Juve Plus Akaysha und Copenhagen Energy

Ashurst und Hengeler begleiten Batteriespeicherkooperation

Der australische Batteriespeicherentwickler Akaysha Energy und das Energietechunternehmen Copenhagen Energy bündeln künftig ihre Kräfte auf dem deutschen Markt. Im Rahmen einer strategischen Partnerschaft wollen die beiden Unternehmen großskalige BESS-Projekte in Deutschland gemeinsam entwickeln und realisieren.

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Akaysha Energy bringt Erfahrung in der Realisierung von Batteriespeicherprojekten mit. Das Unternehmen hat derzeit 4.500 MWh im Bau und betreibt bereits 1.400 MWh in Australien, Japan und den USA. Die Entwicklungspipeline umfasst mehr als 30 GWh. Copenhagen Energy steuert technologiegetriebene Entwicklung, Stromhandelskompetenz und Marktkenntnisse in Europa bei.

Die Kooperation zielt darauf ab, flexible Energiespeicherkapazitäten in Deutschland auszubauen. Das soll zu einem stabileren und widerstandsfähigeren Energiesystem beitragen, während der Anteil erneuerbarer Energien weiter wächst.

Copenhagen Energy war 2020 in Kopenhagen gegründet worden und hatte 2023 ihre deutsche Tochter mit Sitz in Berlin an den Start gebracht. Akaysha Energy ist spezialisiert auf Batteriespeichersysteme (Battery Energy Storage Systems –BESS) und sitzt in Melbourne. Das Unternehmen war 2021 gegründet und 2022 von Vermögensverwalter Blackrock übernommen worden.

Die Berater im Überblick

Marina Arntzen

Berater Akaysha Energy
Ashurst (München): Marina Arntzen, Stefan Bruder (beide Corporate/M&A; beide Federführung), Tino Duttiné (Steuerrecht), Dr. Martin Eimer (Disputes), Matthias Rüdt von Collenberg (Immobilienrecht), Sascha Arnold (Regulierung; alle vier Frankfurt), Sina Schwirz (Corporate/M&A), Miriam Staatz (Steuerrecht; Frankfurt); Associates: Maylin Heinrich, Karen Kelat, Benedikt Lerp (alle Corporate/M&A), Robin Meier (Steuerrecht; beide Frankfurt)

Sebastian Schneider

Berater Copenhagen Energy
Hengeler Mueller: Dr. Sebastian Schneider (Frankfurt), Andreas Breier (Berlin; beide Corporate/M&A; beide Federführung), Dr. Sebastian Adam (Steuerrecht; Frankfurt), Dr. Jörg Meinzenbach (Energierecht/Regulierung; Düsseldorf); Associates: Julia Tittel (Corporate/M&A), Sebastian Fernkorn (Steuerrecht; beide Frankfurt), Paul Rieger, Malte Scholz (beide Energierecht/Regulierung), Dr. Mats Kremer (Kartellrecht; alle Düsseldorf)
Gorrissen Federspiel (Kopenhagen): Charlotte Thorsen, Hans Boie (beide Corporate/M&A/Energy; beide Federführung) – aus dem Markt bekannt
Inhouse Recht (Kopenhagen): Shanta Rye-Munkbak (General Counsel)

Hintergrund: Akaysha zählt in den australischen Büros von Ashurst zu den festen Mandanten. Bereits 2023 stand die Kanzlei dem Unternehmen beratend zur Seite, als dieses den Zuschlag für Entwicklung, Besitz und Betrieb des Batteriespeicherkraftwerks Waratah Super Battery in Australien erhielt. Die beiden nun federführenden Partner Arntzen und Bruder waren Anfang 2024 zeitgleich in das Münchner Büro der Kanzlei gewechselt. Arntzen kam von Norton Rose Fulbright, Bruder von Clifford Chance. Die Kooperation mit Copenhagen Energy ist derzeit nicht ihr einziges Projekt in Sachen Batteriespeicher: So beriet ein Ashurst-Team um die beiden Partner Ende März Energy Infrastructure Partners bei ihrem Investment in Mirai Power, einem deutschen Entwickler und Betreiber von Batteriespeichern. Bereits im vergangenen Herbst berieten sie den Vermögensverwalter Aviva Investors, als dieser 150 Millionen Euro in den BESS-Entwickler und -Betreiber Terra One Climate Solutions investierte.

Head of Legal bei Copenhagen Energy ist seit März 2024 Rye-Munkbak, die damals vom dänischen Elektrogerätehersteller GN Group wechselte. Vor ihrer Inhouse-Zeit hatte sie aber über drei Jahre bei Gorrissen Federspiel gearbeitet. Die dänische Top-Kanzlei kam nun auch bei der Kooperationsvereinbarung mit Akaysha zum Einsatz und zog dafür das Hengeler-Team um den Energie-M&A-Spezialisten Schneider hinzu. Der Frankfurter Partner verfügt über ausgezeichnete Kontakte nach Dänemark. So beriet er zuletzt etwa zusammen mit Marika Öry das dänische Energieunternehmen Ørsted, auf deren Panel Hengeler seit Langem steht, beim Verkauf ihres europäischen Onshore-Geschäfts an Copenhagen Infrastructure Partners (CIP). Auch der dänische Infrastrukturinvestor gehört zu Hengelers Mandanten: Die Kanzlei beriet CIP etwa 2019 beim Verkauf der Anteile am Offshore-Windpark Veja Mate.

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