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Blackstone steigt bei der Deutschen Telekom AG ein, damit beteiligt sich erstmals ein Private-Equity-Haus an einem DAX-Konzern – ausgerechnet einem ehemaligen Staatsunternehmen. Ein besonderer Deal auch für Blackstone-Berater Gleiss Lutz.Kanzleien haben sie ohnehin alles andere als Schrecken eingejagt. Schließlich bescheren sie den Sozietäten häufig genug lukrative Beratungsmandate in großen Transaktionen. Dass aber ausgerechnet der Staat mit ihnen Deals abschließt, ist dagegen neu. Um wen es geht? Natürlich um Private-Equity-Investoren.

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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Die Hyperion Solutions Deutschland, deutsche Tochter des US-Softwareanbieters, hat im Main Airport Center (MAC) 2.000 Quadratmeter Bürofläche sowie 40 Stellplätze angemietet. Das MAC gehört einem Jointventure aus dem Investor Tishman Speyer und der Steigenberger-Gruppe. Tishman vermietet das Objekt zuständig, als Makler agierte der Immobiliendienstleister CB Richard Ellis.

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Das Airline Catering Unternehmen Gate Gourmet West GmbH hat mit der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) neue Tarifverträge abgeschlossen. Unternehmem und Gewerkschaft einigten sich nach sechs Monaten Streik am Standort Düsseldorf auf einen neuen Mantel- und Entgelttarifvertrag. Die Belegschaft des Unternehmens hatte den Verträgen bereits am Anfang April bei einer Urabstimmung mit über 60 Prozent zugestimmt. Gate Gourmet hatte den Streik mit Hilfe von Leiharbeitnehmern überbrücken können. Der neue Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis April 2009. Er sieht unter anderem die Erhöhung der Wochenarbeitszeit auf 40 Stunden sowie die Absenkung der tariflichen Gehälter für neu eingestellte Mitarbeiter vor.

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Der Online-Wettanbieter Betandwin hat durch eine Kapitalerhöhung die Mittel für den Kauf des Online-Poker-Anbieters Ongame aufgebracht. Die Transaktion wurde in einem beschleunigten Verfahren, dem Accelerated Bookbuilding durchgeführt, um die erforderlichen Mittel in kurzer Zeit vom Kapitalmarkt zu holen. Rund 270 Millionen Euro wurden durch ein öffentliches Angebot aufgebracht, Aktien im Wert von weiteren 240 Millionen Euro wurden als Gegenleistung an die bisherigen Ongame-Gesellschafter ausgegeben. Sole Global Coordinator der Transaktion war die Dresdner Kleinwort Wasserstein, unterstützt wurde sie durch die Erste Bank.

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Die Allianz AG hat eine unbefristete Euro-Anleihe im Gesamtvolumen von 800 Millionen Euro platziert. Soweit bekannt, ist dies dies das erste europäische Angebot an Retailinvestoren nach Inkrattreten der neuen Prospektrichtlinie. Die BaFin billigte den Prospekt, anschließend wurde dieser in elf weiteren europäischen Mitgliedsstaaten notifiziert. Lead Manager waren die Deutsche Bank, Dresdner Kleinwort Wasserstein und UBS. Als Co-Lead Manager waren die Bayerische Landesbank, HVB, HeLaBa sowie die West LB am Konsortium beteiligt.(Astrid Jatzkowski)

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Der US-Finanzinvestor Cerberus hat von der Hannover Rückversicherungs AG und der E+S Rückversicherungs AG ein Portfolio mit sieben Gewerbeliegenschaften erworben. Die Immobilien, die in verschiedenen deutschen Städten liegen, habe eine vermietbare Fläche von rund 60.000 Quadratmetern. Cerberus setzte sich in einem Bieterverfahren durch.

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Magyar Telekom, die ungarische Tochter der Deutschen Telekom, hat für acht Millionen Euro sämtliche Aktien an Orbitel übernommen. Orbitel ist der bulgarische Wettbewerber des dort führenden Festnetzbetreibers BTC. Magyar Telekom strebt weitere Käufe in osteuropäischen Ländern an.

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Die Commerz Grundbesitz-Investmentgesellschaft (CGI) hat drei Immobiliengesellschaften zur CeGeReal verschmolzen und diese mit Hilfe der BNP Paribas an die Pariser Börse Euronext gebracht. CGI ist damit nach eigenen Angaben das erste deutsche Unternehmen, dass einen Reit auflegte. Die drei Gesellschaften hielten jeweils eine Immobilie in Frankreich und gehörten zum offenen Immobilienfonds Hausinvest Europa. 28,7 Prozent der Aktien im Volumen von rund 125 Millionen Euro wurden als Streubesitz bei institutionellen und privaten Anlegern platziert, der Rest verbleibt bei Hausinvest. Die französische Reit-Konstruktion (SIIC) soll den Anlegern erhebliche Steuervorteile bringen. In Deutschland wird über die Einführung einer ähnlichen Struktur bereits seit über zwei Jahren diskutiert.

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DaimlerChrysler stößt 7,5 Prozent seiner Anteile am deutsch-französischen Luftfahrtkonzern EADS ab und hält nach dem Verkauf noch 22,5 Prozent. Parallel zu Daimler und in enger Abstimmung reduzierte auch der französische Medienkonzern Lagardère seinen EADS-Anteil um die Hälfte auf 7,5 Prozent. JP Morgan und Morgan Stanley strukturierten die Platzierung der Anteile. Die Investmentbanken liehen sich dabei zunächst die Anteile von Daimler und Lagardère und platzierten sie mit einem Erlös von rund 2,4 Milliarden Euro. Aus steuerlichen Gründen wird der eigentliche Verkauf jedoch erst später vollzogen, bei Daimler zwischen Januar und April 2007, bei Lagardère zwischen 2007 und 2009 per Zwangswandelanleihe. Daimler soll der Verkauf dann rund eine Milliarde Ertrag ohne nennenswerte Steuerbelastung bringen. Mit dem Verkauf reduziert Daimler seine letzte große Beteiligung und konzentriert sich künftig stärker auf das Auto-Kerngeschäft.

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Der österreichische Anlagenbauer Andritz AG hat von der Siemens Österreich AG die Wasserkraftsparte des VA Tech-Konzerns gekauft. Siemens hatte VA Tech im vergangenen Jahr übernommen, der Verkauf der Wassersparte VA Tech Hydro war eine kartellrechtliche Auflage dieser Transaktion. VA Tech Hydro beschäftigt rund 3000 Mitarbeiter und setzte im vergangenen Geschäftsjahr rund 600 Millionen Euro um. Laut Presseberichten soll der Kaufpreis bei etwa 200 Millionen Euro liegen. Die Kartellbehörden müssen der Transaktion noch zustimmen. Als Investmentbanken waren Goldman Sachs für Siemens und die WestLB für Andritz tätig.

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Die Speiseeis-Hersteller Roncadin hat die Schröer Eis GmbH rückwirkend zum Januar 2006 übernommen. Schröer produziert mit 105 Mitarbeitern täglich bis zu zwei Millionen Portionen Speiseeis und erwartet für dieses Jahr einen Umsatz von 50 Millionen Euro. Der Finanzinvestor Oaktree Capital Management, seit vergangenem Jahr Eigentümerin von Roncadin, finanzierte die Übernahme. Die Roncadin-Eiskremsparte mit Sitz in Osnabrück erwirtschaftete zuletzt mit 1.200 Mitarbeiter europaweit einen Umsatz von rund 220 Millionen Euro und ist damit die Nuummer Drei Europas.