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Der US-Medienkonzern Discovery Communications hat über eine deutsche Beteiligungsgesellschaft die Mehrheit an dem deutschen Free-TV-Sender XXP erworben. Die XXP-Gründungspartner Spiegel TV sowie der TV-Programmentwickler DCTP bleiben mit je einem Prozent weiterhin beteiligt. XXP erreicht etwa 20 Millionen Haushalte in europäischen Ländern mit deutschsprachiger Bevölkerung. Presseberichten zufolge soll der Kaufpreis bei circa 45 Millionen Euro liegen.

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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Die Direktbank ING-DiBa hat einen Haustarifvertrag mit der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi abgeschlossen. Damit sind jetzt rund 2.300 DiBa-Mitarbeiter tariflich organisiert. Der Haustarif orientiert sich am allgemeinen Tarif für das deutsche Bankgewerbe, ist aber auf die Besonderheiten von Direktbanken wie etwa Call Center zugeschnitten. Wesentliche Merkmale sind sehr flexible Arbeitszeiten im Rahmen aller gängigen Arbeitszeitmodelle sowie die Ermöglichung weitgehender Samstags-, Sonntags- und Feiertagsarbeit, ein spezielles Vergütungssystem und eine Reihe zusätzlicher Sozialleistungen. Der neue Haustarif tritt rückwirkend zum 1. Januar 2006 in Kraft.

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Die niederländische Verlagsgesellschaft Wolters Kluwer NV hat den deutschen Jura-Fachverlag Carl Heymanns aus Köln gekauft. Verkäufer des traditionsreichen Unternehmens ist die Gesellschafterfamilie Gallus. Mit 130 Mitarbeitern setzt Heymanns Presseberichten zufolge rund 30 Millionen Euro um. Wolters Kluwer rückt durch den Erwerb zur Nummer Zwei unter den juristischen Fachverlagen in Deutschland auf. Den Niederländern gelang damit als erstem ausländischem Verlag die Übernahme eines der Top-Drei-Akteure im deutschen Markt, die bislang sämtlich in Familienhand waren. Wolters Kluwer hatte zuvor auch schon die deutschen Verlage Luchterhand und Werner übernommen und erwirtschaftete 2005 europaweit 1,3 Milliarden Euro, davon 175 Millionen Euro in Deutschland. Die Kartellbehörden müssen dem Deal noch zustimmen.

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Das Private-Equity-Unternehmen Permira hat seinen 34-prozentigen Anteil an der österreichischen Austriamicrosystems AG für rund 180 Millionen Euro verkauft. Das Investmenthaus Morgan Stanley platziert die Anteile international bei institutionellen Investoren. Die an der Züricher Börse notierte Austriamicrosystems produziert mit mehr als 840 Mitarbeitern integrierte Schaltkreise für Anwendungen in Kommunikation, Industrie, Medizintechnik und Automobilindustrie. 2005 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 178,4 Millionen Euro.

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Das indische Windenergieunternehmen Suzlon Energy Limited hat für 465 Millionen Euro die belgische Hansen Transmissions Int. NV erworben. Verkäufer sind Allianz Capital Partners (ACP) und Apax Partners Worldwide. Hansen produziert Zahnradgetriebe und erwirtschaftete mit 1.200 Mitarbeitern zuletzt einen Umsatz von rund 210 Millionen Euro. Finanziert wurde der Deal durch ein Konsortium aus Deutscher Bank (Mumbai), Barclays Bank und der indischen ICICI Bank. Die Kartellbehörden müssen der Transaktion noch zustimmen.

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Das Mailänder Biotech-Unternehmen Bioxell hat in einer dritten Finanzierungsrunde über 10 Millionen Euro eingesammelt. Bioxell hatte sich vor vier Jahren vom Schweizer Pharmaunternehmen Roche abgespalten. Die frühere Vitamin-D-Forschungsabteilung des Pharmariesen ist heute auf die urologische Krankheitsforschung spezialisiert. Als Geldgeber traten unter der Führung von TVM Capital auch die Venture Capital-Investoren Index Ventures, BB Biotech (beide Schweiz), Life Science Fonds (Niederlande) und Next/Finlombarda (Italien) auf.

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Die Private-Equity-Gesellschaft Industri Kapital hat die Sport Group im Rahmen eines Secondary-Management-Buy-outs erworben. Verkäufer war der von ECM Equity Capital Management beratene Eigenkapitalfonds German Equity Partners II LP. Das Management bleibt weiter an dem Unternehmen beteiligt, die Dresdner Bank finanzierte die Transaktion. Die Sport Group bietet Sportbeläge im Außenbereich an und konzentriert sich auf die Produktfelder Kunstrasen, Leichtathletikbahnen und Spielplätze. Hauptprodukt ist ein Kunstrasen, der unter dem Markennamen "Polytan" vertrieben wird. Mit 550 Mitarbeitern erzielte die Sport Group im Geschäftjahr 2005 einen Jahresumsatz von 130 Millionen Euro.

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Der Automobilzulieferer Hella KGaA aus Lippstadt hat zum März die Berliner Aglaia GmbH übernommen. Aglaia entwickelt Sensorsysteme für die Automobilindustrie und 30 Mitarbeiter. Der Standort Berlin soll erhalten bleiben und als Kompetenzzentrum der Elektronik-Sparte von Hella ausgebaut werden.

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Die New Superior Ltd. mit Sitz in Hong Kong hat 99,5 Prozent der Anteile an der Nürnberger Sachs Fahrzeug und Motortechnik GmbH erworben. Verkäufer waren die geschäftsführenden Gesellschafter, die die Anteile 2002 mittels eines Management-Buy-out erworben hatten. Die Geschäftsführung schied nunmehr aus dem Unternehmen aus. Der Standort Nürnberg soll als Entwicklungs- und Fertigungsstandort des Zweiradherstellers Sachs erhalten bleiben. Zuletzt beschäftigte das Unternehmen rund 120 Mitarbeiter. Die New Superior Ltd. ist die Tochter einer Hongkong-Chinesischen Fahrzeuggruppe, die einer der größten Zulieferer für die Produktion von Motorrädern ist. Die Gruppe beliefert in Europa etwa Motorradhersteller mit Rahmen und Felgen.

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Der US-amerikanische Werkstattausrüster Snap-On hat über seine Tochter Snap-On Holdings vom Gründungsgesellschafter Richard Langlechner die Anteile an der Cartec GmbH übernommen. Bereits seit 1998 war Snap-on an der bayerischen Cartec beteiligt, mit der jüngsten Transaktion ist das Unternehmen nun Alleingesellschafter des Herstellers von Prüf- und Diagnosetechnik für Pkws.

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Die Heristo-Gruppe hat über ihr Tochterunternehmen Consup Conveniant Supplies eine 51-prozentige Beteiligung an der Steakmeister GmbH erworben. Verkäufer war der bisherige Alleingesellschafter Rainer Bundies. Die Transaktion erfolgt rückwirkend zum Januar 2006. Steakmeister ist auf die Portionierung, Marinierung und Schockfrostung von Fleisch spezialisiert und erzielte 2005 einen Umsatz von 40 Millionen Euro. Auch Heristo hat seinen Schwerpunkt in der Nahrungsmittelbranche.