investment Real Estate hat für seinen offenen Immobilienfonds UniImmo das Bürogebäude Space2move im 19. Wiener Bezirk erworben. Das Gesamttransaktionsvolumen beträgt 185 Millionen Euro.

Wien

Dr. Maria Wittmann-Tiwald (55), bislang Richterin am Oberlandesgericht Wien (OLG), ist neue Präsidentin des Handelsgerichtes Wien. Vorangegangen war ein mehrstufiges Besetzungsverfahren. Die Ernennung erfolgte zum Juli auf Vorschlag des Bundesministers für Justiz und durch den Bundespräsidenten.

Aufstieg

Michael Höllerer (37) zieht zum Juli in den Vorstand der Raiffeisen Zentralbank Österreich ein. Neben seiner Tätigkeit als RZB-Generalsekretär ist der Jurist derzeit Geschäftsführer der 100-prozentigen RZB-Tochter Raiffeisen Kapitalanlage-Gesellschaft. Dies wird er jedoch nicht fortführen.

  Juve Plus Flüssigkeitstechnik

Die internationale Investmentgruppe Sterling Grace hat über ihre Schweizer Holding einen Mehrheitsanteil von 74,9 Prozent an der Sonnek Holding International, 100-prozentige Mutter des Spezialisten für Flüssigkeitstechnik Sonnek Engineering, gekauft.

  Juve Plus Beauty-Produkte

Palmers Textil, Österreichs bekannter Lingerie-Hersteller, hat sein Tochterunternehmen p2 Kosmetik an die französische Maesa-Gruppe verkauft. Während der Hauptsitz der 2004 gegründeten p2 Kosmetik in Wien verbleiben wird, soll ihr Vertriebsmodell neben Deutschland auch auf andere Länder ausgeweitet werden.

Kärntner Schuldenschnitt

Das vor rund einer Woche beantragte Reorganisationsverfahren für die Kärntner Landesholding stößt bei den Rechtsvertretern von Großinvestoren der früheren Hypo Alpe-Adria mehrheitlich auf Skepsis. Sie halten das im Unternehmensreorganisations-Gesetz vorgesehene Instrument für ungeeignet, die Klagen gegen die Landesholding abzuwehren.