Verfahren

  Juve Plus Deutsche Bank kündigte zu Unrecht

Die Deutsche Bank muss vier ihrer früheren Händler wieder einstellen. Ihnen war im Zuge des Skandals um den manipulierten Interbanken-Zinssatz Euribor gekündigt worden. Das entschied heute das Arbeitsgericht Frankfurt und erklärte die Kündigungen für unverhältnismäßig. Die Kläger haben zudem Anspruch auf Gehaltszahlung samt Zinsen.

  Juve Plus Joghurthersteller

Die Raiffeisen-Holding Niederösterreich-Wien hat sich vom Molkereiunternehmen NOM Dairy im britischen Telford getrennt. Neue Eigentümerin ist Müller Dairy, die Teil der deutschen Unternehmensgruppe Theo Müller ist.

  Juve Plus Arcandor-Insolvenz

Im Rechtsstreit zwischen dem Arcandor-Insolvenzverwalter Hans-Gerd Jauch und dem Ex-Vorstandschef Thomas Middelhoff erging heute ein Urteil. Das Landgericht Essen hat Middelhoff zur Zahlung von 3,416 Millionen Euor verurteilt. Jauch hatte 16 Millionen Euro verlangt.

  Juve Plus Streit der Radiovermarkter

Der Streit um Preise für Radiowerbung geht in die nächste Instanz. Der größte private Werbezeitenvermarkter Radio Marketing Service (RMS) hat gegen das Urteil des Landgerichts Hamburg Berufung zum Oberlandesgericht eingelegt. Zuvor war RMS mit seiner Klage gegen den Wettbewerber AS&S Radio, der vorwiegend öffentlich-rechtliche Sender vertritt, vor dem Landgericht gescheitert. Die Richter wiesen die Klage aus formellen Gründen ab.

  Juve Plus Verbandsklagerecht gestärkt

Erst kürzlich hat eine Gesetzesänderung im Umweltrecht das Klagerecht von Verbänden bei Vorhaben gestärkt, für die eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) notwendig ist. Das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) hat das Klagerecht für Verbände nun darüber hinaus erweitert. Die Leipziger Richter entschieden, dass ein Verband auch gegen einen Luftreinhalteplan klagen darf.

  Juve Plus BR nicht behindert

Leitende Angestellte haben wegen ihrer Meinungsfreiheit das Recht, den Betriebsrat ihres Unternehmens in einem offenen Brief zu kritisieren. Die Kritik sei eine Meinungsäußerung und eben keine Tatsachenbehauptung, entschied das Landesarbeitsgericht (LAG) Hessen, das damit der Position von verschiedenen Managern des koreanischen Autobauers Hyundai folgte.

  Juve Plus Balda

Der bisherige Aufsichtsratsvorsitzende des Spritzgussspezialisten Balda Dr. Michael Naschke hat auf der gestrigen außerordentlichen Hauptversammlung des ostwestfälischen Kunststoffverarbeiters seinen Rücktritt erklärt. Der dreiköpfige Aufsichtsrat wurde daraufhin unter anderem mit Kandidaten des Großaktionärs Elector neu besetzt. Dieser hatte auch die Einberufung des außerordentlichen Hauptversammlung angestrengt.

  Juve Plus Klage

Henning Schorisch, Insolvenzverwalter des Solarunternehmens Q-Cells (jetzt Global PVQ), hat am 28. August beim Landgericht Frankfurt Klage gegen Hengeler Mueller eingereicht. Der Partner von hww Wienberg Wilhelm verlangt einen Teil des Honorars zurück, das Hengeler für die gescheiterte Sanierungsberatung bei Q-Cells erhalten hatte. Der genaue Streitwert ist nicht bekannt.

  Juve Plus Hypo Alpe-Adria

Die EU-Kommission hat weitere 700 Millionen Euro als Beihilfen für die Hypo Alpe-Adria (HGAA) genehmigt. Damit verbunden ist allerdings die Umsetzung des in zahlreichen Verhandlungsrunden erarbeiteten und im Juni 2013 eingereichten Abwicklungsplans für das Institut.

  Juve Plus Streit um Holz

Um millionenschwere Holzlieferverträge des Landes Nordrhein-Westfalen entwickelt sich ein immer komplexer werdender Streit. Neben der österreichischen Klausner-Gruppe, die bereits seit dem Frühjahr mit einer Leistungs- und Erfüllungsklage gegen das Bundesland vorgeht, begehrt nun ein Sägewerk aus der Eifel Schadensersatz. Beide Klagen werden vor dem Landgericht Münster verhandelt.

  Juve Plus Streit um Kabelschacht-Miete

Die Deutsche Telekom muss keine 350 Millionen Euro an Kabel Deutschland wegen angeblich kartellrechtswidrig überhöhter Netzentgelte bezahlen. Das entschied das Landgericht Frankfurt heute und wies damit die Klage von Kabel Deutschland ab. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig und wird Prozessbeteiligten zufolge vermutlich in die nächste Instanz gehen.