Markt und Management

Die Partner von Allen & Overy und die Partner der Büros von Loeff Claeys Verbeke (Amsterdam und Luxemburg) haben beschlossen, zum 1. Januar 2000 zu fusionieren. In Amsterdam sind 32 Partner, 130 Associates und weitere 150 Angestellte tätig, sie werden unter dem Namen "Allen & Overy" arbeiten. Das Luxemburger Büro (vier Partner, 24 Associates, 15 Angestellte) wird unter "Allen & Overy Beghin & Feider Avocats associés" firmieren und den Zusatz "Beghin & Feider" nach drei Jahren aufgeben. John Rink, Managing Partner von Allen & Overy, erklärt zur Fusion: "Wir haben mit allen Partnern, mit denen wir jetzt fusionieren, seit Jahren zusammengearbeitet, was zweifellos die Integration der neuen Büros erleichtern und ein Vorteil für unsere Mandanten sein wird."

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Wer geht, wer kommt, was bleibt? Aktuelle Personalien, die den Markt bewegen - im übersichtlichen Newsticker! Alle ansehen

Ihren langjährigen britischen Mandanten Morgan Crucible hat Hölters & Elsing beim Kauf der Siemens-Tochter Hanauer Vacuumschmelze GmbH beraten. Dr. Siegfried Elsing leitete das Team, dem ferner Dr. Benedikt Burger, Dr. Wilhelm Nolting-Hauff sowie nachvertraglich zu kartellrechtlichen Aspekten auch Thomas A. Oerter angehörten. Das Volumen der Transaktion betrug DM 347 Mio. Morgan Crucible übernahm ferner DM 33 Mio. Finanzschulden von Vacuumschmelze.

Seriöse Berichterstattung hat für die Arbeit des JUVE-Verlages höchste Priorität. Bei unseren Publikationen legen wir größten Wert auf genaue Recherche und angemessene Darstellung. Ungenauigkeiten und Fehler sind dennoch nicht ganz auszuschließen. Gravierende Fälle korrigieren wir unverzüglich mit gesonderter Mitteilung in JUVE Rechtsmarkt. Die Redaktion weist daher auf einen Fehler im Kapitel „Arzthaftungsrecht (Arztseite)“ des neuen JUVE Handbuch Wirtschaftskanzleien 1999/2000 hin: Irrtümlich erscheint auf Seile 357 die Darstellung der Kanzlei Feddersen Laule Ewerwahn Scherzberg Finkelnburg Clemm unter dem Namen der Kanzlei Gaedertz. Das gleiche gilt für das zugehörige Ranking auf Seite 355, wo anstelle von Gaedertz der Name Feddersen Laule Ewerwahn Scherzberg Finkelnburg Clemm stehen müßte. Wir bitten diesen Irrtum zu entschuldigen. Korrekt lautet der Text auf Seite 357: Feddensen Laule Ewerwahn Scherzberg Finkelnburg Clemm. Im Berliner Büro dieser überregionalen Kanzlei übernehmen Dr. Christian Bröse und Thomas Michalzyk auf Seiten von Ärzten und Krankenhäusern auch regelmäßig Arzthaftungsmandate. Dabei haben sich über Jahre eine Reihe fester Mandatsbeziehungen aufgebaut. Neben dem Arzthaftungsrecht ist die Kanzlei im medizinrechtlichen Bereich auch im Pharma- und Arzneimittelrecht tätig.

Letzte Meldung

Unmittelbar vor Redaktionsschluß erreichte uns die Mitteilung, daß Bruckhaus Westrick Heller Löer zum 1. Januar 2000 ein Büro in München eröffnet. Vom Start weg werden zwölf Anwälte am neuen Standort aufgeboten, die sich vor allem auf die Bereiche M&A, Private Equity, Steuerrecht sowie Informationstechnologie (IT)/Neue Medien konzentrieren werden. Vier der Anwälte des neuen Büros kommen von verschiedenen anderen Bruckhaus-Standorten, darunter Dr. Peter Nussbaum, in den Bereichen M&A und Private Equity tätiger Hamburger Partner, und Michael Knospe, Frankfurter IP-Partner der Kanzlei. Mit den Steuerrechtlern Dr. Rolf Füger, Dr. Norbert Rieger und Dr. Stephan Salzmann sowie dem M&A-Spezialist Dr. Bernhard Heiss konnte Bruckhaus außerdem vier namhafte Partner des Münchner Boesebeck Droste-Büros fürden Expansionsschritt gewinnen. „Unsere Expertise in Unternehmenstransaktionen und im Steuerreeht sowie die Ressourcen und das Renommee von Bruckhaus - das sind ideale Voraussetzungen für einen fliegenden Start“, kommentiert Heiss den Wechsel und die Neueröffnung.

Am 21. und 22. Oktober fand im Gästehaus der Universität Münster der vierte Außenwirtschaftsrechtstag statt. Veranstalter war das Zentrum für Außenwirtschaftsrecht am Institut für öffentliches Wirtschaftsrecht der Westfälischen Wilhelms-Universität in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Forum für Außenwirtschaft, Verbrauchssteuern und Zoll e.V. Jährlich veranstaltet das Zentrum den Außenwirtschaftsrechtstag als Gesprächsforum für Wissenschaft und Praxis. Die Ergebnisse werden jeweils in einem Tagungsband einer Schriftenreihe veröffentlicht.In diesem Jahr war das Oberthema „Rechtsfragen des Handelsschutzes im globalen Wettbewerb“. Etwa 90 Interessierte nahmen an der Veranstaltung teil.

