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Das Kölner Handelsunternehmen Rewe hat in Deutschland Märkte hinzugekauft und sich in Polen von einer Beteiligung getrennt.Von dem belgischen Lebensmittelhändler Delhaize erwarb Rewe je zwei Märkte in Köln und Aachen mit Verkaufsflächen zwischen etwa 700 und 1500 Quadratmetern. Die Märkte hatten mit 132 Mitarbeitern im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 22 Millionen Euro erwirtschaftet.

  Juve Plus Das Ende einer Ära

In den vergangenen Jahren hatte es Freshfields Bruckhaus Deringer ziemlich bequem gehabt bei Porsche. Die Top-Kanzlei beriet sowohl die Familienaktionäre Piëch und Porsche als auch die Dachgesellschaft Porsche SE exklusiv. Doch damit ist es nun vorbei. Denn seit Ende Mai hat mit Hengeler Mueller noch eine weitere Topkanzlei direkten Zugang zum Innersten der Porsche SE.

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Der französische Online-Vermarkter Hi-media hat Adlink Media, das Display-Werbenetzwerk der United-Internet-Tochter Adlink Internet AG, übernommen.Der Kaufpreis beträgt 29,4 Millionen Euro, wovon Hi-media 12,2 Millionen in bar bezahlt. Für den Barkaufpreis gewährt Adlink den Franzosen ein Verkäuferdarlehen. Zudem übernimmt Adlink Hi-media-Aktien im Wert von 17,2 Millionen Euro. Mit der Display-Sparte erzielte Adlink 2008 einen Umsatz von rund 80 Millionen Euro. (Silke Brünger)

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Der Kölner Energieversorger RheinEnergie hat 19 deutsche Windparks mit einer Leistung von etwas über 100 Megawatt Windkraftkapazität gekauft. Verkäufer ist die Natenco GmbH, eine Tochter des französischen Theolia-Konzerns. 80 Megawatt des Portfolios sind bereits in Betrieb, die restlichen 20 sollen bis Ende des Jahres folgen. Die Windparks sind über ganz Deutschland verteilt. Das Bundeskartellamt muss der Transaktion noch zustimmen. (Silke Brünger)

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An der Seite des Essener Anlagenbauers MAN Ferrostaal und des Erlanger Solaranbieters Solar Millennium beteiligen sich die Stadtwerke München sowie die Energieunternehmen RWE Innogy und Rheinenergie an dem solarthermische Kraftwerk Andasol 3 in Südspanien.Entwickelt wurde das Kraftwerk von Solar Millennium. Mit dem Bau wurde bereits begonnen, 2011 soll das Kraftwerk mit einer Leistung von von rund 50 Megawatt in an den Start gehen soll. Betreiben werden es die Projektpartner gemeinsam.

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Der Verler Küchenhersteller Nobilia hat eine Minderheitsbeteiligung von 30 Prozent an der französischen FBD-Gruppe (Franchising Business Division) übernommen. FBD ist das Franchise-Vertriebsnetzwerk des italienischen Küchenherstellers Snaidero. Die FBD-Gruppe betreibt ihr Geschäft mit rund 280 Shops unter den Marken Ixina, Cuisine Plus und Cuisine Référence hauptsächlich in Frankreich und Belgien und ist Nobilias wichtigster Kunde außerhalb Deutschlands. Neben der Beteiligung beinhaltet die Transaktion auch den Abschluss eines Shareholder Agreements sowie eines langfristigen Vertriebsvertrags. Das Kartellamt muss der Transaktion noch zustimmen. (Silke Brünger)

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Der weltweit zweitgrößte Musikkonzern Sony Music hat 49 Prozent an Deag Classics, einer Tochter des Berliner Konzertveranstalters Deutsche Entertainment AG (Deag) übernommen.Nach Medieninformationen wurde hierfür ein zweistelliger Millionenbetrag fällig. Für den japanischen Musikkonzern, die bisher vor allem im Pop-Sektor aktiv ist, bedeutet der Deal den Sprung in den Klassiksektor. Deag vermarktet Konzerte von Klassik-Stars wie der Sopranistin Anna Netrebko. Die Kartellbehörden müssen der Transaktion noch zustimmen.

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Der japanische Pumpenhersteller Nikkiso hat den deutschen Wettbewerber Lewa aus Leonberg bei Stuttgart übernommen.Verkäufer waren die Private-Equity-Fonds Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) sowie Quadriga Capital. Der Kaufpreis lag nach Unternehmensangaben bei fast 170 Millionen Euro. Lewa entwickelt, produziert und vertreibt weltweit hochwertige Dosier- und Prozess-Membranpumpen sowie Dosiersysteme. Das Unternehmen setzte 2008 knapp 143 Millionen Euro um. Zur Finanzierung wurde bis Redaktionsschluss nichts bekannt. Das Bundeskartellamt muss der Transaktion noch zustimmen.

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Der Grafitspezialist SGL Carbon hat sich mit einer Wandelanleihe rund 190 Millionen Euro frisches Kapital verschafft.Ein Bankenkonsortium unter Führung der ABN Amro, Commerzbank und Morgan Stanley platzierte die nachrangige und nicht besicherte Anleihe bei institutionellen Investoren außerhalb der USA. Das Papier hat eine Laufzeit von 7 Jahren, der Zinssatz liegt bei 3,5 Prozent. Die Anleihe soll in 6,5 Millionen SGL-Aktien wandelbar sein. Auf Basis des aktuellen Grundkapitals entspricht dies einem Aktienanteil von etwa zehn Prozent. Über ihre Investmentgruppe Skion zeichnete die SGL-Großaktionärin und Milliardärin Susanne Klatten ein Viertel der Anleihe. Die SGL-Gruppe will den Erlös nach eigenen Angaben für ihre Expansions- und Innovationspläne im Geschäftsfeld Advanced Materials und für allgemeine Unternehmenszwecke verwenden. 2008 erzielte der MDax-Konzern mit 6.500 Mitarbeitern einen Umsatz von 1,6 Milliarden Euro.

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Die Treibreu Group hat für 64 Millionen Euro ein Immobilienportfolio der japanischen Creed Corporation erworben.Das Paket enthält 58 Immobilien, vornehmlich Wohngebäude, in Berlin, Leipzig und Dresden. Creed befindet sich seit Anfang des Jahres in einem gerichtlich überwachten Sanierungsverfahren nach japanischem Recht. Über die Finanzierung des per Asset Deals erworbenen Immobilienpakets ist nichts bekannt.