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Die Metro AG hat ihre restlichen Anteile von 40,5 Prozent an der Baumarktkette Praktiker verkauft. Praktiker-Aktien im Börsenwert von rund 500 Millionen Euro platzierte ein Konsortium, bestehend aus J.P. Morgan, ABN Amro und Deutsche Bank, am Kapitalmarkt. Laut Presseberichten übernahmen vor allem britische und amerikanische Investoren die Aktien, weniger als 15 Prozent blieben demnach in den Händen deutscher Investoren. Der Handelskonzern Metro hatte Praktiker erst vor sechs Monaten zu einem Preis von 14,50 je Aktie an die Börse gebracht. Die nun erzielten 21 Euro pro Aktie bedeuten für Metro daher einen Buchgewinn von mindestens 150 Millionen Euro, mit denen der Konzern seine Nettoschulden reduzieren und die internationale Expansion vorantreiben will.

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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Die beiden Anlagenbauer Techint und SMS Demag haben die Essener Thermprocess GmbH erworben. Verkäufer war die Elster Group, ehemals Ruhrgas Industries. Für die Transaktion gründeten Techint und SMS Demag ein Jointventure. Die LOI-Gruppe baut weltweit Industrieöfen für die Stahlindustrie und erwirtschaftete zuletzt mit 600 Mitarbeitern einen Umsatz von 200 Millionen Euro.

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Sony Europe hat sich in einer Sale-and-lease-back-Transaktion von acht Gewerbe- und Logistikimmobilien im Wert von 121,1 Millionen Euro getrennt. Käufer ist der Investor Macquarie Global Property Advisors mit seinem Europäischen Immobilienfonds MGP Europe Fund II. Die Gebäude befinden sich in Deutschland, Belgien, Italien, Niederlande, Schweiz und Großbritannien. Sony mietet 65 Prozent des Portfolios zurück und bleibt damit größter Nutzer. Über 40 Prozent der Gebäudeflächen stehen leer, für einen Sale-and-lease-back-Deal ist dies sehr ungewöhnlich.

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Die Deutsche Annington Gruppe hat sich von ihrem Immobilien-Projektentwicklungsgeschäft getrennt. Käufer des Bereichs, der in der Viterra Development und ihre deutschen und ausländischen Töchtern konzentriert ist, ist der Luxemburger Investor Orca Property Group. Der Investor vollzog den Deal über die Orco Germany. Einschließlich der übernommenen Verbindlichkeiten liegt das Transaktionsvolumen bei etwa 100 Millionen Euro. Mitveräußert wurden weitere europäische Gesellschaften sowie diverse Gewerbeimmobilien in Berlin, Köln und Düsseldorf.

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Der Holzwerkstoffhersteller Pfleiderer AG hat eine Kapitalerhöhung durchgeführt und dadurch eine Bruttoerlös von 205,4 Millionen Euro erzielt. Dadurch soll der Erwerbs der Holzwerkstoff-Aktivitäten der Kunz-Gruppe finanziert werden. Konsortialbanken waren die Bayerische Hypo- und Vereinsbank und die Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG als Joint Lead Manager.

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Der koreanische Investor SMI Hyundai hat sich in einem Bieterverfahren um die Erweiterung des Internationalen Kongresszentrums Bundeshaus Bonn (IKBB) durchgesetzt. Für das Bauprojekt, das 139 Millionen Euro kosten wird und bis Ende 2008 fertig gestellt sein soll, gründete SMI Hyundai die UNCC GmbH. Die Sparkasse KölnBonn finanziert die Transaktion auf dem Gelände, an dem auch der Bund noch beteiligt ist. Am ehemaligen Abgeordnetenhochhaus "Langer Eugen" entstehen neben dem Kongresszentrum auch ein Hotel sowie Geschäfte.

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Der britische Opportunity Fonds JER Real Estate Advisord hat von verschiedenen Verkäufern Wohnimmobilienportfolios und Einzelobjekte für rund 120 Millionen Euro erworben. Finanziert wurden die Käufe durch Lehman Brothers.

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Der US-Chemiekonzern Ashland hat das Wasserchemie-Geschäft der Degussa AG erworben. Der Kaufpreis lag nach Medienberichten bei rund 120 Millionen Euro. Die Wasserchemie-Sparte von Degussa erzielte im vergangenen Jahr mit über 500 Mitarbeitern einen weltweiten Umsatz von rund 200 Millionen Euro. Produktionsstandorte sind neben Deutschland auch China, Brasilien, Russland und die USA. Die börsennotierte Ashland produziert hauptsächlich Chemikalien und Öle. Die Transaktion, der die Kartellbehörden noch zustimmen müssen, soll im Mai abgeschlossen werden.

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Der Leverkusener Bremsbelägehersteller TMD Friction hat zum April seinen IT-Bereich an die Siemens-Gesellschaft Services for Business IT Ruhr (SBI Ruhr) ausgelagert. SBI Ruhr betreut künftig die gesamte IT-Infrastruktur von TMD Friction. Dies umfasst unter anderem den Betrieb von Rechenzentren, Netzen und Endgeräten sowie die Betreuung der Produktionssteuerungs-IT. Bislang betreute die SBI Ruhr Muttergesellschaft Siemens Business Services (SBS) den Bereich. Die TMD Friction Gruppe erzielte zuletzt weltweit mit 4.500 Mitarbeitern einen Umsatz von 650 Millionen Euro.

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Die Europäische Kommission hat staatliche Beihilfen in Höhe von 232,5 Millionen Euro für eine Forschungsplattform zur Nanoelektronik in Dresden genehmigt. Bereits im Juni vergangenen Jahres hatte die Fraunhofer Gesellschaft das Nanoelektronikcentrum CNT als Public Privat Partnership mit den beiden Halbleiterherstellern Advanced Micro Devices (AMD) und Infineon gegründet. Sowohl Infineon als auch AMD verfügen bereits über Produktionsstätten in Dresden und werden einen erheblichen Eigenbeitrag zu dem insgesamt 700 Millionen Euro schweren Projekt leisten. Langfristig sollen 190 Forscher eingestellt und Dresden zur Nummer Drei unter den europäischen Spitzenforschungszentren im Bereich Nanoelektronik werden.

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Die Berliner Magix AG, Softwarehersteller und Anbieter von Online-Diensten, ist in den Prime Standard der Frankfurter Börse gestartet. Die Konsortialbanken unter Führung der Dresdner Kleinwort Wasserstein (DrKW) platzierten Aktien im Volumen in Höhe von 86,6 Millionen Euro. Knapp ein Viertel der Papiere stammen aus einer Kapitalerhöhung, drei Viertel der Aktien von Altaktionären. So gaben die 3i Gruppe und die tbg Technologie-Beteiligungsgesellschaft mbH, eine Tochtergesellschaft der KfW Bankengrupe, wesentliche Anteile ab. Management und Gründer der Magix-Gruppe halten gemeinsam weiterhin mehr als 50 Prozent des Eigenkapitals. Den Emissionserlös in Höhe von 22,1 Millionen Euro will Magix in den Ausbau seiner Marktstellung bei Online-Dienste und digitalen Inhalten investieren. Das Unternehmen beschäftigt knapp 250 Mitarbeiter und erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 27,5 Millionen Euro.