Deals

  Juve Plus Wackeliger Deal im Ziel

Der tschechische Versorger EPH hat das Rennen um das deutsche Braunkohlegeschäft des schwedischen Staatskonzerns Vattenfall gemacht. Darauf verständigte sich Vattenfall am Mittag in Berlin. Jetzt muss nur noch der schwedische Staat zustimmen. Seit Ende 2014 stand die Sparte zum Verkauf, nach anfänglichem Interesse mehrerer Bieter konnte Vattenfall zuletzt aber nur zwei verbindliche Angebote einholen. Ein dritter Interessent, der Essener Energiekonzern Steag, brachte auf den letzten Metern noch ein ganz anderes Modell ins Spiel.

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
  Juve Plus Wachstum im Netz

Der Einzelhandelskonzern Real will seine Präsenz im Internet ausbauen und hat den Online-Marktplatz Hitmeister gekauft. Wenn die Wettbewerbsbehörden dem Deal zustimmen, gehört das 2007 gestartete Kölner Unternehmen der Metro-Tochter bald vollständig.

  Juve Plus Duravit-Designbäder

Der Schweizer Küchenhersteller Franke beteiligt sich mit 25 Prozent am deutschen Badkeramikproduzenten Duravit. Die übernommenen Anteile hielt bis Ende 2015 der Schweizer Badmöbelproduzent Laufen. Die Transaktion hat einen Wert von knapp 100 Millionen Euro, die Kartellbehörden müssen noch zustimmen.

  Juve Plus Restrukturierung

Der Spezialchemiehersteller H.C. Starck, belastet durch 700 Millionen Euro Verbindlichkeiten, hat mit angepassten Zinsen und Laufzeiten seine Finanzierung verlängert. Dies ist das Ergebnis sogenannter Amend & Extend-Verhandlungen, die der Konzern mit den Geldgebern abgeschlossen hat.

  Juve Plus Düsseldorfer U-Bahn

Die Stadt Düsseldorf hat ihren öffentlichen Nahverkehr signifikant erweitert: Seit wenigen Wochen rollen die U-Bahnen auf einer neuen 3,4 Kilometer langen Trasse, der sogenannten Wehrhahnlinie. Die Kosten für das Infrastrukturprojekt, das in seinen acht Jahren Bauzeit fast reibungslos verlief, liegen bei 840 Millionen Euro und werden von der Stadt Düsseldorf, dem Land Nordrhein-Westfalen und dem Bund getragen.

  Juve Plus Gaming-Anbieter

Der chinesische Spieleverleger Youzu Interactive hat den Hamburger Videospielanbieter Bigpoint gekauft. Für das Unternehmen, das einst auf 600 Millionen Euro geschätzt wurde, zahlte Youzu nur knapp 90 Millionen US-Dollar. Neben dem Bigpoint-Gründer Heiko Hubertz verkauften auch die beteiligten US-Investoren ihre Anteile.

  Juve Plus Nokia-Stellenabbau

Der finnische Telekommunikationskonzern Nokia hat nach der Übernahme von Alcatel-Lucent angekündigt, weltweit Stellen abzubauen. Medienberichten zufolge sollen 10.000 bis 15.000 Arbeitsplätze wegfallen. Begleitet wird der Abbau in Deutschland, der bis 2018 rund 1.400 Stellen umfassen soll, von einem neuen Tarifvertrag, den Nokia mit der IG Metall geschlossen hat.

  Juve Plus Zutritt erreicht

Die Investmentgesellschaft Ardian erwirbt zusammen mit dem Management um Elmar Hartmann die Vorarlberger Gantner Holding. Verkäuferin ist die Identec Group aus Liechtenstein. Die Übernahme steht unter kartellrechtlichem Vorbehalt.

  Juve Plus Druckbranche

Die britische Investorengruppe Walstead kauft Österreichs größten Rollenoffsetdrucker Leykam Let's Print. Das Unternehmen mit Sitz im burgenländischen Neudörfl soll den Briten dazu verhelfen, zu einem der führenden Druckkonzerne in Europa zu werden. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt kartellrechtlicher Genehmigungen.

  Juve Plus Onlinehändler

Der chinesische Onlinehändler Alibaba ist beim Online-Marktplatz Lazada eingestiegen, an dem unter anderem Rocket Internet, Kinnevik und Tesco beteiligt sind. Zusätzlich steckt Alibaba eine halbe Milliarde Dollar als Kapitalerhöhung in das Unternehmen. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf mehr als eine Milliarde Dollar und ist laut Thomson Reuters der größte Zukauf, den die Firma von Jack Ma bislang getätigt hat.

  Juve Plus Netzwartung

Vodafone hat die Wartung seines Mobilfunknetzes neu vergeben: Nach fünf Jahren mit der schwedischen Firma Ericsson entschieden sich die Briten dieses Mal für den chinesischen Technologiekonzern Huawei. Dieser muss sich nun um den Bau und die Installation von Mobilfunk-Basisstationen sowie die Kontrolle und Reparatur von technischen Komponenten kümmern. Dafür gewann Huawei auch gleich 500 Mitarbeiter hinzu, die seit Anfang April für ihn tätig sind.