Markt und Management

Teilzeit-Modelle

Unter den knapp 50 deutschen Equity-Partnern von Beiten Burkhardt befindet sich derzeit nur eine einzige Frau. Managing-Partner Frank Obermann ist fest entschlossen, dieses Kräfteverhältnis zu verändern. Der erste Schritt: Anwälte, die in Teilzeit arbeiten, können künftig bei Beiten auch Equity-Partner werden.

Personalien

Personalien Icon
Wer geht, wer kommt, was bleibt? Aktuelle Personalien, die den Markt bewegen - im übersichtlichen Newsticker! Alle ansehen
Deutsche Bank

Die Rechtsabteilung der Deutschen Bank in Deutschland ist aktuell nicht Ziel von Restrukturierungsmaßnahmen. Das erfuhr JUVE aus Unternehmenskreisen. Das englische Branchenmagazin 'The Lawyer' hatte berichtet, auch die Rechtsabteilung des Bankhauses sei vom Stellenabbau betroffen.

Warschau

Noerr wird ihr Büro in Warschau deutlich verstärken: Zum Jahresbeginn 2017 werden elf Juristen der lokalen Einheit DJBW zu Noerr wechseln. Darunter sind die Gründungspartner von DJBW, die reichlich Großkanzlei-Erfahrung mitbringen, unter anderem von White & Case und Allen & Overy.

Kleine Sensation

Großbritannien will den Vertrag zum Europäischen Patentgericht nun doch ratifizieren. Das hat die britische Ministerin für Energie und Gewerblichen Rechtsschutz, Baroness Neville-Rolfe, heute Nachmittag auf dem EU-Wettbewerbsrat bekanntgeben. Damit löst das Königreich die Blockadesituation, in der das Projekt seit dem Brexit-Referendum gefangen ist. Der Unified Patent Court (UPC) und mit ihm das neue EU-Patent könnten nun doch noch im nächsten Jahr starten.

Im Gespräch mit Vonovia

Dr. Fabian Heß ist neuer General Counsel von Vonovia. Er folgte auf Dr. Thomas Görgemanns, der den Wohnungskonzern Ende September auf eigenen Wunsch und mit bislang unbekannten Ziel verlassen hat. Als General Counsel setzt Heß auf eine noch stärkere Integration der Rechtsabteilung in den Konzern und spricht sich für den neuen Berufsstand des Syndikusrechtsanwalts aus.

Europäisches Patentgericht

Aller Voraussicht nach wird Großbritannien auf dem heute in Brüssel stattfindenden EU-Wettbewerbsrat bekanntgeben, doch noch den Vertrag zum Europäischen Patentgericht zu ratifizieren. Das hat JUVE aus gut unterrichteten Londoner Kreisen erfahren. Damit würde sich die Blockade-Situation auflösen, in der das Projekt seit dem Brexit-Referendum gefangen ist. Der Unified Patent Court und mit ihm das neue EU-Patent könnten dann doch noch recht zügig starten.

Wachstumskurs

Fieldfisher baut ihre europa- und kartellrechtliche Praxis in Brüssel aus. Zum November hat sie mit dem Deutschen Tom Pick erstmals auch einen Kartellrechtspartner für den Standort gewonnen. Pick ist fest im Brüsseler Markt verwurzelt und wechselt von der belgischen Kanzlei DBB. Der Zuwachs entspricht dem aktuellen Wachstumskurs, denn in China und in Großbritannien schloss sich Fieldfisher zuletzt mit kleineren Kanzleien zusammen.

High Noon im Cum-Ex-Ausschuss

Erst die Mitteilung, man wolle Büros von Freshfields durchsuchen lassen, dann die Aussage des schillernden Investors Carsten Maschmeyer – und später überraschend dessen nochmalige Befragung: Die bisher spektakulärste Sitzung des Cum-Ex-Untersuchungsausschusses zog sich am Donnerstag bis spät in den Abend. Blick zurück auf einen denkwürdigen Tag im Sitzungssaal E400 des Berliner Paul-Löbe-Hauses.

Legal-Tech

Das Legal-Tech-Unternehmen Evana hat seit Mitte November einen Chefjuristen: Dr. Robert Geiger ist Immobilienrechtler und kommt von P+P Pöllath + Partners, wo er zuletzt als Associate im Berliner Büro tätig war. Mit der neu geschaffenen Position Leiter Recht ist der Aufbau eines Evana-Standorts in der Hauptstadt verbunden.

Restrukturierungsberatung

Die Insolvenzkanzlei Kübler hat sich zum November mit Tillman de Vries von King & Wood Mallesons verstärkt. De Vries wird als Partner im Bereich Restrukturierungsberatung sowohl von Berlin aus als auch an den Kübler-Standorten Dresden und Köln aktiv sein. Er war rund neun Jahre lang für KWM beziehungsweise die Vorgängerkanzlei SJ Berwin tätig, seit 2011 als Counsel.

Cum-Ex-Geschäfte

Mit einem Knalleffekt begann heute die 28. Sitzung des sogenannten Cum-Ex-Untersuchungsausschusses des Deutschen Bundestages. Die Büroräume von Freshfields Bruckhaus Deringer sollen durchsucht werden. Dies kündigte der Ausschussvorsitzende Dr. Hans-Ulrich Krüger (SPD) an. Ein entsprechender Antrag beim Bundesgerichtshof sei gestellt.