Digitales Investment

BlackFin erwirbt mit Hengeler Mehrheitsbeteiligung an IKS

Die zur Deutschen Bank gehörende Fondsgesellschaft DWS ist bei der Suche nach einem Käufer für ihre Fondsplattform IKS am Ziel. Der französische, auf den Finanzsektor spezialisierte Investor BlackFin Capital Partners erwirbt 70 Prozent von IKS, DWS bleibt mit 30 Prozent beteiligt.

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Im Zuge der Transaktion wird die digitale Investment-Plattform IKS per Asset-Deal in ein Joint Venture überführt, an dem beide beteiligt sind. Das Geschäft soll in der zweiten Jahreshälfte 2022 abgeschlossen sein. Ziel ist es, das digitale Angebot für Investmentanteile gemeinsam weiterzuentwickeln. Das IKS-Angebot soll sich an Vertriebspartner, institutionelle und private Anleger richten.

Dirk Bliesener

Berater BlackFin Capital Partners
Hengeler Mueller: Dr. Dirk Bliesener (Finanzaufsichtsrecht/M&A; Frankfurt), Dr. Jens Wenzel (M&A; Berlin; beide Federführung), Dr. Alf-Henrik Bischke (Kartellrecht; Düsseldorf), Dr. Markus Ernst (Steuern; München), Dr. Christian Hoefs (Arbeitsrecht; Frankfurt), Dr. Oliver Rieckers (Gesellschaftsrecht; Düsseldorf), Fabian Seip (Regulierung/IP/IT; Berlin), Jan Steffen (Finanzaufsichtsrecht; Frankfurt), Dr. Marvin Vesper-Gräske (M&A; Berlin); Associates: Dr. Nicolas Kutscher, Dr. Ingo Berner, Clemens Höhn (alle M&A; alle Berlin), Christian Dankerl (Kartellrecht; Düsseldorf), Selina Rohr (Arbeitsrecht; Frankfurt), Tobias Schwab (Steuern; München), Dr. Gerrit Tönningsen (Finanzaufsichtsrecht; Frankfurt)

Berater DWS Group
Allen & Overy (Frankfurt): Dr. Hartmut Krause, Alexander Wüpper (beide Corporate/M&A), Dr. Frank Herring (Aufsichtsrecht/Investmentrecht) – aus dem Markt bekannt

Notar
Hogan Lovells (Frankfurt): Dr. Jörg Herwig, Dr. Joachim Habetha – aus dem Markt bekannt

Hintergrund: BlackFin Capital Partners hat schon einige Male Hengeler Mueller mandatiert. Beim Kauf von BonnFinanz, einer Vertriebstochter des Versicherers Zurich, hatte der Finanzinvestor mit der M&A-Boutique Gütt Olk Feldhaus und der Versicherungsaufsichtsspezialistin BLD Bach Langheid Dallmayr zusammengearbeitet.

Hartmut Krause

Auch Allen & Overy ist in der Vergangenheit schon mehrmals an der Seite ihrer Mandantin DWS aufgetreten. Die Beziehung ist aber gleichfalls nicht exklusiv, beim DWS-Börsengang vor rund drei Jahren hatte Freshfields Bruckhaus Deringer beraten.

Sowohl Hengeler Mueller als auch Allen & Overy waren an der komplexen Transaktion mit einer Kombination aus erfahrenen Aufsichtsrechtlern wie Bliesener und Herring sowie Transaktionsanwälten wie Wenzel und Krause beteiligt. (mit Material von dpa)

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