Verfahren

  Juve Plus Kein Solo

Die V-förmigen E-Gitarren des sächsischen Herstellers Warwick sind nicht mit den Flying V-Gitarren von Gibson zu verwechseln und dürfen daher weiter verkauft werden. Das hat das Oberlandesgericht Hamburg entschieden. Auch wenn beide Gitarren die gleiche Form haben, sahen die Richter keine Verwechslungsgefahr und auch keinen unlauteren Imagetransfer.

  Juve Plus Pharmaforschung

Erfolg für AOP Orphan Pharmaceuticals vor einem Frankfurter ICC-Schiedsgericht: Das Wiener Pharmaunternehmen setzte sich mit der Ansicht durch, dass ein Vertrag mit dem taiwanesischen Arzneimittelhersteller Pharmaessentia weiter Bestand hat und bekam in dem Verfahren 143 Millionen Euro zugesprochen, unter anderem für Schadenersatz und Kosten.

  Juve Plus Rechtswahlklausel

Der Rechtsdienstleister RightNow kauft Ansprüche von Fluggästen, um sie geltend zu machen. Gegen das Vorgehen kämpft Ryanair oft mit Verweis auf die Rechtswahlklausel. Das Flugunternehmen argumentiert dann, dass Abtretungsmodelle nach irischem Recht nicht erlaubt sind. Gegen diese Strategie konnte RightNow nun vor zwei Landgerichten in Kleve und Berlin punkten.

  Juve Plus Endgültig durchgesetzt

Das rechtliche Tauziehen um die Salzburgleitung ist beendet: Der Verwaltungsgerichtshof wies letzte Rechtsmittel gegen die Genehmigung der Starkstromtrasse von Oberösterreich ins Bundesland Salzburg zurück. Die 128 Kilometer lange Leitung der Austrian Power Grid ist bereits in Bau und soll 2026 fertiggestellt sein.

  Juve Plus Ohne Polizeikosten

Die Kosten für die Verkehrspolizei dürfen nicht in die Berechnung der Lkw-Maut einfließen. Das hat der Europäische Gerichtshof am Mittwoch entschieden. Eine polnische Spedition hatte die Bundesrepublik Deutschland auf die Rückzahlung überhöhter Mautkosten verklagt. Den Bund könnte die Entscheidung eine Menge Geld kosten.

  Juve Plus Prozesslawine

Der Fall ist außergewöhnlich, und die Mittel sind es auch: Mehrere Stadtwerke klagen gegen den großen Deal, mit dem sich die Energieriesen E.on und RWE neu sortieren – und werfen Wirtschaftsminister Peter Altmaier in einem offenen Brief vor, er habe sich zum Nachteil von Verbrauchern und kommunalen Energieversorgern auf die Seite der beiden „marktbeherrschenden Unternehmen“ geschlagen. Gestritten wird mittlerweile vor Gericht in Deutschland, Luxemburg und den USA.

  Juve Plus VfGH

Die Auseinandersetzung um eine Betriebserweiterung des Fruchtsaftherstellers Rauch in Ludesch setzte der Verfassungsgerichtshof juristisch auf Start: Er erklärte eine Volksabstimmung vom November 2019 für nichtig, sodass dem Prozedere für eine Umwidmung der strittigen Flächen nichts im Wege steht. Im gleichen Zug hob der VfGH Teile des Vorarlberger Landes-Volksabstimmungsgesetzes und des Gemeindegesetzes auf.

  Juve Plus Tengelmann-Streit

Die Gesellschafter des Mischkonzerns Tengelmann treffen sich heute zu einer außerordentlichen Gesellschafterversammlung. Damit soll mehr Bewegung in den seit Monaten mit harten Bandagen geführten Erbschaftsstreit kommen.

  Juve Plus Luxusautos

Der Streit um die Verwendung des berühmten Markennamens ‚Testarossa‘ hat eine weitere Runde vor dem EuGH gedreht. Die Luxemburger Richter sollten entscheiden, ob Ferrari die Marke Testarossa „ernsthaft“ nutzt. Oder ob sie gelöscht werden darf, wie die Nürnberger Spielzeugfirma Autec fordert. Autec möchte nämlich eigene Produkte mit dem Namen ‚Testarossa‘ auf den Markt bringen. Der EuGH hat nun einen Rahmen gesteckt, was er unter dem Begriff „ernsthaft nutzen“ versteht, und ansonsten die Entscheidung zurückgespielt ans Oberlandesgericht Düsseldorf.

  Juve Plus Millionen-Schadensersatzklage

Das Kartellverfahren gegen Großhändler von Pflanzenschutzmitteln hat ein ungewöhnliches Nachspiel: Der Münchner Agrarhandelskonzern BayWa hat eine Amtshaftungsklage gegen das Bundeskartellamt eingereicht. Wegen der Verletzung von rechtsstaatlichen Verfahrensregeln und Grundrechten fordert BayWa mehr als 70 Millionen Euro Schadensersatz. Nun kam es zur mündlichen Verhandlung am Landgericht Bonn.

  Juve Plus Prozess in Stuttgart

Der Insolvenzverwalter der Maple Bank hat die Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Ernst & Young auf 195 Millionen Euro Schadensersatz verklagt. Er wirft ihr falsche Beratung bei den umstrittenen Cum-Ex-Geschäften zu Lasten der Staatskasse vor. Die 27. Zivilkammer am Landgericht Stuttgart, eine Spezialkammer für Steuerberater- und Wirtschaftsprüferhaftung, verhandelte den Fall gestern.