JUVE Handbuch Wirtschaftskanzleien

Die neuen Rankings und Analysen sind da

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Die 24. Ausgabe des JUVE Handbuch Wirtschaftskanzleien ist erschienen – und mit ihr wieder die neuesten Marktentwicklungen in 20 Regionen und 36 Rechtsgebieten.

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In den vergangenen Monaten hat sich gezeigt, dass die Rechtsberatungsbranche unbeschadet durch die Pandemie gekommen ist. 2021 kehrte fast schon wieder Normalität ein: Das Transaktionsgeschäft zog an und die Kanzleien beschäftigten sich zunehmend mit neuen Themen wie Nachhaltigkeit sowie ESG. Zugleich hinterlassen der Fall VW und die Pandemie einen deutlich veränderten Markt, in den mehr Effizienz, mehr Technik und mehr Homeoffice eingezogen sind.

Die JUVE-Redaktion ist ihrer bewährten umfangreichen Recherche – wenn auch ebenfalls beeinflusst von mehr Technik und mehr Homeoffice – treu geblieben und hat die aktuellen Entwicklungen im JUVE Handbuch Wirtschaftskanzleien analysiert (mehr zur Methodik erfahren Sie hier).

Legal Tech und Legal Operations unter die Lupe genommen

Erstmals hat die Redaktion die Kanzleien systematisch nach ihren Errungenschaften in den Bereichen Legal Tech und Legal Operations gefragt. Die Analyse der Antworten zeigt, wie weit Kanzleien bei der Digitalisierung ihrer Arbeit sind und welche Tools sie für sich sowie ihre Mandanten einsetzen. Der Markt für Legal Tech selbst steckt derzeit in seiner ersten Konsolidierungsphase.

Beim Thema Legal Operations wiederum haben die großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften einen deutlichen Vorsprung vor den klassischen Kanzleien. Letztere bieten erst vereinzelt Beratungsleistungen auf diesem Gebiet an. In den Einträgen der JUVE Top 50, den nach JUVE-Recherchen deutschlandweit wichtigsten Kanzleien, wird seit dem Vorjahr das entsprechende Angebot der Kanzleien mit einbezogen. Die erweiterte Recherche erlaubt so einen noch tieferen Einblick.

Eigenes Kapitel für Außenwirtschaftsrecht

Digitalen Nutzern des JUVE Handbuchs wird es nicht auffallen, aber den Printlesern: Wegen der rasanten Entwicklung im Außenwirtschaftsrecht und der zunehmenden Bedeutung dieses Beratungszweigs hat sich die Redaktion entschieden, das Kapitel aus dem Kontext des Vertriebs- und Handelsrechts auszugliedern. Das Außenwirtschaftsrecht ist mit der aktuellen Ausgabe nun wieder ein eigenes Kapitel, das auch das Zollrecht und die Investitionskontrolle umfasst.

In der gesellschaftsrechtlichen Beratung trieben hybride Hauptversammlungen, Umstrukturierungen und Fragen zu ESG die Unternehmen und damit ihre Berater um. Auch die M&A-Anwälte beschäftigten Transaktionen, die teils durch die Transformation der Industrie in Richtung Nachhaltigkeit getrieben waren. Oft noch voluminöser und vor allem zahlreicher waren die Deals, die Private-Equity- und Venture-Capital-Berater beschäftigten. Der Anlagedruck bei den Mandanten war unübersehbar.

Die Top-Kanzleien in diesen Beratungsfeldern blieben zwar weitgehend dieselben.  Doch dahinter fächert sich der Markt weiter auf. Entsprechend differenzierter fallen die Rankings für M&A und Large-Cap-Transaktionen im Private Equity aus.

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