Nothhelfer hatte seine juristische Laufbahn 1999 beim Medienkonzern Kirch begonnen und war 2002 zu Ashurst gewechselt. Dort leitete er zuletzt als Counsel die IP-Praxis, bevor er Anfang 2013 als Partner in das Büro von Watson Farley in der thailändischen Hauptstadt Bangkok wechselte. Ab April vergangenen Jahres arbeitete er dann in München für Watson Farley. Zu den Mandanten, die Nothhelfer in den vergangenen Jahren betreute, gehörten unter anderem der Vermarkter International Management Group, der Küchenhersteller Alno und der Autozulieferer Robert Bosch.
Das Münchner Büro von Nothhelfers neuer Kanzlei Arqis durchlief im Frühjahr vergangenen Jahres große personelle Veränderungen: Zunächst war der IP-Partner Dr. Uwe Henkenborg zu Heisse Kursawe Eversheds gewechselt, später schloss sich ein Team Pinsent Masons an. Danach verblieb zunächst nur ein Associate an der Isar. Doch Arqis gelang mit der Verpflichtung von Prof. Dr. Christoph von Einem von White & Case direkt ein schneller Ausgleich. Ihm folgte im Sommer Dr. Hang Xu von White & Case, der den China Desk der Kanzlei in München aufbaut. Gleichzeitig gewann Arqis eine Corporate-Associate von Luther, zum Januar dann noch einen Berufsanfänger. Um die Anbindung an das Düsseldorfer Büro enger zu gestalten, wechselten zudem zwei der dortigen Associates nach Bayern. Damit arbeiten sieben Berufsträger im Münchner Arqis-Büro.
Bei Watson Farley in München verbleiben gut 15 Berufsträger, davon sind 8 Partner. IP-Aspekte in Transaktionen decken künftig zwei Partner aus Hamburg mit ab. (Christine Albert)