Das erste Treffen des Arbeitskreises der Insolvenzverwalter Deutschlands fand in Berlin vom 4. bis zum 7. November unter Ausschluß der Presse statt. Die formale Begründung hierfür bieten die Satzungsstatuten des Vereins: Eine Regelung für Gäste gäbe es nicht. Die Vorstandsmitglieder wünschten auch keine Besuche der Presse, verlautete aus Vorstandskreisen. Der Antritt des gerade im Frühjahr neu gegründeten Arbeitskreises arrivierter und sehr einflußreicher Insolvenznerwalter verwundert.

Der Anwalt-Suchservice hat sein Angebot erweitert: Auf Anfrage sucht und vermittelt er nun auch Anwälte im Ausland. Außerdem ermittelt er per Sonderrecherche auch Anwälte in Deutschland mit besonderer Sachkunde für ausländische Rechtsfragen. Bei der kostenpflichtigen Recherche wird der Informationsdienst zunächst Kontakt mit dem jeweiligen Anwalt aufnehmen und, wenn dieser Interesse an der Übernahme eines Falles signalisiert, die Anschrift dem Anfragenden zusenden. InFo: www.anwalt-suchservice.de

Der Kongreß am 25./26. November soll mittelsländische Kanzleien in Vorträgen und Workshops über verschiedene Möglichkeiten/ Formen des Marketings informieren. Zudem verleiht der Anwalt-Suchservice in Kooperation mit dem Verlag Dr. Otto Schmidt auf dem Kongreß den Anwalt-Marketing-Preis für die beste Kanzlei-Homepage. Über 100 Kanzleien haben sich beworben. JUVE Rechtsmarkt berichtet in der nächsten Ausgabe ausführlich über den Kongreß und die Preisverleihung.

Aktuelle Aspekte des Kartellrechts waren Gegenstand einer mit über 150 Teilnehmern gut besuchten und mit hochkarätigen Rednern besetzten Veranstaltung im Industrieclub Düsseldorf, zu der Wessing & Berenberg-Gosslrr am 8. Oktober eingeladen hatte. Angesichts des von Moderator Carl Graf Hohenthal (FAZ) zitierten Fusionsvolumens von 2,1 Billionen US-D. weltweit, was einer Versechsfachung seit 1992 entspreche, lag der Schwerpunkt im ersten Teil der Veranstaltung auf den Chancen und Risiken, die die Globalisierung der Wirtschaft für den Wertbewerbsschutz bietet. Aktueller Anlaß war unter anderem die anstehende WTO-Tagung in Seattle und die Bestimmung von Themen und Verhandlungsmandaten für eine „Millennium“-Verhandlungsrunde. Weitere Themen der Veranstaltung betrafen rechtliche Aspekte der Konzentrationstendenzen bei den Medien und Fragen der Wettbewerbsaufsicht in Bezug auf den Telekommunikationsmarkt.

Linklaters & Alliance

Die Londoner Kanzlei hat ihre Präsenz in den Oppenhoff-Büros in Deutschland durch den Gewinn von Jasper Evans in Frankfurt und Rupert Weber in Köln verstärkt. Evans, der gerade einen dreijährigen Aufenthalt im Tokyo-Büro von Linklaters beendet hat, wird vor allem den kapitalmarktrechtlichen Bereich in Frankfurt ausbauen. „Dies ist ein konkretes Beispiel für die nahtlose Dienstleistung, die Linklaters & Alliance ihren Mandanten anbieten möchte: Zugang zu der multi-jurisdiktionalen Expertise von Oppenhoff & Rädler und gleichzeitig zu Linklaters im Frankfurter Büro.“ Rupert Weber, vorwiegend im M&A-Bereich tätig, ist seit Ende Januar in Köln. „Köln war immer traditionell das Zentrum der 0&R-Tatigkeit in M&A. Die Zusammenarbeit hat von Anfang an sehr gut geklappt“, kommentiert Weber.

Thomas Schrell, der bis vor kurzem im Frankfurter Büro von Deringer Freshfields arbeitete, ist der erste Quereinsteiger, den White & Case auf Partnerebene einstellt. Dr. Erich Michel, der das Frankfurter Büro leitet, kommentiert: „Wirfreuen uns sehr, daß sich Thomas dafür entschieden hat, bei uns einzusteigen. Seine Erfahrung ist für unsere derzeitigen Arbeitsschwerpunkte sehr wichtig. Dies sind in der Hauptsache Corporate-Bereich, Banken- und Finanzrecht und Kapitalmarkttransaktionen.“ Schrell begann 1993 bei Freshfields. Vor seinem Wechsel betreute er u.a. die Veräußerung einiger ausgewählter chemischer Betriebe durch die Höchst AG, die Beratung von Kingfisher plc bei ihrem DM-120-Millionen-Erwerb von ProMarkt und der Wegert-Gruppe sowie Goldman Sachs bei ihrem Joint Venture mit deutschen Investoren im Bereich der Finanzdienstleistung.

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