Markt und Management

Hej då

Die deutschen Büros von Mannheimer Swartling lösen sich zum November von ihrem schwedischen Mutterhaus. Unter dem Namen Kallan geht dann in Berlin und Frankfurt eine neue Kanzlei mit 6 Partnern und rund 15 Associates an den Start. Die Beratungsschwerpunkte werden wie bisher auf Corporate/M&A, Immobilienrecht, Arbeitsrecht sowie in der Finanzierungs- und Regulierungsberatung liegen.

BBL verstärkt Sanierungsberatung

Der langjährige Berliner DLA Piper-Partner Peter Jark (51) wechselt zum September zu der Insolvenzkanzlei BBL Bernsau Brockdorff & Partner. Mit dem Abgang des erfahrenen Restrukturierers verliert DLA in der Hauptstadt auch ihren Standortleiter.

Ist es nur viel Lärm um Nichts? Die Querelen rund um den Aufsichtsrat der Deutschen Bank gehen jedenfalls weiter – und wieder steht ein Anwalt im Zentrum des Geschehens. Nachdem Georg Thoma wegen des internen Zerwürfnisses mit Aufsichtsratschef Dr. Paul Achleitner kürzlich überraschend aus dem Gremium ausschied, steht nun sein designierter Nachfolger Prof. Dr. Stefan Simon, noch bis Jahresende Partner bei Flick Gocke Schaumburg, unter Beschuss.

Frankfurt

SZA Schilling Zutt & Anschütz holt ein weiteres Duo von Clifford Chance hinzu. Zum September wechselt der Finanzierungsexperte Dietrich Stiller (56), langjähriger Partner im Frankfurter Clifford-Büro, in gleicher Position zu SZA. Mit ihm geht auch die Senior Associate Lena Hefele. Die beiden sollen in der Bank- und Finanzrechtspraxis von SZA die Finanzierungsberatung aufbauen.

Insolvenzkanzleien

Das Düsseldorfer Büro von Leonhardt Rattunde ist seit August in eigener Regie unter dem Namen Lambrecht tätig. Die Sozietät startete mit den Partnern Martin Lambrecht (40) und Annamia Beyer (32) sowie vier Associates. Beide Seiten verweisen auf zu geringe Synergieeffekte durch unterschiedliche Schwerpunktsetzungen und sprechen von einer einvernehmlichen Trennung.

Ashurst

Zahlreiche Ashurst-Anwälte müssen ihren Gürtel enger schnallen: Die Kanzlei hält die vierteljährliche Gewinnbeteiligung ihrer Equity-Partner zurück. Dies bestätigten der Kanzlei nahestehende Quellen gegenüber JUVE. Zuerst vermeldet hatten dies gestern britische Branchenmedien. Die Beteiligungen sollen nicht vor 2017 ausgezahlt werden. Die Kanzlei wollte das auf Nachfrage nicht kommentieren, beruft sich aber auf ein konservatives Finanzmanagement. Man wolle kein Geld leihen, um Gewinne von Partnern zu finanzieren.

JUVE Awards 2016

Die Nominierten der JUVE Awards 2016 stehen fest. Als potenzielle Preisträger benennt die JUVE-Redaktion in 15 Kategorien jeweils fünf Kanzleien. Darüber hinaus hebt JUVE in drei weiteren Preiskategorien jeweils fünf Inhouse-Teams für ihre Leistung hervor. Bei der Auswahl der Preisträger achtet die Redaktion insbesondere auf Einschätzungen, die über die fachliche Kompetenz hinausgehen – vor allem auf strategische Ausrichtung, Service­orientierung und Zukunftspotenzial.

Düsseldorf

Die Corporate-Praxis von Herbert Smith Freehills ist weiter auf Wachstumskurs: Voraussichtlich zum September wechselt Dr. Christoph Nawroth (44) von Freshfields Bruckhaus Deringer in das Düsseldorfer Büro der britischen Kanzlei. Der M&A/Private Equity-Spezialist war zuletzt internationaler Co-Chef der Gruppen für Infrastrukturfonds und Strom- und Energieversorger bei Freshfields. Für die Magic-Circle-Kanzlei arbeitete er 16 Jahre lang, davon die vergangenen zehn Jahre als Partner.

Neuer Managing-Partner

Dies ist ein schneller Aufstieg: Oliver Felsenstein (55) wurde zum neuen Managing-Partner für Latham & Watkins in Deutschland ernannt. Der Frankfurter Partner, der im Frühjahr 2015 zu Latham kam, löst damit ein dreiköpfiges Leitungsteam ab, das bislang von unterschiedlichen Standorten die hiesigen Anwälte koordinierte.