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Die Stadt Schwarzenbek in Schleswig-Holstein wird den mehr als 20 Millionen Euro teuren Neubau ihres Gymnasiums mittels eines PPP realisieren. Siegreicher Bieter des Vergabeverfahrens ist ein Konsortium der Stuttgarter Projektgesellschaft Müller-Altvatter und der Reinbeker Kind Gebäudemanagement GmbH. Sie übernehmen Planung, Bau, Finanzierung sowie den Betrieb für die nächsten 25 Jahre. Die Finanzierung erfolgt über eine klassische Projektfinanzierung, die Gemeinde gewährte keinerlei Finanzierungssicherheiten, wie es sonst in solchen Fällen meist der Fall ist. Durch den Einsatz der Projektgesellschaft reduzieren sich allein die Baukosten - verglichen mit der Stadt als Auftraggeber - um mehr als zwei Millionen Euro, denn das Stuttgarter Unternehmen kann die Bauleistungen freier vergeben als die Stadt. Das Vorhaben ist der erste Bau einer Schule mittels eines PPP in Schleswig-Holstein.

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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Das Regensburger Biotechnologieunternehmen Geneart ist an den Entry Standard der Frankfurter Börse gegangen. Das Emissionsvolumen belief sich auf rund 23,2 Millionen Euro, Konsortialführer des IPOs war die West LB. Geneart produziert künstliche Gene für die Pharmaindustrie und steigerte im vergangenen Jahr seinen Umsatz in dem noch jungen Markt von 2,5 auf 4,5 Millionen Euro. Die bisherigen Investoren, Equinet Partners und S-Refit, stiegen aus dem Unternehmen aus. (René Bender)

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Die Connex-Gruppe hat 51 Prozent der kommunalen SVP Stadtverkehr Pforzheim GmbH & Co. KG erworben. Der Teilprivatisierung war ein mehrmonatiges europaweites Vergabeverfahren vorangegangen. Darin setzte sich die zur französischen Veolia-Gruppe gehörende Connex gegen neun andere Bieter durch. Durch die Neustrukturierung der Verkehrsbetriebe sollen in den kommenden 10 Jahren rund 18,5 Millionen Euro eingespart werden. Zuletzt erwirtschafteten die Verkehrsbetriebe ein jährliches Defizit von 5,8 Millionen Euro. Die deutsche Connex ist an über 40 Verkehrsunternehmen beteiligt und erzielte mit rund 3.600 Mitarbeitern zuletzt einen Umsatz von etwa 360 Millionen Euro.

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Die Kölner Privatbank Sal. Oppenheim hat den britischen Hedge-Fonds-Anbieter Attica Alternative Investment (AAI) übernommen. Unmittelbar nach der vollständigen Übernahme des Hedge-Fonds gab Sal. Oppenheim 51 Prozent ihrer Attica-Anteile an die Londoner Vermögensverwaltungsgesellschaft Integrated Asset Management (IAM) weiter. Im Rahmen eines Aktientausches erwarben die Kölner im Gegenzug 27 Prozent an IAM und sind seither größter Einzelaktionär der börsennotierten Gesellschaft. Die Attica-Gruppe, die als selbstständige rechtliche Einheit unter dem Markennamen „Attica“ fortgeführt werden soll, verwaltet Assets in Höhe von 340 Millionen Euro, die IAM Vermögenswerte von insgesamt mehr als einer Milliarde Euro.

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Die HVB hat für den britischen Finanzinvestor Christofferson Robb & Company (CRC) eine Finanzierung für 39 Windenergie-Parks in Deutschland sowie in Frankreich strukturiert und verbrieft. Zu dem Projekt-Portfolio 'Breeze Two' mit einem Volumen von 470 Millionen Euro gehören 15 Anlagen in Betrieb und 24 Standorte, die bis Ende 2007 ans Netz gehen. Zu den beteiligten Windparkbetreibern gehören unter anderem die Conergy-Tochter Voltwerk AG, Energiequelle GmbH, Abo Wind AG, Juwi GmbH und MFG AG. Vor zwei Jahren hatte die HVB die erste Transaktion dieser Form in Europa unter dem Namen "Breeze One" an den Markt gebracht. Die beiden Emissionen sind die bislang ersten Projekte am europäischen Kapitalmarkt, durch die institutionelle Anleger direkt in Windkraftprojekte investieren können.

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Die Münchner Infraplan-Gruppe hat die Bauträgersparte der Bayerischen Landessiedlung (BLS) erworben. Verkäufer sind der Freistaat Bayern sowie die Mitgesellschafter Bayerische Landesbank, HVB, Münchener Hypothekenbank, Bayerische Raiffeisen-Beteiligungs-AG und Hypo Real Estate AG. Ebenfalls veräußert wurden die landwirtschaftlichen Aktivitäten der BLS. Sie wurden auf eine eigene Gesellschaft übertragen, die der Bayerische Bauernverband übernahm. Das Immobiliengeschäft verbleibt in der BLS, die 2005 mit rund 115 Mitarbeitern einen Umsatz von zirka 33 Millionen Euro erwirtschaftete. Die Eurohypo finanzierte den Kaufpreis in Höhe von 35 Millionen Euro.

  Juve Plus Milliardenschwerer Investorenwechsel

Der Private-Equity-Investor Bain Capital hat den Chemikalienhändler Brenntag an Fonds der britischen Beteiligungsgesellschaft BC Partners verkauft. Presseberichten zufolge, die sich auf Finanzkreise beriefen, lag der Kaufpreis für den weltgrößten Chemie-Distribuent inklusive Schulden bei über drei Milliarden Euro.

  Juve Plus Jointventure mit Samsung

Der bayerische Halbleiterzulieferer Siltronic hat mit dem südkoreanischen Elektronikkonzern Samsung ein Jointventure gegründet. Die Unternehmen werden ab August in Singapur eine Fabrik zur Herstellung von Siliziumscheiben, so genannten Wafern, bauen.

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Die Axa Versicherungsgruppe hat von der Großbank Credit Suisse die Winterthur Schweizerische Versicherungs-Gesellschaft (Winterthur) übernommen. Der Kaufpreis beträgt 12,3 Milliarden Schweizer Franken in bar (rund 7,9 Milliarden Euro). Als Teil der Transaktion gehen auch eine Milliarde Euro Schulden des Schweizer Versicherers an Axa über. Zeitweilig hatte Credit Suisse auch erwogen, Winterthur an die Börse zu bringen.

  Juve Plus Auf neuen Sohlen

Die Berliner Salzenbrodt GmbH, Produzent der Schuh- und Lederpflegemarke Collonil, hat die emo Furnituren GmbH aus Ascheberg/Münsterland übernommen. Verkäufer ist die Bünger GmbH.Emo Furnituren produziert Einlegesohlen, Schuhspanner und Fußpflegemittel und ist mit ihrem Sortiment hauptsächlich in Supermärkten vertreten. Collonil erzielte 2005 mit insgesamt 1400 Produkten einen Umsatz von mehr als 30 Millionen Euro. Derzeit beschäftigt das Unternehmen rund 160 Mitarbeiter in Deutschland.

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Die New York Stock Exchange (NYSE) hat den Kampf um Euronext gewonnen. Anfang Juni unterschrieben die beiden Börsen eine Fusionsvereinbarung. Das neue Unternehmen wird unter dem Namen NYSE Euronext firmieren und wird an der New Yorker Börse sowie die Pariser Euronext Börse notiert sein.