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Die Kölner Colonia Real Estate AG hat ihren Aktionären 549.640 Schuldverschreibungen mit einer Laufzeit von fünf Jahren und einem Nennwert von 100 Euro angeboten. Das Emissionsvolumen beträgt 55 Millionen Euro. UBS Limited fungierte als Bookrunner für Privatplatzierung und Schuldverschreibungen bei institutionellen Anlegern. Mit dem Erlös will das Immobilieninvestmentunternehmen weiteren Wohnimmobilienportfolios akquirieren.

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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Der spanische Stahlkonzern Grupo Alfonso Gallardo hat die Arcelor Thüringen GmbH erworben. Der Wert des Werkes wird mit 591 Millionen Euro beziffert. Verkäufer ist der Stahlriese Arcelor Mittal. Mit dem Verkauf der thüringischen Tochter erfüllt das Unternehmen eine Auflage der EU-Kommission. Diese hatte die Fusion von Mittal Steel und Arcelor nur unter der Bedingung erlaubt, dass der neue Konzern seine international marktbeherrschende Stellung im Bereich schwerer Träger aufgibt. Diese werden auch in Thüringen produziert, wo rund 670 Mitarbeiter zuletzt einen Umsatz von 400 Millionen Euro erwirtschafteten. Der Verkauf erfolgte im Rahmen eines Bieterverfahrens. Finanziert wurde die Transaktion durch die spanische Banco Bilbao.

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Die Private-Equity-Gesellschaft Advent International hat vom US-Chemiekonzern Celanese für 480 Millionen Euro dessen Oxo- und Derivate-Sparte erworben. Verkauft wurde die Oberhausener European Oxo GmbH (EOXO), ein Jointventure von Celenese und der Degussa AG, sowie zudem das Geschäft in Marl und an den US-Standorten Bay City und Bishop. EOXO stellt Produkte her, die unter anderem Ausgangsbasis für Lösemittel, Klebstoffe und Farben sind. Mit rund 230 Mitarbeitern erzielte das Unternehmen zuletzt einen Umsatz von rund 580 Millionen Euro. (René Bender)

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Der Axel Springer Verlag hat ein großes Aktienpaket an der Frankfurter Börse zweitplatziert. Die Beteiligungsgesellschaft Hellman & Friedmann hat sich von rund der Häfte ihrer Anteile an Axel Springer getrennt. Zudem hat Vorstandschef Matthias Döpfner einen Teil seiner Aktien verkauft. Das Transaktionsvolumen beläuft sich auf rund 441 Millionen Euro. Die Aktien wurden fast aussschließlich in- und ausländischen institutionellen Investoren zugeteilt. Der Streubesitz der Axel-Springer-Aktien liegt damit bei 25,8 Prozent. Konsortialführer war die Deutsche Bank.

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Der Private-Equity-Investor PPM Capital hat die Orizon AG von ihrer Hauptaktionärin GL Aktiengesellschaft mit Sitz in Hamburg und weiteren privaten Aktionären erworben. Der Kaufpreis der Orizon-Aktien beträgt 176,5 Millionen Euro, wovon 126,2 Millionen Euro auf GL entfallen. Der Gewinn aus dem Geschäftsjahr 2006 verbleibt bei den Verkäufern. Das Zeitarbeitsunternehmen Orizon beschäftigt etwa 5.700 Mitarbeitern an 69 Niederlassungen.

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OpenBC, ein Internetportal für Geschäftskontakte, ist an die Börse gegangen. Das Kontaktnetzwerk, das seit kurzem auf den Unternehmensnamen Xing umgestiegen ist, startete Anfang Dezember im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse. Xing platzierte rund 2,5 Millionen Aktien und erzielte einen Emissionserlös von rund 35,7 Millionen Euro. Vorausgegangen war ein öffentliches Angebot an Aktieninhaber in Deutschland und der Schweiz sowie Privatplatzierungen in weiteren europäischen Ländern und den USA. Die Deutsche Bank und Lehman Brothers führten das Konsortium der begleitenden Banken an.

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Die Private-Equity-Gesellschaft PAI Partners hat das Dachbaustoffgeschäft Lafarge Roofing vom Zementhersteller Lafarge gekauft. Für 2,4 Milliarden Euro hat der französische Baustoffkonzern die in Oberursel bei Franfurt ansässige Sparte zunächst komplett an PAI Partners abgegeben, beteiligte sich dann aber für 215 Millionen Euro mit 35 Prozent an der neuen Gesellschaft. PAI zahlt 1,96 Milliarden Euro in bar und übernimmt zugleich Pensionsverbindlichkeiten und Finanzschulden in Höhe von 420 Millionen Euro.

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Unter dem Namen Group Club Handball (GCH) haben sich 14 europäische Proficlubs zusammengeschlossen, um in Zukunft gemeinsam ihre Interessen zu vertreten. Gründungsmitglieder sind die elf Sieger der europäischen Wettbewerbe seit 2000 sowie die drei bedeutendsten Clubs aus Dänemark, Ungarn und Kroatien. Vorbild des als Europäische Wirtschaftliche Interessensvereinigung (EWIV) organisierten Zusammenschlusses ist die „G-14“ der führenden europäischen Fußballclubs.

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Die Muehlens GmbH & Co. KG, die zum US-Konsumgüterriesen Procter & Gamble gehört, hat die Parfümmarken 4711 Echt Kölnisch Wasser, Tosca, Sir Irish Moos und Extase an Mäurer + Wirtz verkauft. Veräußert wurde auch das bekannte 4711-Haus in der Kölner Glockengasse. Das traditionsreiche Kosmetikunternehmen Mäurer + Wirtz aus Stolberg bei Aachen ist eine eigenständige Tochter des Waschmittelherstellers Dalli-Werke und vertreibt bereits bekannte Düfte wie Tabac Original und Nonchalance. Muehlens gehörte seit der Wella-Übernahme 2003 zu Procter & Gamble. Die Kartellbehörden müssen der Transaktion noch zustimmen.

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Die Deutsche Annington, eine Tochter des britischen Beteiligungsfonds Terra Firma, plant den Verkauf von Wohnungsbeständen aus dem im Mai 2005 akquirierten Viterra-Portfolio an Mieter und Investoren. Um eine vereinfachte Abwicklung der Kaufverträge zu gewährleisten, greift die Deutsche Annington dabei auf einen Avalkredit der SEB AG zurück. Der Bürgschaftskredit soll dem Unternehmen eine Kreditlinie von bis zu 400 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Die ersten 100 Millionen werden von der SEB gestellt, weitere, noch nicht näher bestimmte Konsortialbanken sollen dazu kommen. Die Bürgschaftslinie ist mit der Akquisitionsfinanzierung des Viterra-Portfolios verzahnt, indem sie sich der gleichen Sicherheiten bedient wie diese.

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