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Constantia Flexibles hat die Mehrheit an den Verpackungsaktivitäten der Hueck Folien übernommen. Die in Familienbesitz befindliche Hueck ist Hersteller von flexiblen Verpackungen für Pharma und Lebensmittel mit Sitz in Weiden. Das Unternehmen erzielte im vergangenen Geschäftsjahr an den vier Standorten in Deutschland, Belgien und den USA mit 840 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 160 Millionen Euro. Der Wettbewerber Constantia Flexibles, eine Tochter der Constantia Packaging AG, wird ihren Umsatz im kommenden Geschäftsjahr auf über 900 Millionen Euro ausbauen. Der bisherige Hueck-Geschäftsführer Konstantin Thomas wird zum Januar in den Beirat der Constantia in Wien wechseln.

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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Das Private-Equity-Haus Triton Fund II hat die Mehrheit am Mindener Fertighaushersteller Kampa AG erworben. Über die mittelbare Tochter Blitz F05-417 einigte sich Triton mit Mehrheitsaktionär Wilfried Kampa auf die Übertragung von gut 55 Prozent der Anteile. Mittels eines öffentlichen Übernahmeangebotes will Triton auch die restlichen Anteile von den anderen Aktionären kaufen. Auf Basis des Angebotspreises wird der Wert des Unternehmens auf 70 Millionen Euro beziffert. In der Transaktionskasse von Triton befinden sich derzeit mehr als eine Milliarde Euro.

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Der niederländische Beteiligungsfonds Egeria hat die Sparte Textile Processing Chemicals (TPC) von Lanxess erworben. Der Kaufpreis beträgt rund 54 Millionen Euro. Betroffen sind die Standorte in Deutschland, den Niederlanden, Lateinamerika und Asien. Die übrigen Standorte liegen in Nordamerika. Für sie will Lanxess nach eigener Aussage andere Optionen prüfen. TPC umfasst das Geschäft mit Chemikalien für Textilverarbeitung und erwirtschaftete mit 330 Mitarbeitern zuletzt einen Umsatz von etwa 130 Millionen Euro. Die 1997 gegründete Egeria wurde mit dieser Transaktion erstmals auf dem deutschen Markt aktiv.

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Der finnische Papierkonzern Myllykoski investiert im niederbayerischen Plattling rund 482 Millionen Euro in den Bau einer neuen Papierfabrik mit 130 Arbeitsplätzen. Anfang 2008 soll mit der Produktion begonnen werden. Gleichzeitig wird das Unternehmen seinen bisherigen Standort in Dachau schließen. Bis zuletzt war auch der Standort Opatovice in Tschechien für die neue Fabrik im Gespräch. Dort sei jedoch das Genehmigungsverfahren zu aufwändig und langwierig gewesen, begründet das Unternehmen seine Entscheidung für den deutschen Standort. Myllykoski ist mit einem Jahresumsatz von rund 1,5 Milliarden Euro und einer Jahresproduktion von 2,3 Millionen Tonnen einer der größten Papierhersteller weltweit.

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Der Kabelnetzbetreiber Kabel Baden-Württemberg hat fünf Gesellschaften von der Tele Columbus GmbH & Co. KG übernommen. Erst im Oktober hatte der Augsburger Finanzinvestor Orion Cable den Kabelnetzbetreiber Tele Columbus von Unity Media erworben, wobei die jetzt verkauften baden-württembergischen Tele-Columbus-Gesellschaften damals nicht mit veräußert wurden. Mit Investitionen von rund 100 Millionen Euro im Jahr will Kabel Baden-Württemberg bis 2008 alle Kabel-Haushalte in Baden-Württemberg an das breitbandige Multimedia-Kabel anschließen.

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Benchmark Capital Europe und BayTech Venture Capital haben sich an der Liquid Air Lab GmbH beteiligt, einem Dienstleister aus den Bereichen Musik, Vertonung und Sounddesign. BayTech hatte bereits 2005 Anteile an Liquid Air Lab erworben. Das neue Kapital soll nach Angaben des Unternehmens insbesondere zur Einführung und Erweiterung der mobilen Applikation "Spodradio" verwendet werden. "Spodradio" ermöglicht, das Handy als Unterhaltungsinstrument mit mobiler Radiofunktion, Live-Interactive-Radio, Podcasts, personalisiertem Radio und On-Demand-Radio-Dienstleistungen zu nutzen.

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Die Stadt Hamburg will ihre Gesellschaft HHLA Hafen und Logistik AG zu 49 Prozent privatisieren. Dazu startete sie nun eine europaweite Anzeigenkampagne, um sich einen Überblick über interessierte Investoren zu verschaffen. Die HHLA ist das größte Umschlags- und Logistikunternehmen im Hamburger Hafen und machte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 833 Millionen Euro. Für die kommenden Jahre sind Investitionen von rund 1,2 Milliarden Euro geplant. Um die Finanzierung hierfür realisieren zu können, wurde die Teilprivatisierung beschlossen.

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Das französische Windkraftunternehmen Théolia S.A. hat den deutschen Wettbewerber National Energy Corporation GmbH (Natenco) erworben. Der Kaufpreis liegt bei 105 Millionen Euro. Mit 33 Mitarbeitern machte Natenco 2005 einen Umsatz von 75 Millionen Euro. Durch die Transaktion entsteht ein Windkraftanbieter, dessen Anlagen maximal 2134 Megawatt leisten können, was ungefähr der Leistung von zwei Kernkraftwerken entspricht.

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Das britische Energieunternehmen International Power hat das Windfarmgeschäft des Fonds Christofferson, Robb & Company für 570 Millionen Euro gekauft. Damit verfügen die Briten nun über Windparks in Deutschland und Frankreich. Bisher betrieben sie fast ausschließlich fossile Kraftwerke. Ingesamt wechselten 39 Windenergieanlagen den Besitzer.

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GE Commercial Finance hat mit der KME Group eine fünfjährige Factoring-Vereinbarung für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ohne Regressmöglichkeit mit einer Kreditlinie von 800 Millionen Euro getroffen. Die Linie steht verschiedenen Gesellschaften der KME-Gruppe in Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien und Deutschland zur Verfügung und bündelt den laufenden Betriebsmittelbedarf innerhalb des KME-Konzerns. Als weiteres Element der zentralen Finanzierungskoordination dient daneben ein von der Deutschen Bank arrangiertes Darlehen über 850 Millionen Euro, das mit Rohstoffen besichert ist. KME stellt Produkte aus Kupfer und Kupferlegierungen her.

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Armor Holdings Inc., ein US-Anbieter von Fahrzeugpanzerungen und Sicherheitsprodukten für Polizei und Militär, hat die Augsburger Schroth Safety Products GmbH sowie eine Tochtergesellschaft in Florida erworben.Der Nettokaufpreis betrug 28,6 Millionen US-Dollar. Verkäufer waren die Schroth Safety Products GmbH sowie private Eigentümer in Deutschland und den USA. Schroth stellt Rückhaltesysteme und Sicherheitsgurte für die Automobil- und Luftfahrtindustrie her und wird künftig in die Division Aerospace and Defence eingegliedert.

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