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Die britische Beteiligungsgesellschaft Terra Firma hat die Übernahme der Autobahn-Raststättenkette Tank & Rast refinanziert. Der Investor hatte Tank & Rast im November 2004 von der Lufthansa, Allianz Capital Partners und Apax für rund 1,1 Milliarden Euro übernommen. The Royal Bank of Scotland, die Société Générale sowie die WestLB stellten nun rund 1,2 Milliarden Euro zur Verfügung. Terra Firma erhöhte laut Reuters und Financial Times Deutschland nun die Schulden des ehemaligen Staatsbetriebes Tank & Rast um rund ein Drittel und lässt sich rund 400 Millionen Euro auszahlen. Laut FTD hat der Investor durch die Maßnahme das anderthalb- bis zweifache seines 2004 eingesetzten Eigenkapitals zurückgewonnen. Die Bundesregierung will die Finanzmaßnahmen überprüfen.

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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Das niederländische Energieunternehmen Nuon NV hat sich von seinem deutschen Windparkgeschäft getrennt. Käufer ist CRC Global Structured Energy Fund. Die veräußerten fünf Windparks besitzen zusammen ein Leistungsvermögen von fast 100 Megawatt. Fast zeitgleich hat sich Nuon auch von seinen Windenergieaktivitäten in China getrennt.

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Die DIC Deutsche Immobilien Chancen und Morgan Stanley Real Estate haben von Hochtief und deren Tochter Debausie für rund 135 Millionen Euro zehn Gewerbeimmobilien erworben. Mieter der Objekte, die sich auf verschiedene deutsche Städte verteilen, sind unter anderem Rewe, Möwenpick und Fujitsu-Siemens.

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Die Hamburger Bucerius Law School (BLS) und die Wissenschaftliche Hochschule für Unternehmensführung (WHU) aus Vallendar bei Koblenz haben gemeinsam die Bucerius/WHU Master of Law and Business gGmbH gegründet. Unter diesem Dach wird künftig der einjährige Studiengang Master of Law and Business (MLB) durchgeführt. Zielgruppe sind Studierende mit Erstabschluss in Jura oder Wirtschaftswissenschaften. Inhaltlich verbindet der Studiengang internationales Wirtschaftsrecht und Management miteinander.

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Der private Briefdienstleister PIN Group hat die Wettbewerber Citipost und West Mail übernommen. Citipost agiert mit rund 1500 Zustellern und 200.000 Sendungen täglich in großen Teilen Niedersachsens und den ostdeutschen Bundesländern, während sich das Zustellangebot von West Mail mit 420 Zustellern und täglich 100.000 Sendungen auf das gesamte Rheinland, den Niederrhein und das Bergische Land erstreckt. Die Verlagsgruppe Madsack als bisheriger Citipost-Gesellschafter und die West Mail-Gesellschafter DuMont Schauberg, Rheinisch-Bergische Verlagsgesellschaft und W. Girardet erhielten für den Verkauf ihrer Anteile im Gegenzug Aktien an der PIN Group.

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Der Bezahlfernsehsender Premiere wird das Fußball-Bundesliga-Programm von Arena in den 13 von Kabel Deutschland (KDG) mit Kabelfernsehen versorgten Bundesländern auf seiner eigenen Plattform verbreiten. Darauf haben sich Arena und Premiere in einem Kooperationsvertrag geeinigt. Auch die Kabelnetzbetreiber Ish, Iesy und Tele Columbus, die zur Arena-Mutter Unity Media gehören, werden demnach ihren Kunden Premiere-Pakete direkt anbieten. Arena hatte in den vergangenen Monaten vergeblich versucht, sich mit der KDG über eine direkte Einspeisung in das größte deutsche Kabelnetz zu einigen. Durch die Kooperation konnte sich Premiere nun doch noch Übertragungsrechte für die Bundesliga sichern. Denn der Bezahlsender hatte die Live-Rechte an Arena Ende 2005 verloren.

