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  Juve Plus Mobilfunk

Der Mobilfunkanbieter Telefónica Deutschland hat wie erwartet erneut Funkmasten an eine andere Tochter seines spanischen Mutterkonzerns Telefónica ausgelagert. Es seien 10.100 Masten für insgesamt 1,5 Milliarden Euro an Telxius verkauft worden, teilte der spanische Telekomkonzern Telefonica mit. Die Nettoverschuldung werde sich durch die Transaktion um etwa 500 Millionen Euro verringern.

  Juve Plus Zweiter Anlauf

Georg Kofler hat alle Aktien des Drückwalzmaschinenunternehmens Leifeld Metal Spinning an die japanische Nihon Spindle Manufacturing abgegeben. Vor zwei Jahren hatte das Bundeswirtschaftsministerium einen Verkaufsversuch wegen Sicherheitsbedenken nicht gestattet.

  Juve Plus MDax

Die CompuGroup Medical SE wird umfirmiert in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien. Ein entsprechender Beschluss wurde jüngst auf der Hauptversammlung des Koblenzer MDax-Konzerns gefasst. Das vom Gründer geführte Unternehmen hatte Ende 2019 schon eine Marktkapitalisierung von rund 3,4 Milliarden Euro erreicht.

  Juve Plus Go West

Die Legal-Software-Firma Bryter will mit einer Finanzierungsrunde über 16 Millionen Dollar ihr USA-Geschäft ausbauen. Für den Herbst plant sie eine Büroeröffnung in New York. Die Serie A wird von Dawn Capital und Accel angeführt.

  Juve Plus Aufgespalten

Der US-Konzern United Technologies Corp. hat seine Sparten Otis und Carrier ausgegliedert und an die Börse gebracht. Die Aufspaltung erfolgte parallel zu der Fusion von UTC mit dem US-Wettbewerber Raytheon, aus der der neue Rüstungskonzern Raytheon Technologies Corp. entstand.

  Juve Plus Corona-Rettung

Der Aufsichtsrat der Lufthansa hat die Auflagen der EU-Kommission für ein milliardenschweres Hilfspaket akzeptiert. Für den Einstieg des Bundes, der Teil des Rettungspakets ist, muss die Fluggesellschaft Start- und Landerechte in Frankfurt und München an die Konkurrenz abgeben. Nun bereitet der Konzern seine Belegschaft auf weitere Einschnitte vor.

  Juve Plus Frisches Geld

Das Berliner Start-up PlusDental hat in seiner jüngsten Finanzierungsrunde 32 Millionen Euro eingesammelt. An dem Anbieter für transparente Zahnkorrekturschienen, der 2017 zunächst als Sunshine Smile gestartet war, beteiligten sich als Neuinvestoren Christian Wegner von der Re-Commerce Plattform Momox sowie der in Hongkong ansässige Ping An Global Voyager Fund. Auch die Altinvestoren Lakestar und Holtzbrinck nahmen an der Finanzierungsrunde teil.

  Juve Plus Eishockey

In der Deutschen Eishockey Liga gibt es Streit über den Gehaltsverzicht, den die Liga zur Bedingung für eine Lizenzerteilung macht. Kernproblem ist die pauschale Voraussetzung, dass die Spieler zustimmen sollen, auf 25 Prozent ihres Gehalts zu verzichten. In Spielerkreisen regt sich bei allem Verständnis für die Probleme in der Coronavirus-Krise deshalb Widerstand. Um ihrer Kritik und ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, haben sie nun die erste Eishockeyspieler-Gewerkschaft gegründet.

  Juve Plus Ericus-Contor in Hamburg

Ein weiteres bekanntes Gebäude in der Hamburger HafenCity hat den Eigentümer gewechselt: Der Immobilieninvestor Patrizia verkaufte das Ericus-Contor an einen alternativen Investmentfonds der Union Investment. Dabei handelt es sich nach Angaben der Verkäuferin um die bislang größte Einzeltransaktion in Hamburg in diesem Jahr.

  Juve Plus Corona

Das US-Pharmaunternehmen Merck & Co setzt auf den Wiener Impfstoffentwickler Themis Bioscience. Seine internationale Tochtergesellschaft Merck Sharp & Dohme erwarb in einer der bislang größten Venture-Capital-Transaktionen in Österreich sämtliche Anteile an dem Forschungsunternehmen. Ein Ziel des Kaufs ist es, zu einem Impfstoff gegen den Virus Sars-Cov-2 zu kommen. Dazu hatte Merck Ende Mai auch zwei weitere Kooperationen geschlossen. Wettbewerbsrechtliche Genehmigungen stehen noch aus.

  Juve Plus Verschlankt

Der Siemens-Konzern trennt sich von seiner Energiesparte: Sie soll unter dem Namen Siemens Energy Ende September an die Börse gehen. Rund 55 Prozent an dem neuen Unternehmen, das auf rund zehn Milliarden Euro taxiert wird, gehen an die bisherigen Siemens-Aktionäre, als Ausgleich für die Verschlankung des Mutterkonzerns. Die übrigen Anteile will Siemens zunächst behalten. Dem IPO gingen monatelange Carve-out-Arbeiten voraus.