Vor seiner Zeit bei Hogan Lovells arbeitete Süßmann sechs Jahre lang bei der Zulassungsstelle der Frankfurter Wertpapierbörse und vier Jahre lang als Direktor bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Süßmann ist vor allem in der Beratung zu IPOs und Kapitalerhöhung erfahren, daneben begleitet er unter anderem auch öffentliche Übernahmen.
In den vergangenen Jahren war er unter anderem Teil eines Teams, das den Rettungsfonds SoFFin bei einer Kapitalerhöhung der angeschlagenen Commerzbank begleitete (mehr…). Daneben war Süßmann mit dabei, als der Rückversicherer General Reinsurance eine finanzielle Restrukturierung durchführte (mehr…). Insgesamt betrachtet agierte er aber in den vergangenen Jahren am Markt eher unauffällig.
Hogan Lovells ist nach Süßmanns Weggang im Kapitalmarktrecht weiter mit vier Partnern in Frankfurt vertreten. Die Kanzlei hatte ihre Kapazitäten in den vergangenen Jahren in dem Segment sukzessive verstärkt. Zuletzt kam etwa Prof. Dr. Michael Schlitt im Februar 2011 mit einem Team dazu und übernahm die Führung der Praxis (mehr…). Im vergangenen Jahr verließ dann aber der vorherige Chef für Eigenkapitalmarktrecht, Dr. Karsten Müller-Eising, die Kanzlei in Richtung Jones Day (mehr…).
Süßmanns neue Kanzlei Beiten spielt im Eigenkapitalmarktrecht bislang keine wesentliche Rolle. Er stößt dort zum Bank- und Finanzteam um den Münchner Partner Dr. Dirk Tuttlies. Zuletzt hatte die Kanzlei ihre Finanzpraxis Ende 2011 durch den Zugang des Partners Dr. Christoph Schmitt von Haarmann (mehr…) gestärkt. Er ist auf Aufsichtsrecht und derivative Produkte spezialisiert – einem Feld, auf dem Beiten zuvor nicht nennenswert aktiv war. Insgesamt zählt die Kapitalmarktpraxis von Beiten nun vier Partner, drei Salary-Partner und vier Associates. (René Bender)