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Der US-Finanzinvestor Cerberus hat von der Hannover Rückversicherungs AG und der E+S Rückversicherungs AG ein Portfolio mit sieben Gewerbeliegenschaften erworben. Die Immobilien, die in verschiedenen deutschen Städten liegen, habe eine vermietbare Fläche von rund 60.000 Quadratmetern. Cerberus setzte sich in einem Bieterverfahren durch.

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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Magyar Telekom, die ungarische Tochter der Deutschen Telekom, hat für acht Millionen Euro sämtliche Aktien an Orbitel übernommen. Orbitel ist der bulgarische Wettbewerber des dort führenden Festnetzbetreibers BTC. Magyar Telekom strebt weitere Käufe in osteuropäischen Ländern an.

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Die Commerz Grundbesitz-Investmentgesellschaft (CGI) hat drei Immobiliengesellschaften zur CeGeReal verschmolzen und diese mit Hilfe der BNP Paribas an die Pariser Börse Euronext gebracht. CGI ist damit nach eigenen Angaben das erste deutsche Unternehmen, dass einen Reit auflegte. Die drei Gesellschaften hielten jeweils eine Immobilie in Frankreich und gehörten zum offenen Immobilienfonds Hausinvest Europa. 28,7 Prozent der Aktien im Volumen von rund 125 Millionen Euro wurden als Streubesitz bei institutionellen und privaten Anlegern platziert, der Rest verbleibt bei Hausinvest. Die französische Reit-Konstruktion (SIIC) soll den Anlegern erhebliche Steuervorteile bringen. In Deutschland wird über die Einführung einer ähnlichen Struktur bereits seit über zwei Jahren diskutiert.

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DaimlerChrysler stößt 7,5 Prozent seiner Anteile am deutsch-französischen Luftfahrtkonzern EADS ab und hält nach dem Verkauf noch 22,5 Prozent. Parallel zu Daimler und in enger Abstimmung reduzierte auch der französische Medienkonzern Lagardère seinen EADS-Anteil um die Hälfte auf 7,5 Prozent. JP Morgan und Morgan Stanley strukturierten die Platzierung der Anteile. Die Investmentbanken liehen sich dabei zunächst die Anteile von Daimler und Lagardère und platzierten sie mit einem Erlös von rund 2,4 Milliarden Euro. Aus steuerlichen Gründen wird der eigentliche Verkauf jedoch erst später vollzogen, bei Daimler zwischen Januar und April 2007, bei Lagardère zwischen 2007 und 2009 per Zwangswandelanleihe. Daimler soll der Verkauf dann rund eine Milliarde Ertrag ohne nennenswerte Steuerbelastung bringen. Mit dem Verkauf reduziert Daimler seine letzte große Beteiligung und konzentriert sich künftig stärker auf das Auto-Kerngeschäft.

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Der österreichische Anlagenbauer Andritz AG hat von der Siemens Österreich AG die Wasserkraftsparte des VA Tech-Konzerns gekauft. Siemens hatte VA Tech im vergangenen Jahr übernommen, der Verkauf der Wassersparte VA Tech Hydro war eine kartellrechtliche Auflage dieser Transaktion. VA Tech Hydro beschäftigt rund 3000 Mitarbeiter und setzte im vergangenen Geschäftsjahr rund 600 Millionen Euro um. Laut Presseberichten soll der Kaufpreis bei etwa 200 Millionen Euro liegen. Die Kartellbehörden müssen der Transaktion noch zustimmen. Als Investmentbanken waren Goldman Sachs für Siemens und die WestLB für Andritz tätig.

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Die Speiseeis-Hersteller Roncadin hat die Schröer Eis GmbH rückwirkend zum Januar 2006 übernommen. Schröer produziert mit 105 Mitarbeitern täglich bis zu zwei Millionen Portionen Speiseeis und erwartet für dieses Jahr einen Umsatz von 50 Millionen Euro. Der Finanzinvestor Oaktree Capital Management, seit vergangenem Jahr Eigentümerin von Roncadin, finanzierte die Übernahme. Die Roncadin-Eiskremsparte mit Sitz in Osnabrück erwirtschaftete zuletzt mit 1.200 Mitarbeiter europaweit einen Umsatz von rund 220 Millionen Euro und ist damit die Nuummer Drei Europas.

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Die Metro AG hat ihre restlichen Anteile von 40,5 Prozent an der Baumarktkette Praktiker verkauft. Praktiker-Aktien im Börsenwert von rund 500 Millionen Euro platzierte ein Konsortium, bestehend aus J.P. Morgan, ABN Amro und Deutsche Bank, am Kapitalmarkt. Laut Presseberichten übernahmen vor allem britische und amerikanische Investoren die Aktien, weniger als 15 Prozent blieben demnach in den Händen deutscher Investoren. Der Handelskonzern Metro hatte Praktiker erst vor sechs Monaten zu einem Preis von 14,50 je Aktie an die Börse gebracht. Die nun erzielten 21 Euro pro Aktie bedeuten für Metro daher einen Buchgewinn von mindestens 150 Millionen Euro, mit denen der Konzern seine Nettoschulden reduzieren und die internationale Expansion vorantreiben will.

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Die beiden Anlagenbauer Techint und SMS Demag haben die Essener Thermprocess GmbH erworben. Verkäufer war die Elster Group, ehemals Ruhrgas Industries. Für die Transaktion gründeten Techint und SMS Demag ein Jointventure. Die LOI-Gruppe baut weltweit Industrieöfen für die Stahlindustrie und erwirtschaftete zuletzt mit 600 Mitarbeitern einen Umsatz von 200 Millionen Euro.

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Sony Europe hat sich in einer Sale-and-lease-back-Transaktion von acht Gewerbe- und Logistikimmobilien im Wert von 121,1 Millionen Euro getrennt. Käufer ist der Investor Macquarie Global Property Advisors mit seinem Europäischen Immobilienfonds MGP Europe Fund II. Die Gebäude befinden sich in Deutschland, Belgien, Italien, Niederlande, Schweiz und Großbritannien. Sony mietet 65 Prozent des Portfolios zurück und bleibt damit größter Nutzer. Über 40 Prozent der Gebäudeflächen stehen leer, für einen Sale-and-lease-back-Deal ist dies sehr ungewöhnlich.

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Die Deutsche Annington Gruppe hat sich von ihrem Immobilien-Projektentwicklungsgeschäft getrennt. Käufer des Bereichs, der in der Viterra Development und ihre deutschen und ausländischen Töchtern konzentriert ist, ist der Luxemburger Investor Orca Property Group. Der Investor vollzog den Deal über die Orco Germany. Einschließlich der übernommenen Verbindlichkeiten liegt das Transaktionsvolumen bei etwa 100 Millionen Euro. Mitveräußert wurden weitere europäische Gesellschaften sowie diverse Gewerbeimmobilien in Berlin, Köln und Düsseldorf.

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Der Holzwerkstoffhersteller Pfleiderer AG hat eine Kapitalerhöhung durchgeführt und dadurch eine Bruttoerlös von 205,4 Millionen Euro erzielt. Dadurch soll der Erwerbs der Holzwerkstoff-Aktivitäten der Kunz-Gruppe finanziert werden. Konsortialbanken waren die Bayerische Hypo- und Vereinsbank und die Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG als Joint Lead Manager.