Deals

  Juve Plus Berlin

Fußball-Bundesligist Hertha BSC stößt mit einem umfangreichen Investorendeal über mindestens 125 Millionen Euro in eine neue finanzielle Dimension vor. Wie die Berliner am Donnerstag bestätigten, wird Unternehmer Lars Windhorst diese Summe in den Club pumpen. Der Geldgeber erwirbt über seine Beteiligungsgesellschaft Tennor zunächst 37,5 Prozent am Hauptstadtclub und plant, sich in Zukunft noch mehr finanziell zu engagieren.

  Juve Plus Kein kleinerer Aufsichtsrat

Der 3D-Drucker-Hersteller SLM Solutions hat diese Woche auf der Hauptversammlung doch nicht wie geplant seinen Aufsichtsrat von sechs auf fünf Posten verkleinert. Der neue Aktionär ENA Investment, der über Elliot International und eine Kapitalerhöhung im Frühjahr an Bord gekommen war, brachte noch einen weiteren Gremienexperten ins Spiel: den Generalbevollmächtigten der Lufthansa, Roland Busch. Die Personalie wurde von der Aktionärsmehrheit abgesegnet und in den neu formierten Kontrollausschuss aufgenommen. Nicht ganz so zustimmungsfreudig waren die Aktionäre hingegen bei den vom Vorstand erwogenen Kapitalmaßnahmen.

  Juve Plus Gerettet

Der insolvente Buch- und Mediengroßhändler Koch, Neff & Volckmar wird an das Logistikunternehmen Zeitfracht verkauft. Alle Standorte und die 1.600 Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben. KNV ist der größte deutsche Buch- und Mediengroßhändler und hatte Mitte Februar wegen Überschuldung Insolvenz beantragt. Zum Insolvenzverwalter war Tobias Wahl von Anchor bestellt worden.

  Juve Plus Luftrettung an der Küste

Die Luftrettung an Nord- und Ostsee soll weiter ausgebaut werden: Dafür erwarb die DRF Stiftung Luftrettung alle Anteile an Northern HeliCopter (NHC), einem Betreiber von Rettungshubschraubern mit Sitz in Emden. NHC bietet Rettung im Notfall, Ambulanzflüge sowie Personentransporte zu den Windparks im Meer. Verkäufer waren die Reederei Aktien-Gesellschaft Ems und der Windenergiedienstleister SSC Wind.

  Juve Plus Glück in Rheinland-Pfalz

Die Gauselmann-Gruppe setzt ihren Expansionskurs fort: Sie investierte in die Spielbank Mainz und deren Komplementärin, die Spielbank Mainz Beteiligungs GmbH. Damit ist sie indirekt an drei Casinos in Rheinland-Pfalz beteiligt. Altgesellschafter der Casinos in Mainz, Trier und Bad Ems sind die Spielbank Bad Neuenahr sowie eine deutsche Tochter des österreichischen Glücksspielkonzerns Novomatic.

  Juve Plus Jobplattform für IT-Experten

Xing hat das Berliner Start-up Honeypot gekauft. Die Hamburger zahlen bis zu 57 Millionen für das Jobportal, das IT-Experten mit Unternehmen zusammenbringt. Für die börsennotierte Xing ist es die bisher größte Akquisition.

  Juve Plus Carpooling

Toyota Financial Services setzt auf gemeinsame Routen: der Finanzierungsarm des japanischen Autobauers erwarb die Mehrheit an dem Londoner Start-up Faxi, das eine App für Fahrgemeinschaften entwickelt hat. Nutzen beispielsweise die Mitarbeiter des Flughafens Gatwick die App und nehmen ihre Kollegen mit zur Arbeit, so reduzieren sie damit nicht nur den CO2-Ausstoß, sondern bekommen auch einen besseren Parkplatz am Airport reserviert.

  Juve Plus Systemhäuser

Die US-Beteiligungsgesellschaft H.I.G. Capital hat bei Covestro eingekauft: Sie erwarb von dem börsennotierten Unternehmen das europäische Systemhausgeschäft, das für einen Umsatz von rund 230 Millionen Euro steht. Die Kartellbehörden müssen der Transaktion noch zustimmen.

  Juve Plus Bildungscampusse

Die Bietergemeinschaft Hypo NOE Leasing und Strabag Real Estate hat den Zuschlag für die Bildungscampusse Aron Menczer und Seestadt Aspern Nord erhalten. Die beiden Projekte sollen bis Herbst 2021 abgeschlossen sein und rund 2.200 Kindern Platz bieten. Als Teil des Konzepts Campus+ setzt die Stadt Wien die Vorhaben mit einem Volumen von mehr als 100 Millionen Euro als Public Private Partnership (PPP) um.

  Juve Plus Handel

Der tschechische Milliardär Daniel Kretinsky hat einen weiteren Schritt zur Übernahme der Kontrolle bei der Düsseldorfer Großhandelskette Metro gemacht. Kretinsky hat die ihm bereits im September eingeräumte Möglichkeit zur Übernahme eines weiteren Metro-Aktienpaktes aus dem Besitz von Ceconomy genutzt. Außerdem unterbreitete Kretinsky den übrigen Metro-Aktionären ein freiwilliges Übernahmeangebot.