Karriere

Crossmedial

Weibliche Inhousejuristen geben weniger Geld aus als ihre männlichen Kollegen. Das hat eine Studie des britischen Marktforschungsinstituts Acritas ergeben. Demnach unterscheiden sich je nach Geschlecht der Führungsperson nicht nur die Ausgaben der Rechtsabteilung. Vielmehr werden auch andere Prioritäten bei der Mandatierung gesetzt.

Neuer Maßstab

Nach Hengeler Mueller erhöht auch Freshfields Bruckhaus Deringer das Festgehalt für Berufseinsteiger massiv. Wie aus dem Umfeld der Kanzlei bekannt wurde, zahlt Freshfields ab September 120.000 Euro. Allerdings entfällt der bisher zusätzlich gezahlte Bonus. Direkte Wettbewerber wie Clifford Chance, Gleiss Lutz oder Linklaters geraten dadurch immer stärker unter Zugzwang.

Einkünfte 2015 leicht gesunken

Zwei Prozent weniger Geld als im Vorjahr hatten General Counsel in den USA 2015 im Schnitt in ihrem Portemonnaie. Nach mehreren Jahren des Anstiegs spiegelt sich darin jedoch weniger ein Problem der juristischen Zunft wider als eher eine Entwicklung der US-Wirtschaft.

Handelskonzern

Die Bochumer Handelsgruppe Wollschläger hat Insolvenz angemeldet. Das Familienunternehmen mit rund 580 Beschäftigten stellte den Antrag am Montag beim Amtsgericht Bochum. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Dr. Dirk Andres von AndresPartner bestellt.

Im Gespräch mit Gibson Dunn

Die US-Kanzlei Gibson Dunn & Crutcher hat ihren schon länger gehegten Plan, ein zweites deutsches Büro zu eröffnen, in die Tat umgesetzt: Für ihren Start in Frankfurt holte sie ein angesehenes Partnerduo von Latham & Watkins. Managing-Partner Michael Walther sprach mit JUVE über die Wachstumspläne von Gisbon Dunn.

US-Arbeitgeberranking

Traditionell machen die Transaktionskanzleien im US-Arbeitgeberranking 'Vault Law 100' das Rennen um die Top-Position unter sich aus. Und traditionell – seit 13 Jahren – hat Wachtell Lipton Rosen & Katz die Nase vorn. Nun aber wurde die Top-Kanzlei knapp von Cravath Swaine & Moore auf dem ersten Platz abgelöst.

Associategehälter

Kurz nachdem Kirkland & Ellis und Willkie Farr & Gallagher an der Gehaltsschraube gedreht haben, erhöhen weitere US-Kanzleien ihre Einstiegsgehälter für Associates. Skadden Arps Slate Meagher & Flom bietet nun 125.000 Euro im ersten Berufsjahr, bei Quinn Emanuel Urquhart & Sullivan sind es ab August 115.000 Euro.

Fifa

Die Nachbesetzungswelle bei der Fifa rollt nun langsam. Neuer Vorsitzender ihrer Audit- und Compliance-Kommission ist der Jurist Tomaž Vesel (49). Er folgt damit auf den Schweizer Juristen Domenico Scala, der vor zwei Monaten zurückgetreten war.

US-Gehaltsrallye erreicht Deutschland

Zahlreiche US-Kanzleien erhöhen derzeit die Einstiegsgehälter in ihrem Heimatmarkt. In diesem Zuge legen manche auch in Deutschland eine Schippe drauf: Kirkland & Ellis zahlt nun 125.000 Euro, Willkie Farr & Gallagher führt zum Juli einen Start-up-Zuschuss in Höhe von 15.000 Euro ein – macht unterm Strich 130.000 Euro für einen Berufsanfänger.

US-Gehaltsrallye

Die Welle von teils massiven Gehaltserhöhungen bei amerikanischen Kanzleien hat unterschiedliche Auswirkungen auf den deutschen Markt: Während Kirkland & Ellis das Einstiegsgehalt den US-Entwicklungen anpasst und damit in die Top-Five in Deutschland aufsteigt, geben sich andere Spitzenzahler wie Sullivan & Cromwell und Milbank zurückhaltend.

Stundenlohn

39,19 Euro brutto verdient der deutsche Durchschnitts-Associate pro Stunde in einer Wirtschaftskanzlei. Dies ergab die azur-Associateumfrage 2015. In Rechtsabteilungen lag der mittlere Stundenlohn mit 39,17 Euro fast auf den Cent genauso hoch wie im Durchschnitt aller Sozietäten.

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