Juve Plus UK-Sammelklage

Hausfeld verklagt Apple auf Milliarden nach deutscher Kartellentscheidung

Kaum hat das Bundeskartellamt Apple Änderungen bei seinen Werberegeln abgerungen, folgt in London die Rechnung: Eine neue Sammelklage verlangt rund 2,33 Milliarden Euro für UK-App-Entwickler. Das deutsche ATT-Verfahren könnte damit zur Startrampe privater Folgeschäden werden.

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Vor dem britischen Competition Appeal Tribunal ist eine Sammelklage gegen Apple eingereicht worden. Sie zielt auf Schadensersatz von umgerechnet gut 2,3 Milliarden Euro für britische App-Entwickler, die in iOS-Apps Werbeerlöse erzielen oder Geld für Nutzerakquise ausgeben. Klägerin ist die Gesellschaft ATT Collective Action Limited, die unter Leitung von Ann Pope als Klassenvertreterin auftreten will. Pope ist ehemalige Antitrust-Direktorin der britischen Wettbewerbsbehörde CMA. Beantragt ist ein Opt-out-Verfahren, das betroffene Entwickler automatisch erfassen würde.

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