Dehmel wird bei Weil künftig den arbeitsrechtlichen Bereich innerhalb der Transaktionspraxis aufbauen und verantworten. Sein Schwerpunkt liegt dabei auf der Begleitung von M&A- und Private-Equity-Transaktionen sowie auf Umstrukturierungen und Personalanpassungsmaßnahmen.
Kanzlei- und Inhouse-Erfahrung
Seine anwaltliche Laufbahn begann Dehmel 2011 bei Hogan Lovells in München. Im September 2015 wechselte er als Senior Associate zu Watson Farley & Williams. Mitte 2017 verließ er die Kanzleiwelt und schloss sich als Syndikusanwalt der Beteiligungsgesellschaft Aurelius an. Dort war er knapp fünf Jahre im Bereich Arbeitsrecht tätig.
Im Februar 2022 kehrte er in die Großkanzlei-Beratung zurück und wurde Counsel im Münchner Büro von Latham & Watkins. Dort war er regelmäßig Teil von Transaktionsteams, etwa bei der Beratung von Spie, Stonepeak oder Worthington Steel, und verfügt über große Erfahrung bei der arbeitsrechtlichen Beratung zu Private-Equity-Deals.
Teil der großen Weil-Offensive
Für Weil ist der Zugang von Dehmel ein weiterer Schritt im strategischen Ausbau der deutschen Praxis, die im Laufe der vergangenen Monate bereits zehn Anwältinnen und Anwälte für ihre Transaktionspraxis hinzugewinnen konnte. Ende des vergangenen Jahres wechselte ein größeres Team von Latham & Watkins zu Weil. Angeführt wurde die Gruppe vom Private-Equity-Partner Dr. Sebastian Pauls, der inzwischen neben Dr. Britta Grauke als Co-Managing-Partner der deutschen Büros fungiert.
Die Zugänge stehen auch im Zusammenhang mit einem Generationswechsel, nachdem der langjährige deutsche Managing-Partner Prof. Dr. Gerhard Schmidt die Kanzlei zum Jahresende verlassen hatte. Zuletzt kehrten mit dem ehemaligen Co-Managing-Partner von Willkie Farr & Gallagher, Dr. Kamyar Abrar, und dem Steuerrechtler Benjamin Rapp von Gibson Dunn & Crutcher zwei weitere frühere Weil-Partner zurück.