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Die WestLB AG und der Finanzinvestor Odewald & Compagnie haben die Mehrheit an der Westfalia Automotive aus Rheda-Wiedenbrück übernommen. Verkäufer war das Private Equity-Haus Granville Baird Capital Partners Adviser, das den Hersteller von Anhängerkupplungen vor sechs Jahren zusammen mit dem Management gekauft hatte. Das Management bleibt auch weiter an dem Unternehmen beteiligt. Laut Medienberichten, die sich auf Branchenkreise beriefen, lag der Kaufpreis zwischen 80 und 100 Millionen Euro. Finanziert wurde die Transaktion von der Bank of Ireland. Die 1844 gegründete Westfalia Automotive Unternehmen erzielte im vergangenen Geschäftsjahr mit mehr als 500 Mitarbeitern einen Umsatz von 97 Millionen Euro.

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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Die Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG (Erste Bank) hat ihr Kapital an der Wiener Börse um rund 2,9 Milliarden Euro erhöht. Die Transaktion gilt als die bislang größte, die dort durchgeführt wurde. Das Geld soll unter anderem dazu dienen, den Kauf des Mehrheitsanteils an der rumänischen Banca Commerciala Roman zu finanzieren. Neben der Erste Bank waren Goldman Sachs International und JP Morgan als Joint Global Coorcinators tätig. Co-Lead Manager waren ABN Amro Rothschild, Citigroup und die Credit Suisse First Boston.

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Der US-Finanzinvestor Cerberus hat den ungarischen Bushersteller Nabi übernommen. Cerberus hat zudem sämtliche Kreditverbindlichkeiten von Nabi von einem ungarischen Bankenkonsortium erworben hat. Das Bankenkonsortium bestand aus sieben Banken und wurde von der ungarischen K&H Bank geführt. Die Transaktion war das erste Taking Private einer ungarischen börsennotierten Gesellschaft in Form eines Asset Deals und eine der ersten Distressed Assets Transaktionen im ungarischen Markt. Die NABI-Gruppe beschäftigt über 800 Mitarbeiter an mehreren Standorten in Ungarn und den USA und erzielte im Jahr 2005 einen Umsatz von mehr als US$ 300 Mio.

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Ein von Strategia Francais gehaltener und von Inovalis verwalteter Fonds hat drei Immobilien in Deutschland erworben. Der Kaufpreis lag im hohen zweistelligen Millionenbereich, Verkäufer war Whitehall Funds, ein Fonds von Goldman Sachs. Finanziert wurde die Transaktion durch die Société Générale. Bisher verwaltete die Goldman-Tochter Archon Group Deutschland die Immobilien in Düsseldorf, Rüsselsheim und Rosenheim.

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Der US-Pensionsfonds TIAA-CREF hat von der Management für Immobilien AG (Mfi) die Mehrheit an den Erlangen-Arcaden erworben. Das Einkaufszentrum mit rund 100 Geschäften entsteht derzeit in der Erlangener City und soll im Herbst 2007 eröffnet werden. Für den US-Dienstleister, der weltweit über ein Portfolio von 59 Milliarden US-Dollar verfügt, war der Kauf die erste Immobilieninvestition in Deutschland. Mfi entwickelt innerstädtische Einkaufs-, Büro- und Serviceparks in ganz Deutschland und betreut Objekte im Wert von insgesamt rund 3,1 Milliarden Euro.

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Der deutsche Finanzinvestor Capiton AG hat von der German Portfolio Holding B.V. 15 Prozent an der Steco Holding GmbH erworben. Steco ist ein Logistikunternehmen für Klappboxen im Lebensmittelhandel mit Niederlassungen in Deutschland, Österreich, Spanien, Frankreich und Italien. Das Unternehmen war von der ABN Amro Venture B.V. und dem Management aus der Insolvenz der Ebenseer Steiner-Gruppe erworben worden. German Portfolio hatte Steco dann im Rahmen der Übernahme des deutschen und österreichischen Beteiligungsportfolios von der ABN Amro erworben. Zuletzt erzielte Steco mit 270 Mitarbeitern einen Umsatz von 45 Millionen Euro.

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Bayer HealthCare hat einen Teil seiner Tiergesundheitssparte an Intervet, eine Tochterfirma von Akzo Nobel, verkauft. Es handelt sich dabei um die Kölner Produktionsstätte für Impfstoffe gegen die Maul- und Klauenseuche. Bayer setzt damit seine Konzentration auf klassische Tierarzneimittel fort. Bereits vor drei Jahren hatte das Unternehmen eine Impfstoffsparte des Kölner Standortes an Pfizer verkauft. Zudem erwarb Intervet schon im Jahr 2000 das US-Impfstoffgeschäft für Nutztiere von Bayer.

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Die US-amerikanische Emerson Electric Co. hat über ihre niederländische Tochter Emerson Electric Nederland B.V. 94,9 Prozent der Anteile an der börsennotierten Knürr AG übernommen. Veräußerer waren der bisherige Mehrheitsaktionär 3i und das Management. Zur vollständigen Übernahme der verbleibenden Anteile hat Emerson den Minderheitsaktionären im Februar 2006 ein freiwilliges Übernahmeangebot unterbreitet. Die Knürr AG ist Anbieter von Telekommunikations- und IT-Schranksystemen und erzielte in 2005 einen Jahresumsatz von etwa 129 Millionen Euro.

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Die Invitrogen GmbH hat zwei Drittel der Anteile an der Berliner Zytomed GmbH von deren örtlichem Management erworben. Damit gehört Zytomed jetzt komplett zur us-amerikanischen Invitrogen. Denn über ihre Tochter Zymed hält Invitrogen auch die restlichen Anteile an Zytomed. Invitrogen hatte den kalifornischen Biotech-Hersteller Zytomed vor einem Jahr für 60 Millionen US-Dollar gekauft. Zytomed vertreibt Produkte für die Immunpathologie und die zellbiologische Forschung und ist in Deutschland Zymed-Vertriebspartner. Die Verkäufer wechseln zu Invitrogen.

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Der Sicherheitstechnikhersteller Primion Technology ist der erste Börsenneuling im Prime Standard der Deutschen Börse in diesem Jahr. Am 13. Februar platzierte das Unternehmen insgesamt 2,8 Millionen Aktien zu einem Emissionspreis von 14,50 Euro je Aktie. Die Hälfte der Aktien einschließlich der Mehrzuteilung im Hinblick auf eine Greenshoe-Option von 360.000 Aktien stammte dabei aus dem Eigentum von Altaktionären, die das Unternehmen aufgebaut hatten, die andere Hälfte aus einer Kapitalerhöhung. Konsortialführer war die Equinet Securities.

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Das Finanz-Software-Unternehmen Misys Banking Systems hat für zehn Millionen Euro die Intesio GmbH gekauft. Misys Banking Systems ist eine Tochter der britischen Misys plc. Intesio stellt in ihren Niederlassungen in Bad Nauheim und Dresden Standard-Softwarekomponenten für Banken und Finanzinstitute her.