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Keynote Systems Inc., ein US-börsennotierter Anbieter von Lösungen für Onlinebusiness und Kommunikationstechnologie, hat den fränkischen Dienstleister Sigos Systemintegration übernommen. Der Kaufpreis beläuft sich auf 25 Millionen Euro. Zusätzlich will Keynote bis zu 8 Millionen Euro zahlen, wenn im laufenden Geschäftsjahr bestimmte Umsatz- und Rentabilitätsziele erreicht werden. Sigos hat sich auf Test- und Überwachungssysteme für Mobilfunkbetreiber spezialisiert. Das Unternehmen beliefert unter anderem Vodafone, T-Mobile, Telefonica und Orange.

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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Der Windanlagenhersteller Repower Systems AG hat eine Kapitalerhöhung mit Bezugsrecht durchgeführt und einen Emissionserlös von rund 82 Millionen Euro erzielt. Sämtliche Bezugsrechte wurden ausgeübt, der französische Investor Areva erhöhte seinen Anteil an Repower auf über 25 Prozent. Die Federführung bei den Emissionsbanken lag bei der Dresdner Kleinwort Wasserstein.

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Die Commerzbank hat Hybridkapital im Wert von 2,2 Milliarden Euro begeben. Die beiden nachrangigen Anleihen bestehen aus einer in Euro lautenden Tranche im Volumen von einer Milliarde Euro sowie einer Tranche über 800 Millionen britische Pfund und werden dem konsolidierten Kernkapital der Bank zugerechnet. Die Emission dient zur Finanzierung der Eurohypo-Übernahme. Ausgegeben wurden die Trust Preferred Securities über Zweckgesellschaften in Delaware. Ein Konsortium aus Commerzbank, Deutsche Bank, Dresdner Bank und Morgan Stanley platzierte sie bei institutionellen Investoren.

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Der italienische Verpackungsmaschinenhersteller Coesia hat von der US-Maschinenbaugruppe Robbins & Myers für 25,75 Millionen Euro die Geschäftssparten Hapa AG und Laetus GmbH gekauft. Die Schweizer Hapa stellt Drucktechnik, die deutsche Laetus Sicherheitstechnik für die Pharmaindustrie her. Robbins & Myers hatte 2001 die Pharmaverpackungsgruppe Romaco erworben, zu der beide Geschäftsbereiche gehören. Die übrigen Romaco-Firmen bleiben weiter im Besitz der US-Gruppe. Die Transaktion wurde über elf Länder als gemischter Share und Asset Deal abgeschlossen.

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Die LEI Anterra Germany Holding hat ein Pflichtangebot an die Aktionäre der Anterra Vermögensverwaltungs AG abgegeben und ihre Beteiligung nach eigenen Angaben auf über 90 Prozent erhöht. Die Commerzbank wickelte die Transaktion für LEI Anterra ab, Finanzberatung leistete Herax & Partners. Erst im Dezember 2005 hatte die LEI Anterra, die zur Cerberus-Gruppe gehört, eine Mehrheitsbeteiligung von 75,66 Prozent an der Anterra Vermögensverwaltung übernommen. Anterra verwaltet Immobilienvermögen mit einer Jahresmiete von 160 Millionen Euro und einem Bestand von 11.000 Mieteinheiten in 190 Objekten.

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Großaktionär Otto Happel ist überraschend beim Bochumer Maschinen- und Anlagenbauer Gea Group ausgestiegen. Der langjährige Vorstandschef veräußerte sein Aktienpaket in Höhe von 20,7 Prozent für rund 540 Millionen Euro an institutionelle Investoren weltweit. Die Dresdner Bank AG/Dresdner Kleinwort Wasserstein boten die 40 Millionen Aktien in einem beschleunigten Verfahren als Sole Bookrunner an. Auf der Hauptversammlung im Mai kandidierte Happel nicht mehr als Aufsichtsrat. Bislang war er der größte Einzelaktionär bei Gea. 1999 hatte Happel seinen Mehrheitsanteil für 1,5 Milliarden Euro an die damalige Metallgesellschaft – heute mg technologies – veräußert. Im Gegenzug erhielt er damals zehn Prozent an der Metallgesellschaft. 2003 stockte er dann seinen Aktienanteil auf über 20 Prozent auf und ließ sich in den Aufsichtsrat wählen. MG technologies ging schließlich im vergangenen Jahr vollständig in der Gea Group auf.

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Die Deutsche Postbank hat Genussscheine im Nennbetrag von 500 Millionen Euro begeben. Die Scheine wurden vollständig von einer Zweckgesellschaft übernommen und durch die Ausgabe von Schuldverschreibungen bei institutionellen Investoren - vor allem ausländischen Anlegern - refinanziert. Diese Struktur ermöglichte ein höheres Volumen und eine attraktivere Preisgestaltung als bei einer Direktemission der Genussscheine. Auf Bankenseite begleitete ein Konsortium unter Führung der Credit Suisse, der Deutschen Bank und Morgan Stanley die Transaktion.

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Der österreichische Erdgasveredeler AMI Agrolinz Melamine GmbH und die Abu Dhabi National Oil Company (ADNOC) sind ein Jointventure eingegangen. Bis 2008 soll in Abu Dhabi ein Melanimwerk mit einem Investitionsvolumen von 185 Millionen US-Dollar fertiggestellt werden. An dem Jointventure ist ADNOC zu 60 Prozent, AMI Agrolinz zu 40 Prozent beteiligt. Jeweils zu 50 Prozent beteiligen sich ADNOC und AMI an einem Unternehmen in Singapur, dass das Projekt vermarktet. Die Projektfinanzierung steht noch aus.

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Das Logistik-Unternehmen Fiege hat die tts-Gruppe sowie deren Schwestergesellschaft Rewico Logistik International übernommen. Die beiden Unternehmen beschäftigen zusammen etwa 2.500 Mitarbeiter, der Umsatz liegt bei rund 250 Millionen Euro. Während tts vor allem an Standorten in Deutschland Logistikdienstleistungen für Unternehmen der Konsumgüterindustrie erbringt, ist Rewico auf Ost- und Südosteuropa, insbesondere Russland, die Ukraine, Ungarn, Tschechien und Slowakei konzentriert.

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Seit April ist das Nürnberger Nanotechnologie-Unternehmen Bio-Gate AG im Entry Standard der Frankfurter Börse gelistet. Das Platzierungsvolumen betrug 16,6 Millionen Euro, einschließlich der Greenshoe-Option, die bereits ausgeübt wurde. Emissionsbank war die Equinet Securities AG, ein gutes Viertel der 788.200 Aktien stammte aus dem Bestand der Altaktionäre. Bio-Gate beschichtet Materialien und Oberflächen mit mikroskopisch kleinen Silber-Partikeln, um sie medizinisch wirksam gegen Bakterien, Pilze und andere Krankheitserreger zu schützen.

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Die Commerzbank hat einen syndizierten Kredit der Spohn Cement GmbH in Höhe von zwei Milliarden Euro refinanziert. Die von der Unternehmeramilie Merckle kontrollierte Spohn hatte im vergangenen Jahr 77,95 Prozent der Aktien von HeidelbergCement erworben. Bei der damaligen Finanzierung übernahm noch die Royal Bank of Scotland die Aufgabe des Documentation Agents, bei der jetzigen Refinanzierung fiel diese Rolle der Commerzbank zu.

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