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Die Münchner Beteiligungsgesellschaft Paragon Partners GmbH hat durch den von ihr beratenen Private-Equity-Fonds Paragon Secondary Partners LP einen kompletten Fonds der Afinum-Gruppe übernommen. Die „Secondary Direct Portfolio“-Transaktion ist eine der ersten im deutschen Private-Equity-Markt. Das Besondere daran ist, dass nicht ein einzelnes Unternehmen gekauft wurde, sondern das Gesamtportfolio von drei Firmen, in die der Afinum-Fonds investiert hatte: die Kinshofer Greiftechnik GmbH, die Wohnprofil AG und die Rudolf Riester GmbH & Co. KG. Die Unternehmen beschäftigen insgesamt 585 Mitarbeiter. Neben Paragon Secondary Partners LP, der ein Volumen von 47 Millionen Euro hat, beteiligten sich außerdem die HypoVereinsbank und die schweizerische UBS in unbekannter Höhe an der Akquisition.

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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Die Baseler Chemie-und Pharmagruppe Schweizerhall übernimmt für bis zu 82,6 Millionen Euro die Novosis AG aus Miesbach bei München. Verkäufer des Pharmapflasterherstellers Novosis sind der Gründer Dr. Wilfried Fischer, zwei Fonds des Lead-Investors SHS aus Tübingen und als weiterer Venture Capital-Investor die Bonner Tbg. Novosis beschäftigt 62 Mitarbeiter und erwartet für 2006 einen Umsatz von 16 Millionen Euro. Schweizerhall zahlt zunächst knapp 35 Millionen Euro, davon bis Ende Mai 26,6 Millionen Euro in bar und 8,3 Millionen Euro in Aktien. Die zweite Zahlung wird bis 2008 fällig und abhängig vom Ertrag zwischen 9 Millionen und 47,7 Millionen Euro betragen. Novosis-Gründer Fischer bleibt als CEO im Unternehmen.

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Der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW) und der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) haben Liegenschaften an die Volksrepublik China veräußert. Die Objekte befinden sich in Frankfurt an der Stresemannallee. An einem Standort lag früher die Hauptverwaltung des VDEW, am anderen liegt bis heute die ZVEI-Hauptverwaltung. China wird dort sein Generalkonsulat einrichten.

  Juve Plus Advent kauft RWE Solutions

RWE Energy hat ihre Tochter RWE Solutions an die US-Beteiligungsgesellschaft Advent International verkauft. Zur Dienstleistungssparte RWE Solutions gehören die SAG–Gruppe, die Nukem-Gruppe, RWE Industrie-Lösungen, Lahmeyer International und RWE Space Solar Power. Mit 9.500 Mitarbeitern erzielten sie im Jahr 2005 insgesamt einen Umsatz von rund 1,7 Milliarden Euro.

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Das Schweizer Software-Unternehmen Simulation and Forcecasting AG (SAF) ist im April an den Prime Standard der Frankfurter Börse gegangen. Das Emissionsvolumen des IPOs lag bei 48 Millionen Euro, dem Unternehmen selbst flossen davon rund 20,5 Millionen Euro zu.Die Finanzinvestoren Avida, Ventizz und Wellington gaben ihre Anteile ab, Konsortialführer war die BNP Paribas. SAF entwickelt Bestell- und Prognose-Software für Handel und Industrie. (René Bender)

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Die Hanseatische Krankenkasse (HEK) hat ihren IT-Betrieb an die Deutsche Angestellten Krankenkasse (DAK) ausgelagert. Der Vertrag hat eine Laufzeit von zunächst fünf Jahren und ein Auftragsvolumen von mehr als zehn Millionen Euro. Künftig übernimmt die DAK den Betrieb des Großrechners und der Server sowie DV-Arbeitsplatzinfrastruktur, Telefonie, Netzwerke und den Benutzerservice. Im Zuge der Transaktion wechselten 13 HEK-Mitarbeiter zur DAK.

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AXA Private Equity hat von der Pfleiderer AG den Geschäftsbereich Pfleiderer Track Systems übernommen. Pfleiderer erwartet aus dem Geschäft einen Netto-Buchgewinn von rund 45 Millionen Euro. Die Dresdner Bank finanzierte die Transaktion.Pfleiderer Track Systems produziert Gleissschwellen und erzielte zuletzt mit 700 Mitarbeitern an Standorten in Deutschland, den Niederlanden, Rumänien, Spanien und Ungarn einen Umsatz von 150 Millionen Euro. Der Geschäftsbereich wurde im Zuge des Verkaufs in Rail.one GmbH umbenannt.

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Im Zuge einer bilanziellen Restrukturierung haben die Investoren Deutsche Bank London und MHB-Bank/Lone Star eine Aktienmehrheit von 63,9 Prozent am Zubehörspezialisten Vivanco Gruppe AG gekauft. Dabei erwarben die Investoren von den bisherigen Hauptgläubigern sowie Mezzaninegläubigern in einem ersten Schritt anteilig Forderungen in Höhe von 112,4 Millionen Euro. Die bisher bestehenden Immobilienleasingverträge wurden aufgehoben.

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Microsoft hat vom Private-Equity-Investor Granville Baird Capital Partners dessen Beteiligung an Apptimum erworben.Das 1998 als „Eisenworld“ gegründete und 2005 in Apptimum Inc. umbenannte Unternehmen mit Sitz in Florida entwickelt Migrations-Software, mit der Anwendungen von alten auf neue PCs übertragen werden können. Apptimum erwirtschaftete 2005 einen Umsatz von fünf Millionen Euro.

  Juve Plus Zweite Landung geglückt

Air Berlin ist verspätet an der Frankfurter Börse gestartet. Vor zwei Wochen noch war die bislang zweitgrößte Neuemission des Jahres wegen schleppender Nachfrage in letzter Minute verschoben worden. Air Berlin senkte daraufhin die Preisspanne und brachte die Aktien vergangenen Donnerstag zu einem Ausgabepreis von 12 Euro je Papier an den Markt. Zuvor war ein Preis von 15,50 bis 17,50 anvisiert worden. Entsprechend sank das Emissionsvolumen von 870 Millionen Euro auf rund 510 Millionen Euro.