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Ehemalige Schindler-Partner heben neue Einheit aus der Taufe

Autor/en
  • Martin Neumann

Der Wiener Kanzleimarkt ist um eine Einheit reicher: Die renommierte Arbeitsrechtlerin Barbara Klinger hat sich mit zwei langjährigen Kollegen selbstständig gemacht.

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Martin Lanner (li.), Barbara Klinger und Philipp Hoyos

Barbara Klinger (50), Philipp Hoyos (46) und Martin Lanner (34) kennen sich aus gemeinsamen Zeiten bei der Wiener Kanzlei Schindler. Seit Anfang März firmieren sie unter Hoyos Klinger Lanner als Rechtsanwälte in Kooperation. Die Wiener Einheit ist spezialisiert auf Arbeitsrecht sowie Gesellschaftsrecht, Private Clients und Prozessführung. Eine Vergrößerung des Teams ist aktuell nicht geplant.

Klinger führte von 2016 bis Herbst 2023 als Partnerin die Arbeitsrechtspraxis von Schindler. Zuvor war sie zehn Jahre bei Cerha Hempel tätig. In den vergangenen 18 Monaten leitete sie die Personalabteilung der Volksoper Wien mit rund 800 Mitarbeitenden. „Es war eine sehr spannende Zeit, die mich auch für meine Arbeit als Rechtsanwältin viel gelehrt hat. Die Rechtsberatung habe ich vermisst. Ich sehe es als Privileg im Arbeitsrecht tätig sein zu können, ein Bereich der täglich neue Aufgabenstellungen und unterschiedliche Unternehmenskulturen mit sich bringt“, blickt die 50-Jährige zurück.

Langjährige Mandatsbeziehungen

Zu den Stammmandaten der Arbeitsrechtlerin zählte vor ihrer Zeit bei der Volksoper die Autobahnbetreiberin Asfinag. Die Beratung der Asfinag wird sie nun wieder aufnehmen. Auch setzen frühere Stammmandaten wie das Technische Museum Wien nun wieder auf Klinger. „Wir bilden branchenübergreifend das gesamte Spektrum des Arbeitsrechts ab und beraten vom Familienbetrieb bis zum börsennotierten Konzern“, so Klinger. Dabei konzentriert sie sich wie bisher auf die Beratung von Unternehmen und Führungskräften.

Bei Schindler arbeitete Klinger eng mit Martin Lanner zusammen, den sie als Konzipienten ausbildete. Der 34-Jährige verbrachte seine gesamte Anwärterzeit in der Kanzlei und war seit 2020 als Rechtsanwalt in der Praxis tätig. Er verließ im Herbst 2023 zusammen mit Klinger die Einheit und wechselte als Junior-Partner zu KWR Karasek Wietrzyk. Dort blieb er ein Jahr und machte sich im September 2024 selbstständig.

Trio arbeitete sieben Jahre gemeinsam bei Schindler

Zu seinen Schwerpunkten zählen – neben dem Arbeitsrecht – das Datenschutz- und Einwanderungsrecht. Nach den Abgängen bei Schindler wechselte im Sommer 2024 Dominik Stella von der Arbeitsrechtsboutique Burgstaller & Preyer zu der aufs Transaktionsgeschäft spezialisierten Kanzlei und verantwortet dort die arbeitsrechtliche Beratung, seit Jahresbeginn als Partner.

Hoyos ist besonders im Gesellschaftsrecht und im Bereich Private Clients aktiv. Wie Klinger und Lanner führt er auch Prozesse für seine Mandanten. Der 46-Jährige war wie Klinger und Lanner seit 2016 bei Schindler tätig und beriet dort – seit 2021 als Partner – besonders bei der Strukturierung von Familienvermögen sowie privatem Stiftungsrecht und Nachfolgeplanung. Zuvor war er wie der bekannte Namenspartner Dr. Clemens Schindler bei Wolf Theiss.

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