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Die Intershop Communications AG hat Anfang Juli eine zuvor ins Handelsregister eingetragene Kapitalherabsetzung auf rund 8,5 Millionen Euro Grundkapital auch an der Börse umgesetzt. Dazu wurden die Aktien im Verhältnis 3:1 zusammengelegt. Auf Bankenseite wurde die Transaktion von der VEM Aktienbank begleitet. Damit hat das E-Commerce-Unternehmen aus Jena ihre der Sanierung dienende Kapitalrestrukturierung weitgehend abgeschlossen. Berater Intershop

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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TÜV Rheinland ist neuer Gesellschafter der LGA Beteiligungs GmbH. Im Rahmen eines PPP-Modells hat die TÜV-Gesellschaft 49 Prozent der Anteile übernommen, die restlichen 51 Prozent verbleiben bei der Muttergesellschaft LGA Körperschaft des Öffentlichen Rechts. Zu der Beteiligungsgesellschaft gehören die LGA Bautechnik, LGA QualiTest, LGA TrainConsult und LGA Intercert. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete die LGA Beteiligung einen Umsatz von 45,8 Millionen Euro. Dem neuen Gesellschafter wird die Möglichkeit eingeräumt, bis 2008 die restlichen Gesellschaftsanteile zu erwerben. Der LGA-Standort Nürnberg soll zum Regionalzentrum Süd für die gesamte TÜV-Rheinland Gruppe ausgebaut werden. Berater TÜV Rheinland

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Der Hamburger Senat hat das Konzept für den Verkauf seiner Immobilien beschlossen. Insgesamt werden mehr als 180 Immobilien verkauft, gebündelt in mehreren so genannten Clustern oder im Einzelverkauf. Zum Verkauf stehen etliche prominente Objekte, unter anderem Amtsgerichte, Bezirksämter, Teile des Justizkomplexes am Gorch-Fock-Wall, die Krameramtsstuben und das Ohnsorg-Theater. Die Verkaufsverhandlungen sollen voraussichtlich im Herbst beginnen. Berater Stadt Hamburg

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Die Bavaria Industriekapital AG in München hat sämtliche Geschäftsanteile der Sarnamotive Paulmann & Crone GmbH von der Sarna Kunststoff Holding AG erworben. Bavaria Industriekapital übernimmt an den Standorten Lüdenscheid und Norden alle Mitarbeiter des Automobilzulieferers Paulmann & Crone, der seit 1996 zur Schweizer Sarna-Gruppe gehörte. Sarna ist ein in der Schweiz börsennotierter, international tätiger Kunststoffverarbeiter. Für Sarna ist der Verkauf Teil eines Desinvestitions-Programms im Rahmen der Konzentration der Gruppe auf das Abdichtungsgeschäft für den Hoch- und Tiefbau des Unternehmensteils Sarnafil. Berater Bavaria Industriekapital

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Die Schweizer AFIAA hat für Real Estate Fond zwei Immobilien am Medienhafen in Düsseldorf erworben. Verkäufer war die Hochtief-Tochter HTP-Projektentwicklung. Der Kaufpreis für die Objekte "Speicher" und "Villa" lag bei mehr als 20 Millionen Euro. Berater AFIAA

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Der Küchenmöbelhersteller Alno AG hat eine Kapitalerhöhung im Umfang von über 10 Millionen Euro durchgeführt. Alno hat dabei rund 1,5 Millionen neue Aktien zum Preis von 6,90 Euro ausgegeben. Diese sind von der IRE Beteiligungs GmbH, einem Unternehmen der Whirlpool-Gruppe, gezeichnet worden. Der Küchenhersteller gab über die Hälfte der Aktien gegen Bareinlage aus, den übrigen Teil gegen Sacheinlage in Form eines Gesellschafterdarlehens. Whirlpool hat damit die im Jahre 2003 erworbene Beteiligung an Alno erhöht. (KC)

