Abgasskandal

Anlegeranwälte suchen multinationale Lösung – in den Niederlanden

Der VW-Abgas­skandal hat längst auch Österreich erreicht. Spätestens als das österreichische Verkehrsministerium über 360.000 Fahrzeuge zurückrufen ließ ist klar: Auch auf österreichische Anwälte kommt einiges zu – insbesondere auf Anleger- und Verbraucherseite. Sie übernehmen dabei sogar eine führende ­Rolle.

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Eine Schlüsselrolle kommt den Niederlanden zu: Dort wollen Auto­besitzer und Investoren aktiv werden. Hierfür wurden bereits zwei Stiftungen gegründet, die die Rechte der Betroffenen vertreten: die „Stichting Volkswagen Car Claim“ für die Auto­besitzer, die „Stichting Volkswagen Investors Claim“ für die Investoren. Begleitet wird das Verfahren in Österreich von dem Wiener Anlegerschutzanwalt Eric Breiteneder von der gleichnamigen Kanzlei. In den Niederlanden ist die Sozietät AKD Prinsen Van Wijmen in dieser Sache tätig. Als Vorsitzender des Beirates für die Stiftung der Auto­besitzer ist der ehemalige deutsche Bundesminister und Rechtsanwalt Gerhart Baum (FDP) von der Kanzlei Baum Reiter & Collegen mit an Bord.

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