Häfele ist auf die Beratung von M&A, Private-Equity-Transaktionen, öffentliche Übernahmen und Unternehmensumstrukturierungen spezialisiert. Sein Fokus liegt sowohl auf deutschen als auch auf grenzüberschreitenden M&A-Projekten. Er begann seine anwaltliche Laufbahn als Associate bei Freshfields, wo er zwei Jahre tätig war, bevor er 2016 zu Kirkland & Ellis wechselte.
Bei Kirkland war Häfele neun Jahre tätig und wurde 2021 zum Partner ernannt. Er beriet verschiedene Finanzinvestoren wie Cinven, Bain, Carlyle und TPG, letzteren etwa beim Kauf von Aareon, der IT-Tochter der Aareal Bank. Gemeinsam mit dem ehemaligen Latham- und jetzigen Kirkland-Partner Dr. Tobias Larisch stand er Triton zur Seite, als Bosch sein Produktgeschäft für Sicherheits- und Kommunikationstechnik an den Investor verkaufte. Ebenso war er für Triton tätig, als Apollo bei dem Industrieunternehmen Kelvion einstieg.
Willkie bleibt auf Wachstumskurs
Mit dem Zugang von Häfele setzt Willkie die personelle Expansion der vergangenen Jahre fort. Im Februar holte die Kanzlei bereits die Litigation-Partner Dr. Rüdiger Lahme und Dr. Andreas Ruster von Quinn Emanuel Urquhart & Sullivan sowie den Kartellrechtler Georg Weidenbach von Gibson Dunn & Crutcher. Auch der Private-Equity-Spezialist Dr. David Huthmacher kam im Laufe des Jahres von Hogan Lovells. Zudem eröffnete Willkie in Hamburg einen dritten Standort in Deutschland. Nach dem Zugang von Häfele zählt die Transaktionspraxis in Deutschland nun 9 Partner, 7 Counsel und 28 Associates.
Die Private-Equity-Praxis bei Kirkland & Ellis bleibt weiterhin stark aufgestellt. Nach Häfeles Weggang verbleiben dort noch 6 Equity-Partner, 5 Income-Partner und 30 Associates.