Neustart in der Premiere-Rechtsabteilung

Bereits seit Mitte Oktober ist Dr. Holger Ensslin neuer Leiter der Rechtsabteilung beim Pay-TV-Sender Premiere. Der 36-Jährige, zuvor Juniorpartner bei White & Case, Feddersen in Frankfurt, löste Dr. Burkhart Menke ab, der rund drei Jahre für das Unternehmen tätig war. Seit etwa Juli 2002 kennt der neue Rechts-Chef Ensslin den Sender - als seinen Mandanten. Für White & Case, die maßgeblich in die Neuaufstellung involviert war, beriet er unter anderem bei der Neugestaltung der Verträge für das Verschlüsselungssystem und war beim Einstieg von Permira als Mehrheitseigner mit an Bord.

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„Der Wechsel von White & Case, die mit Dr. Axel Bauer natürlich auch weiterhin für uns tätig ist, verlief sehr freundschaftlich“, betont Ensslin, den die Kanzlei erst einen Monat vor seinem Umzug vom Associate zum Juniorpartner befördert hatte. Rückblickend von seinem neuen Sessel aus erklärte er, Bauer habe während der Sanierungsphase „oft Übermenschliches geleistet“. Auch an den anderen Beratern im operativen Geschäft, Nörr Stiefenhofer Lutz oder auch Harmsen Utescher, will er festhalten.

Gereizt hat Ensslin, dass er bei der „neuen“ Premiere eine größere Vielfalt vorfindet. „Die Rechtsabteilung wird auf- und ausgebaut.“

Zwei Neuzugänge für Dezember und Januar stehen bereits fest, dann sind sie zu neunt. Kommen werden die Anwältin einer großen internationalen Sozietät, die noch nicht genannt werden will, und Bianka Maria Pirk, bislang Prokuristin und Leiterin der Rechtsabteilung der Helkon Medien AG mit Schwerpunkt Lizenzen. Ziel der personellen Verstärkung ist, alle Kernbereiche inhouse abzudecken. Dazu zählen das Medienrecht ebenso wie Filmlizenzen und die unternehmenspezifische Technik: „Das sind Themen, bei denen wir zu den Besten gehören müssen“, sagte Ensslin.

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