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Der Oldenburger Solarmodulhersteller Aleo Solar ist an den Prime Standard der Frankfurter Börse gegangen. Platziert wurden rund sieben Millionen Aktien. Das Emissionsvolumen lag bei 94,5 Millionen Euro, davon flossen der Gesellschaft 38,5 Millionen Euro zu. Die 2001 gegründete Aleo Solar stellt mit 230 Mitarbeitern in Oldenburg sowie im brandenburgischen Prenzlau Solarmodule auf Basis von Siliziumzellen her. Im vergangenen Jahr steigerte das Unternehmen seinen Umsatz um 32 Prozent auf rund 107 Millionen Euro. Konsortialführer war die Commerzbank, zudem begleiteten die HVB und die Berenberg Bank den IPO. (René Bender)

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Die Süd-Chemie AG hat ihre Heimtierproduktegeschäft an den Finanzinvestor Capiton verkauft. Der Kaufpreis betrug 28 Millionen Euro, veräußert wurden die H. von Gimborn GmbH und deren Töchter in Italien, Russland, Tschechien und Ungarn. Die deutschen Kartellbehörden haben den Erwerb bereits genehmigt.

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Der Börsenjournalist Egbert Prior ist mit der neu gegründeten Prior Capital AG selbst an die Börse gegangen. Die VEM begleitete den IPO im Freiverkehr der Frankfurter Börse. Ungewöhnlich an dem Börsengang ist, dass Prior mit dem Erlös aus dem Emissionsvolumen von rund 5,2 Millionen Euro erst eine Beteiligungsgesellschaft nach dem Vorbild eines Hedgefonds aufbauen will. Bislang existiert noch keine nennenswerte Unternehmenstätigkeit. Prior wurde als Herausgeber der "Prior-Börse während des Aktienbooms zum Ende der 1990er Jahre mit Anlegeempfehlungen bekannt, die zu massiven Kursbewegungen führten. Die Staatsanwaltschaft hatte daraufhin wegen angeblicher Insidergeschäfter mehrfach Ermittlungsverfahren eingeleitet, konnte Prior dies aber nicht nachweisen.

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Die Qioptiq Group, eine Tochter des britischen Investors Candover, hat der auf Lichttechnik spezialisierten Göttinger Linos AG ein Übernahmeangebot gemacht. Bereits im Vorfeld sicherte sich Qioptiq 40,8 Prozent der Anteile an Linos durch die Übernahme eines Aktienpakets des Vorstandsvorsitzendem Prof. Dr. Gerd Litfin und seiner Familie. Der Verkauf der Anteile steht unter dem Vorbehalt, dass die Qioptiq-Gruppe nach Abschluss des Übernahmeangebots mindestens 75 Prozent der Linos-Aktien halten wird. Im Zuge der Übernahme beteiligt sich auch das Linos-Management am Unternehmen. Finanzierende Bank ist die HVB. Linos stellt optische Systeme her und setzte 2005 mit 750 Mitarbeitern 82,5 Millionen Euro um.

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Die Bayer AG hat ihr Kapital um 1,2 Milliarden Euro erhöht. In einem beschleunigten Angebotsverfahren platzierte der Leverkusener Chemie- und Pharmakonzern rund 34 Millionen neue Aktien bei institutionellen Investoren und erhöhte sein Grundkapital um 4.7 Prozent. Konsortialführer waren die Citigroup, Credit Suisse First Boston und die UBS. Mit der Transaktion schloss Bayer ihre Eigenkapital-Maßnahmen zur Finanzierung der rund 17 Milliarden Euro schweren Schering-Übernahme ab. Bereits im April hatte der Chemie-Riese eine Pflichtwandelanliehe in Höhe von 2,3 Milliarden Euro begeben. Zudem hatte Bayer vor kurzem ihre Diagnostiksparte für 4,2 Milliarden Euro an Siemens veräußert. (René Bender)