Artikel von Marc Chmielewski

  Juve Plus Frankfurt

Sullivan & Cromwell baut ihre deutsche Präsenz mit einem hochkarätigen Doppelzugang aus: Die Prozessrechtspartner Dr. Philipp Hanfland und Maximilian Bülau wechseln und gründen dort die deutsche Litigation-Praxis der US-Kanzlei. Beide kommen von Hengeler Mueller und zählen zu den renommiertesten Anwälten für komplexe wirtschaftsrechtliche Streitigkeiten in Deutschland.

  Juve Plus Verbraucherklage

Bevor über die Ansprüche von rund sechs Millionen deutschen Facebook-Nutzern verhandelt wird, lässt das Hanseatische Oberlandesgericht in Luxemburg abklopfen, ob die deutsche Musterfeststellungsklage nach DSGVO überhaupt zulässig ist. Das Ergebnis des EuGH-Verfahrens dürfte sich auch auf andere DSGVO-Verbandsklagen auswirken, etwa gegen Meta, X und TikTok.

  Juve Plus KI-Rennen

Kirkland & Ellis sichert sich exklusive Entwicklungsrechte bei dem US-Anbieter Syllo, um ihre Litigation-Praxis zu stärken. Parallel entsteht mit Palantir eine Private-Equity-Plattform. Während Litigation in den USA zu den wichtigen Standbeinen der Kanzlei gehört, ist Kirkland in Deutschland auf diesem Feld nicht vertreten.

  Juve Plus Wechsel zu Boutique

Die Frankfurter Kanzlei AGS Legal wächst zum Juli mit einem dreiköpfigen Litigation-Team von DLA Piper. David Kappel (44) steigt als Salary-Partner ein, Dr. Malte Clauß (39) als Counsel und Marlene Nordin Mencke (34) als Senior Associate. Bei AGS Legal trifft Kappel auf seinen Bruder, den Managing-Partner Dr. Jan Kappel.

  Juve Plus Glyphosat-Komplex

Der US Supreme Court hat dem Bayer-Konzern im jahrelangen Streit um den Unkrautvernichter Roundup einen entscheidenden Sieg beschert: Bundesrechtliche Zulassungsvorgaben verdrängen abweichende Warnpflichten der Einzelstaaten. Tausenden Klagen entzieht das Urteil die Grundlage – die Aktie sprang um 17 Prozent nach oben.

  Juve Plus Frachter auf dem Meeresgrund

Porsche muss nicht für den Untergang des Autotransporters „Felicity Ace“ zahlen: Das Landgericht Stuttgart wies eine Klage der japanischen Reederei MOL und fünf Seekaskoversicherern über knapp 30 Millionen Euro ab. Der verheerende Brand auf hoher See sei nicht nachweislich durch die Batterie eines Porsche Taycan ausgelöst worden. Der Prozess ist ein Stelldichein renommierter Seerechtsspezialisten.