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  Juve Plus Auf dem Prüfstand

Nach VW hat nun auch Opel seinen Händlern europaweit die Vertriebsverträge gekündigt. Die Autokonzerne begründen den Schritt unter anderem mit neuer Vertriebskonkurrenz, die durch die fortschreitende Digitalisierung entstehen dürfte. Die Opel-Autohäuser hatten die Kündigung zudem wegen der PSA-Übernahme befürchtet.

  Juve Plus Anteilskauf

Der österreichische Immobilienmarkt bleibt in Bewegung: Immofinanz hat angekündigt, sich mit gut 29 Prozent an S Immo zu beteiligen. Verkäufer sind die RPR-Gruppe um Ronny Pecik und die Signa-Gruppe um René Benko. Erst vor wenigen Wochen hat der US-Investor Starwood Capital ein öffentliches Übernahmenangebot für Anteile an CA Immo und Immofinanz gemacht.

  Juve Plus Rezeptfrei verkauft

Merck hat seine Sparte Consumer Health an Procter & Gamble verkauft. Rund 3,4 Milliarden Euro (4,2 Milliarden US Dollar) zahlen die Amerikaner für den Geschäftsbereich, mit dem die Darmstädter im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 911 Millionen Euro erwirtschafteten. Die Transaktion, die sich über 44 Jurisdiktionen erstreckt und mehr als 900 Produkte umfasst, bedarf der Zustimmung zahlreicher Aufsichtsbehörden. Das Closing wird für das vierte Quartal erwartet.

  Juve Plus Abverkauf

Die Raiffeisen Bank International (RBI) hat einen Käufer für das Kerngeschäft ihrer polnischen Tochter Raiffeisen Bank Polska (RBPL) gefunden: Die französische Großbank BNP Paribas übernimmt deren Geschäft für umgerechnet 775 Millionen Euro. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt aufsichtsrechtlicher Genehmigungen, ein Closing erwarten beide Seiten Ende 2018.

  Juve Plus Wettvermittler

Der Wettanbieter Tipico kauft in Deutschland und Österreich zu: Über die Tipico Germany Holding erwirbt er die Maritimo Sports- und Entertainment, die insgesamt 33 Sportwettbüros beziehungsweise Wettannahmestellen betreibt. Diese liegen überwiegend in Bayern und Oberösterreich. Ein Kaufpreis für die Transaktion wurde nicht bekannt. Das Kartellamt hat den Deal zwischen den Buchmachern bereits freigebeben.

  Juve Plus IT-Outsourcing

Eine Gruppe von zwölf Sparda-Banken hat sich für das Outsourcing ihres Rechenzentrums entschieden. Bisher erbrachte die Sparda-Datenverarbeitung, eine Gesellschaft der Genossenschaftsbanken, die IT-Dienstleistungen für ihr Bankgeschäft. Künftig wird T-Systems die Großrechner und Serverlandschaften für die Banken bereitstellen. Der Vertragswert liegt im mittleren dreistelligen Millionenbereich.

  Juve Plus Südafrikanische Investition

Die deutsche Beteiligungsgesellschaft Aton will den südafrikanischen Bergbau- und Verkehrskonzern Murray & Roberts übernehmen: Rund 460 Millionen Euro bietet sie für die börsennotierte Holding. Aton, die dem ehemaligen Klinikkettenmilliardär Lutz Helmig gehört, strebt mit der öffentlichen Übernahme der Gruppe die bisher größte deutsche Direktinvestition in Südafrika an.

  Juve Plus Stahlindustrie

Der Luxemburgische Stahlkonzern Aperam übernimmt die VDM Metals für 438 Millionen Euro. Verkäufer ist der Finanzinvestor Lindsay Goldberg, der VDM erst 2015 von ThyssenKrupp übernahm. Die Transaktion bedarf noch der Zustimmung der Kartellbehörden.

  Juve Plus Harte Verhandlungen

Medienberichten zufolge droht Kaufhof schon bald die Zahlungsunfähigkeit. Gegensteuern will das angeschlagene Warenhaus unter anderem mit dem Ausstieg aus dem bestehenden Tarifvertrag, um Kosten zu sparen. Ob Verdi sich auf Verhandlungen über einen sogenannten Beschäftigungssicherungstarifvertrag einlässt, entscheidet am kommenden Freitag die Tarifkommission.

  Juve Plus Großmotoren

Der Motorenspezialist Rolls Royce Power Systems hat seine Tochterfirma L'Orange in die USA verkauft. L'Orange stellt Einsspritzsysteme für Großmotoren her und bewegt sich damit auf ähnlichem Gebiet wie die amerikanische Käuferin Woodward. Rolls Royce erlöste mit dem Verkauf rund 700 Millionen Euro.

  Juve Plus Aus Gegnern werden Partner

Nach jahrelangem Streit und zahlreichen Verfahren über die Zahlung von Einspeiseentgelten haben sie sich geeinigt: Vodafone und die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten schließen einen außergerichtlichen Vergleich. Teil davon sind dem Vernehmen nach streitige Summen aus den Vorjahren, vor allem aber eine Regelung der Zusammenarbeit für die Zukunft. Auch Unitymedia einigte sich, jedoch bislang nur mit der ARD. Über den genauen Inhalt machen die Parteien keine Angaben.