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  Juve Plus Ausstieg

Die französische Mehrheitseigentümerin von Puma hat ihr Aktienpaket im Wert von knapp vier Milliarden Euro verschenkt. Kering, seit 2007 am fränkischen Sportartikelhersteller beteiligt, hat 70 Prozent ihrer Anteile als Sachdividende an ihre Aktionäre ausgeschüttet. Zu denen gehört auch die Artemis Holding, die dann zukünftig 29 Prozent an Puma hält. Für Puma ergibt sich durch die Transaktion die Chance, sich am Kapitalmarkt neu aufzustellen.

  Juve Plus Krebsimpfstoffe

Der amerikanische Pharmariese Eli Lilly investiert rund 90 Millionen Euro in die Tübinger Biotech-Firma CureVac. Vertraglich wurde zudem vereinbart, die Entwicklung und Kommerzialisierung von bis zu fünf Krebsimmuntherapeutika gemeinsam voranzutreiben. Im Erfolgsfall könnten bis zu 1,5 Milliarden Euro an das Tübinger Unternehmen fließen, das erfolgversprechende Patente für die Herstellung von Impfstoffen gegen Krebs hält.

  Juve Plus Bankendeal

Die Liechtensteinische Landesbank (LLB) erwirbt für rund 185 Millionen Euro die Semper Constantia Privatbank aus Wien. Zudem wollen sich die derzeitigen Hauptaktionäre der Semper Constantia mit rund sechs Prozent an der LLB beteiligen. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt aufsichts- und kartellrechtlicher Genehmigungen.

  Juve Plus Jetzt auch Strom

Der Öl- und Gaskonzern Shell steigt mit dem Kauf des britischen Energieversorgers und Kabelnetzbetreibers First Utility ins Stromgeschäft ein. Shell baut mit der Übernahme sein Angebot weiter aus. Der Kaufpreis wird Medienberichten zufolge auf maximal 340 Millionen Euro geschätzt.

  Juve Plus Hamburg

Das Springer Quartier in Hamburg hat eine neue Eigentümerin. Eine Gesellschaft berufsständischer Versorgungswerke aus Hannover hat das Objekt im Zuge eines Forward-Deals von den Joint-Venture-Partnern Momeni und Black Horse Investments gekauft. Presseberichten zufolge handelt es sich dabei um die größte Einzelimmobilientransaktion, die es je in Hamburg gab. Der Kaufpreis soll bei mehr als 400 Millionen Euro liegen.

  Juve Plus Warburg ohne Luxemburg

Die Hamburger Privatbank M.M. Warburg & Co. hat ihr gesamtes Luxemburg-Geschäft an den Fondsverwalter Apex verkauft, eine Portfoliogesellschaft des amerikanischen Private-Equity-Investors Genstar. Auch der Investor Salu Capital hat sich beteiligt. Die Finanzinvestoren übernahmen die beiden Tochtergesellschaften Warburg Invest Luxembourg und M.M. Warburg & Co Luxembourg, die beide Assets im Wert von 50 Milliarden US-Dollar verwalten.

  Juve Plus Immobilien

Die niederländische Gruppe ‚The Student Hotel' (TSH) steigt mit einem Großprojekt in den österreichischen Markt ein: Sie hat eine gemeinsame Projektgesellschaft der S+B-Gruppe und der Investa Real Estate gekauft, zu der die Liegenschaft Nordbahnstraße 3 gehört. Dort soll ein Komplex mit 822 Hotelzimmern und Studentenunterkünften entstehen.

  Juve Plus Front gegen Google & Co.

Der Navigationsdienst Here bekommt weitere Eigentümer. Nach den Autokonzernen Audi, BMW und Daimler sind nun auch die Zulieferer Bosch und Continental eingestiegen. Sie haben den deutschen Autoriesen, die die Mehrheit halten, je fünf Prozent abgekauft. Ein Kaufpreis dafür wurde nicht genannt. Auch der amerikanische Chiphersteller Intel bleibt weiter an Here beteiligt.

  Juve Plus Neue Konkurrenz für A1

T-Mobile Austria hat für 1,9 Milliarden Euro den Telefon- und Internetanbieter UPC übernommen. Mit der Ausweitung ihres Geschäfts in Österreich sorgte die Tochter der Deutschen Telekom kurz vor Jahresende 2017 für eine der größten Transaktionen. Verkäufer ist der internationale Kabelnetzbetreiber Liberty Global.

  Juve Plus Rückblick

2017 war ein gutes M&A-Jahr: Deutschland blieb weiterhin das beliebteste Investitionsziel in Europa. Geld für Investitionen ist billig wie nie und der Digitalisierungsdruck führte zu bemerkenswerten, branchenübergreifenden Allianzen. Von freundschaftlich vereinbarten Fusionen und gesunden Nachfolgeregelungen bis hin zu feindlichen Übernahmeschlachten war im zurückliegenden Jahr alles dabei.

  Juve Plus Berliner Autobahn

Das Bundesverkehrsministerium hat den Auftrag für Ausbau, Instandsetzung und Betrieb der A10/A24 in Brandenburg an ein Konsortium um die niederländische BAM PPP und die österreichische Habau-Gruppe vergeben. Das konkurrierende Konsortium um die französische Vinci ging leer aus. Der rund 1,2 Milliarden Euro schwere ÖPP-Vertrag soll im März 2018 in Kraft treten. Bis dahin verhandelt das Konsortium mit den finanzierenden Banken.