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Die Münchner Süd-Chemie AG hat rückwirkend zu Ende September 2006 den Bitterfelder Katalysatorenhersteller Tricat Zeolites übernommen. Verkäuferin war die US-amerikanische Tricat Inc. Der Kauf schließt die Übernahme von rund 40 Mitarbeitern am Standort Bitterfeld ein.

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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Die Münchner VTC Industrieholding hat die Prontor GmbH vom Optik- und Elektronikkonzern Carl Zeiss übernommen. Prontor ist ein Zulieferer für die optische und medizintechnische Industrie mit Sitz in Calmbach und erwirtschaftete zuletzt mit etwa 270 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 40 Millionen Euro.

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Der japanische Elektronikkonzern Matsushita Electric Industrial hat sich von sämtlichen Anteilen an der Epcos AG getrennt. Damit ist nach Siemens nun auch der zweite Großaktionär bei dem Münchner Elektronikteile-Hersteller ausgestiegen. Die Investmentbank UBS platzierte 8,2 Millionen Epcos-Aktien der Japaner, wodurch Matsushita einen Erlös von rund 100 Millionen Euro erzielte. Siemens hatte seine Anteile im Frühjahr 2006 für rund 90 Millionen Euro verkauft. Epcos war 1985 als Jointventure von Siemens und Matsushita gegründet worden, im Rahmen des Börsengangs im Jahr 2000 hatten beide Unternehmen ihren Aktienanteil auf 12,5 Prozent reduziert. Mit 17.900 Mitarbeitern setzte Epcos im Jahr 2006 rund 1,3 Millionen Euro um.

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Die Österreichische Post hat die Mehrheit am Logistikunternehmen Trans-o-flex GmbH erworben. Verkäufer sind Odewald & Cie. und die Alpha-Gruppe, beides Private Equity Fonds. Sie veräußerten 74,9 Prozent ihrer Trans-o-flex-Beteiligung, halten jedoch weiterhin die restlichen Anteile. Laut Presseberichten zahlte die Österreichische Post zwischen 300 und 350 Millionen Euro. Erst im März 2006 hatte die Deutsche Post den Logistiker an die beiden Investoren verkauft. Finanzberater der Österreichischen Post war Goldman Sachs. Die Deutsche Bank begleitete die Veräußerer.

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Der Nähmaschinenhersteller Pfaff wird an seinem Stammsitz in Kaiserlautern rund 130 der 500 Arbeitsplätze abbauen. Geschäftsführung und Arbeitnehmerseite haben sich auf 90 betriebsbedingte Kündigungen in 2006 sowie weitere 29 Kündigungen in 2007 geeinigt. Der Aufsichtsrat hatte die Vorgabe gegeben, bei den Personalkosten etwa 10 Millionen Euro einzusparen.

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Die von Heiner Kamps geführte Investmentholding International Food Retail Capital (IFR Capital) hat mit dem Börsengang in London einen Erlös von 135 Millionen Euro erzielt. Die Aktien wurden zu je einem Euro platziert. In der IFR Capital sollen nach Medienberichten die Fischrestaurantkette Nordsee und mehrere Großbäckereien aufgehen.

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Axa Private Equity hat über 70 Prozent der Anteile an dem Spezialchemieunternehmen CABB vom niederländischen Private-Equity-Investor Gilde Buy-out Fund erworben. Die übrigen Anteile hält das Management. CABB beschäftigt an zwei Produktionsstandorten in Deutschland rund 300 Mitarbeiter und rechnet für 2006 mit einem Umsatz von rund 140 Millionen Euro.

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Das Chemieunternehmen Nabaltec AG mit Sitz im bayrischen Schwandorf ist an den Entry Standard der Frankfurter Börse gegangen. Die Konsortialführerin Unicredit Markets & Investment Banking sowie die Berenberg Bank platzierten inklusive Mehrzuteilungsoption 3,33 Millionen Aktien, das Emissionsvolumen lag bei rund 52 Millionen Euro. Nabaltec vertreibt spezialisierte Produkte in ihren Bereichen "Funktionale Füllstoffe" und "Technische Keramik". Die Produktpalette umfasst unter anderem flammhemmende Füllstoffe für die Kunststoffindustrie.

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Die britische Fondsgesellschaft London & Capital hat ein aus sechs Logistik-, Einzelhandels- und Büroobjekten bestehendes Portfolio der Provinzial Versicherung erworben. Der Kaufpreis lag bei etwa 160 Millionen Euro, von denen Nationwide Building Society 133,6 Euro durch Kredit finanzierte. Presseberichten zufolge wurde die Transaktion binnen einer Woche abgeschlossen.

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Das Land Hessen hat ein Portfolio mit 36 Liegenschaften an die österreichische CA Immobilien Anlagen veräußert und zurückgemietet. Der Kaufpreis des so genannten Pakets Leo II lag bei 768 Millionen Euro, von denen rund 550 Millionen durch die Eurohypo und die Bank Austria Creditanstalt finanziert wurden. Zu den Objekten gehören unter anderem die Gebäude des Kultus- und des Wirtschaftsministeriums in Wiesbaden sowie das Justizzentrum in Kassel.

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Eine von der Privatbank M.M. Warburg angeführte Investorengruppe hat von der ING-DiBA die Degussa Bank gekauft. Die Degussa Bank mit Sitz in Frankfurt ist eine auf Worksite-Banking, das Bankgeschäft mit Privatkunden an Standorten von Unternehmen, spezialisierte Bank und war von der ING-DiBA im Juni 2002 übernommen worden. Vom Kaufzeitpunkt bis zum September 2006 stieg die Bilanzsumme von 1,5 Milliarden Euro auf 2,8 Milliarden Euro; die Degussa Bank beschäftigte 2005 rund 400 Mitarbeiter.