Karriere

Einstiegsgehälter

Wie viel Geld erwartet eine Berufseinsteigerin oder ein Berufseinsteiger, und wie viele Wochenstunden würde sie oder er dafür bereitwillig arbeiten? Diese Fragen hat die azur-Redaktion erstmals in der Bewerberumfrage 2018 gestellt. Ergebnis: Die Bewerber sind bescheidener als gedacht. Und die Gehaltswünsche unterscheiden sich deutlich zwischen Männern und Frauen.

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Work-Life-Balance

Die Mittelstandskanzlei Rose & Partner führt – soweit bekannt – als erste Sozietät im Markt eine reguläre Arbeitszeit von 36 Wochenstunden ein, verteilt auf vier Wochentage. Zum Mai wollen sämtliche Partner und Associates der 20-köpfigen Kanzlei auf das neue Arbeitszeitmodell wechseln.

Associate-Vergütung

Bei Associates in Kanzleien gibt es in Deutschland immer noch einen sichtbaren Gender Pay Gap – allerdings erst ab dem zweiten Berufsjahr. Beim Berufseinstieg liegen beide Geschlechter noch etwa gleichauf, anschließend entwickeln sich die Gehälter immer weiter auseinander. Das zeigt die aktuelle azur-Associate-Umfrage.

Associate-Gehälter

Das Gehaltsniveau für Associates ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen, gerade für Berufsanfänger. Doch in den folgenden Berufsjahren bieten immer mehr Sozietäten deutlich mehr Geld nur noch gegen messbare Leistung – vor allem Großkanzleien, die bei Umsatz und Produktivität nicht ganz an der Marktspitze mitspielen.

Junge Juristen

Immer mehr angehende Juristen wünschen sich, in einer Kanzlei ins Berufsleben zu starten. Und egal, ob sie in eine deutsche Traditionssozietät, eine US-Kanzlei, eine spezialisierte Boutique oder eine breit aufgestellte internationale Kanzlei streben – bei der Entscheidung für einen Arbeitgeber ist ihnen das Betriebsklima am wichtigsten. Seit Jahren kommen Wirtschaftssozietäten verglichen mit Rechtsabteilungen, Beratungsgesellschaften und Behörden in der Gunst der Berufseinsteiger immer besser weg.

Nachwuchssorgen in der Justiz

Wie geht's der Justiz? 2013 hat das Allensbach-Institut erstmals im Auftrag des Rechtsschutzversicherers Roland repräsentativ ausgewählte Richter und Staatsanwälte befragt. Nach sechs Jahren haben die Demoskopen ihre Befragung in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Richterbund wiederholt. 988 Richter und Staatsanwälte sagen ihre Meinung zum Rechtssystem und zur Justiz- und Rechtspolitik. Topthemen: Personalmangel, veraltete IT, Internetkriminalität, Besoldung, Nachwuchssorgen. Dazu befragte JUVE Sven Rebehn, den Bundesgeschäftsführer des Richterbunds.

azur Awards 2019

Der JUVE Verlag hat mit den azur Awards 2019 vier Arbeitgeber für ihr besonderes Engagement bei der Förderung junger Juristen ausgezeichnet. Die Preisträger unterscheiden sich in der Bewertung der azur-Redaktion durch Dynamik, Innovationsbereitschaft und nachhaltiges Engagement deutlich von ihren Wettbewerbern.

Kanzleinachwuchs

Zum Jahreswechsel haben Skadden Arps Slate Meagher & Flom und Willkie Farr & Gallagher das Einstiegsgehalt für Associates auf bis zu 140.000 Euro pro Jahr erhöht. Damit rücken sie neben Milbank Tweed Hadley & McCloy und Sullivan & Cromwell unter die Topzahler, die in Deutschland mindestens 140.000 Euro Grundgehalt im ersten Berufsjahr ansetzen.

Inhousegehälter

Die Grundgehälter der deutschen General Counsel liegen nach der neuesten JUVE-Umfrage im Durchschnitt bei deutlich über 150.000 Euro jährlich. Dabei sind die Spitzenverdiener über alle Branchen verteilt, meist abhängig von der Größe des Konzerns. In der Bank- und Finanzbranche sind die Hausjuristen auch in den unteren Etagen durchschnittlich am besten bezahlt.

Stuttgart

Die Stuttgarter Kanzlei Menold Bezler setzt die Segel für den Wiederaufbau: Nachdem im vergangenen Sommer neun Berufsträger zu Ebner Stolz wechselten, wird sie nun zwei neue Partner an Bord holen: Von Bartsch kommt als Equity-Partner der IT-Rechtler Dr. Carsten Ulbricht (46). Für die Corporate- und Start-up-Beratung holte sie als Salary-Partner Dr. Karsten Gschwandtner (43) von KPMG Law.

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