Österreich

  Juve Plus Gashandel

Die OMV übernimmt von ihren bisherigen Joint-Venture-Partnern alle Anteile an EconGas, dem größten Erdgas-Importeur und -Verteiler in Österreich. Die Anteile stammen von den Unternehmen EVN, Wien Energie und Energie Burgenland. Die Transaktion, mit der wohl eines der größten österreichischen Gemeinschaftsunternehmen aufgelöst wird, ist von den Kartellbehörden noch nicht freigegeben.

  Juve Plus 'Rivergate'-Gebäude

Das ,Rivergate' in Wien hat neue Eigentümer: Ein Joint Venture aus dem kanadischen Immobilienfonds Dream Global und einem asiatischen Staatsfonds hat das Bürogebäude gekauft. Die Transaktionssumme liegt bei 189 Millionen Euro. Für Dream Global ist der Kauf die erste europäische Investition außerhalb von Deutschland. Verkäufer ist ein Joint Venture aus Raiffeisen Leasing und Signa.

Linz

Der im Sommer neu entstandene Spezialchemie-Erzeuger ESIM Chemicals aus Linz schafft eine eigene Rechtsabteilung. Dafür wechselt zum kommenden Februar der bisherige Rechtsabteilungsleiter des Glasverarbeiters Lisec, Dr. Michael Stelzel, zu dem Unternehmen. Der 33-Jährige hat bereits einige Erfahrung beim Aufbau von Rechtsabteilungen gesammelt.

  Juve Plus Wien

Der russische Öl- und Gaskonzern Lukoil hat seine Amsterdamer Holding Lukoil Lubricants International B.V. auf die österreichische Lukoil Lubricants International Holding verschmolzen. Zukünftig soll das gesamte internationale Explorations- und Produktionsgeschäft des Energiekonzerns von Wien aus gesteuert werden. Damit verantwortet der Standort demnächst rund 40 Milliarden Euro in Lukoils Jahresbilanz.

  Juve Plus ORF-Deal

Die Wiener Philharmoniker setzen ihre langjährige Zusammenarbeit mit dem ORF fort: Neben der Ausweitung der bisherigen TV-Übertragung ihrer Konzerte wurde erstmalig auch eine Online-Auswertung vereinbart. Dafür holt sich der ORF die Expertise des Münchner Medienmanagers Jan Mojto an Bord.

  Juve Plus Palmers-Verkauf

Die bekannte Lingerie-Handelskette Palmers kommt in neue Hände. Die Textilunternehmer Marc Wieser, seine beiden Brüder Tino und Luca sowie eine Investorengruppe um den Ex-Red-Bull-Manager Gernot Friedhuber haben die Handelssparte aus der auf Handel und Immobilien fokussierten Palmers Holding herausgekauft. Schätzungen des in dieser Sache gut informierten 'Kurier' ist dabei ein höherer zweistelliger Millionen-Euro-Betrag geflossen.

  Juve Plus Bauelemente

Der Münchner Finanzinvestor Adcuram hat die Bauelemente-Sparte der Haas Group übernommen. Die Sparte umfasst die Geschäftseinheiten Bayerwald Fenster und Haustüren, Hoco Fenster und Haustüren sowie Wo&Wo Sonnenlichtdesign. Zusammen erwirtschaften die Unternehmen mit rund 800 Mitarbeitern jährlich rund 100 Millionen Euro Umsatz.

  Juve Plus Wien

Der Immobilieninvestment-Manager Warburg-HIH hat eine Wiener Büroimmobilie gekauft. Die Caceis Bank, die zur Gruppe der französischen Crédit Agricole gehört, veräußerte das Gebäude im Rahmen der Abwicklung des Fonds Morgan Stanley P2 Value. Der Immobilienfonds befindet sich seit 2010 in Auflösung, dies war das letzte gehaltene Asset.

Heta

Die Debatte um die Frage, wie sich die Gläubiger der früheren Hypo Alpe-Adria schadlos halten können, gewinnt an Brisanz. In ihrem in den kommenden Tagen erscheinenden Buch 'Insolvenz eines Bundeslandes' gehen die Rechtsprofessoren Georg Kodek und Michael Potacs davon aus, dass es für jedes Bundesland eine Bestands- und Funktionsgarantie gebe. Dies reduziere die konkrete Vollstreckbarkeit in das Vermögen des Landes Kärnten auf ein Minimum. Kärnten haftet als Ausfallbürge für einen Großteil der Anleihen der früheren Kärntner Landesbank, die heute Heta heißt.

  Juve Plus Übernahme

Der österreichische Halbleiterkonzern AMS hat sämtliche Anteile an dem belgischen Bildsensorenanbieter CMOSIS International erworben. Verkäuferin ist das Private-Equity-Haus TA Associates sowie dessen Management. Der Kaufpreis von rund 220 Millionen Euro wurde mit eigenen Mitteln sowie mit verfügbaren Kreditlinien finanziert.

Abgasskandal

Der VW-Abgas­skandal hat längst auch Österreich erreicht. Spätestens als das österreichische Verkehrsministerium über 360.000 Fahrzeuge zurückrufen ließ ist klar: Auch auf österreichische Anwälte kommt einiges zu – insbesondere auf Anleger- und Verbraucherseite. Sie übernehmen dabei sogar eine führende ­Rolle.