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Der kalifornische Anbieter von Datenbank- und Enterprise-Software Oracle hat im Zuge der Verschmelzung mit PeopleSoft in Deutschland selbst rund fünf Prozent und bei PeopleSoft 20 Prozent der Belegschaft abgebaut. Oracle hatte an zehn Standorten rund 1.200 Mitarbeiter beschäftigt, PeopleSoft an drei Standorten rund 150 Arbeitnehmer. Peoplesoft war Anfang des Jahres übernommen worden. Das Transaktionsvolumen betrug 10,6 Milliarden Dollar. Berater Oracle

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Die RTL Group hat gemeinsam mit dem Stahlkonzern Sewerstal die russische Fernsehsender- und Produktionsgruppe Ren TV übernommen. Die Bertelsmann-Tochter erwarb von den Gründern, Irina Lesnevskaya und Dimitri Lesnevsky, 30 Prozent ihrer Anteile an dem TV-Sender. Die russische Sewerstal übernahm für rund 84 Millionen Euro die restlichen 70 Prozent, die bislang dem Stromerzeuger RAO EES gehörten. Die Transaktion bedarf noch der Genehmigung der russischen Kartellbehörden sowie der Gremien der Unternehmen und soll bis zum Ende des Jahres abgeschlossen sein. Mit dem Einstieg bei dem größten Privatsender des Landes, der 97 Millionen Menschen ereicht, wird erstmals ein europäischer Medienkonzern bei einem frei empfangbaren Unterhaltungssender in Russland beteiligt. (RB)

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Die Kärntner Landes- und Hypothekenbank-Holding hat 500 Millionen Euro Null-Kupon-Schuldverschreibungen mit bedingtem Umtauschrecht in Aktien der Hypo Alpe-Adria Bank begeben. Die HSBC Bank als Lead Manager und Bookrunner sowie VCP als Berater begleiteten die Emittentin bei der Platzierung der Anleihe bei institutionellen Investoren. Die Laufzeit der durch das Land Kärnten garantierten Schuldverschreibungen beträgt drei Jahre, wobei die Kärntner Holding nach Ablauf von zwei Jahren vierteljährlich ein Kündigungsrecht besitzt. Sollten vor Fälligkeit der Anleihe Aktien der Hypo Alpe-Aldria-Bank verbunden mit einer Börseneinführung öffentlich platziert werden, besitzen die Inhaber der Schuldverschreibungen das Recht, diese in Aktien der Hypo Alpe-Adria Bank umzutauschen. Bei dieser so genannten Pre-IPO-Umtauschanleihe handelt es sich um ein innovatives Produkt, das es in solcher Größenordnung in Österreich bislang überhaupt nicht und in ganz Europa bislang nur in wenigen Fällen gab. Die Besonderheit an einer derartigen Struktur liegt darin, dass die Schuldverschreibungen auch im Fall einer späteren Durchführung des IPO keinen Optionswert verbriefen. Dadurch wird ein möglicher Druck auf den Aktienkurs unmittelbar nach dem IPO reduziert. Berater HSBC Bank und VCP

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Die Halberg Guss-Gruppe ist im Rahmen eines MBOs an das Management veräußert worden. Bisheriger Inhaber war ein Investoren-Konsortium, dem unter anderem UBS Private Equity angehörte, die in dieser Transaktion die Lead-Funktion übernahm. Das Saarbrücker Unternehmen Halberg Guss erwirtschaftet einen Umsatz von 310 Millionen Euro und beschäftigt 2.400 Mitarbeiter für die Produktion von gusseisernen Zylinderkurbelgehäusen und Kurbelwellen. Zu ihren Abnehmern zählen VW, DaimlerChrysler, Deutz und Caterpillar. Berater Halberg Guss-Management

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Der US-Mess- und Industrietechnikkonzern Danaher Corp. hat von der luxemburgischen Permira-Tochter LM Investments S.a.r.l. den Mikroskophersteller Leica Microsystems mit Sitz im hessischen Wetzlar übernommen. Der Kaufpreis beträgt 450 Millionen Euro, davon werden 210 Millionen in bar gezahlt. Die Transaktion muss von den Kartellbehörden noch gebilligt werden. Permira hatte Leica Microsystems, eines von drei Nachfolgeunternehmen des traditionsreichen Optikspezialisten Leica, 1998 für 461 Millionen Euro erworben. Das Unternehmen hält auch die Markenrechte am Namen Leica. Berater Danaher