Deals

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Die Heidelberger Druckmaschinen AG hat seine mittelfristige Finanzierung gesichert. Das Unternehmen erhielt bis 2012 einen Kreditrahmen von 1,4 Milliarden Euro. Vorangegangen waren langwierige Verhandlungen. Das dreiteilige Paket beinhaltet eine syndizierte Kreditlinie der Hausbanken von 550 Millionen Euro. Daneben stellt die Kreditanstalt für Wiederaufbau ein Darlehen in Höhe von 300 Millionen Euro aus einem Sonderprogramm für große Unternehmen zur Verfügung. Von einem Konsortium aus der Deutschen Bank, der Commerzbank, Bank of America und der Landesbank Baden-Württemberg kommen 550 Millionen Euro, für die zu 90 Prozent der Bund und die Bundesländer Baden-Württemberg und Brandenburg bürgen.

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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Die Stadtwerke München haben fünf Windparks in Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt gekauft. Verkäufer war die WPD Windpark Asset GmbH, eine Tochter der Bremer WPD AG. Die fünf Parks bestehen aus 25 Windkraftanlagen und erzeugen eine Gesamtleistung von 50 Megawatt. Damit sollen rund 100 Gigawattstunden Ökostrom erzeugt werden, was in etwa dem Jahresverbrauch von 40.000 Haushalten entspricht. WPD realisiert weltweit Projekte für alternative Energien und beschäftigt 300 Mitarbeiter.

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Die Investmentgesellschaft Fidelity International hat von der BHF-Bank das Geschäft mit der Verwahrung von Investmentfondsanteilen komplett übernommen. Die BHF-Tochter Frankfurter Fondsbank (FFB) verwaltet ein Vermögen von 13 Milliarden Euro in rund 750.000 Depots. Die BHF-Bank selbst ist eine Tochter von Sal. Oppenheim. Die Aufsichts- und Kartellbehörden müssen der Transaktion, die bis Ende 2009 abgeschlossen sein soll, noch zustimmen.

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Der baden-württembergische Projektentwickler FC Wind Energy hat einen Windpark mit 20 neuen Windkraftanlagen an SWB Crea veräußert. Laut Presseinformationen soll der Verkaufspreis zwischen 40 und 50 Millionen Euro liegen. Der Windpark liegt im brandenburgischen Märkisch Linden. Er hat eine Gesamtleistung von 30 Megawatt und soll nach den Prognosen jährlich bis zu 60 Millionen Kilowattstunden CO2-freien Strom erzeugen. SWB Crea ist ein Tochterunternehmen der Bremer Stadtwerke (SWB), in der der Konzern sein Öko-Geschäft bündelt. Bislang war das Bremer Energieunternehmen an Windparks mit einer Leistung von 12,6 Megawatt beteiligt.

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Die APO Immobilien-Kapitalanlagegesellschaft (AIK) hat für rund 58 Millionen Euro elf innerstädtische deutsche Einzelhandelsimmobilien erworben. Verkäufer der über ganz Deutschland verteilten Objekte war der Fonds European Property Investors, der von der britischen Investmentgesellschaft AEW Europe gemanagt wird. Mieter der Immobilien sind unter anderem der Schuhfilialist Salamander und das Mobilfunkunternehmen E-Plus. (René Bender)

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Der Stuttgarter Konzern Robert Bosch hat sein Engagement im Solarbereich weiter ausgebaut. Anfang August erwarb der weltgrößte Automobilzulieferer für 46 Millionen Euro einen fast 40-prozentigen Anteil am Solarmodulhersteller Aleo Solar. Verkäufer waren Investoren um den Aleo Solar-Mitgründer Marius Eriksen sowie eine dem Finanzinvestor Hannover Finanz nahestehende Gesellschaft, die seit 2005 in dem Unternehmen investiert ist. Zudem machte Bosch auch den übrigen Aktionären ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot von neun Euro je Aktie und will mindestens 75 Prozent der Aktien erwerben. Aleo Solar stellt an Standorten in Prenzlau und Oldenburg Solarmodule her und setzt 2008 mit rund 800 Mitarbeitern 360 Millionen Euro um. Zusätzlich erwarb Bosch von der Eriksen-Gruppe und ihr nahestehenden Investoren über 60 Prozent an Johanna Solar Technology, an der auch Aleo Solar mit rund 17 Prozent beteiligt ist. Johanna Solar hat 2006 damit begonnen, Dünnschicht-Solarmodule auf Basis von Kupfer, Indium, Gallium, Schwefel und Selen (CIGSSe) zu entwickeln und hat Ende 2008 die Produktion aufgenommen. Das Unternehmen kann mit seinen 125 Mitarbeitern die Module ohne teures Silizium produzieren, diese werden dann über Aleo Solar vertrieben.

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Der russische Investor Igor Jussufow hat die insolvente Traditionswerft Wadan für 40,5 Millionen Euro gekauft. Mitte August stimmte der Gläubigerausschuss dem Verkauf der Werften in Wismar und Rostock-Warnemünde an den ehemaligen russischen Energieminister und heutigen Aufsichtsrat des Gazprom-Konzerns zu. Jussufow will beide Werft-Standorte sowie die Hälfte der rund 2.500 Arbeitsplätze erhalten.

  Juve Plus Kulturhauptstadt Essen 2010

Die KNSK Bietergemeinschaft ist die Leitagentur für die Kampagnenmaßnahmen der Stadt Essen zur Kulturhauptstadt Europas 2010. Die RUHR.2010 GmbH entschied sich nach einer europaweiten Ausschreibung für die Hamburger.Die Bietergemeinschaft setzt sich zusammen aus der KNSK Werbeagentur, der Internetagentur Gelee Royale Medien, dem IT-Unternehmen Gecko und der Media-Agentur GFMO OMD.

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Der Telefonanlagenhersteller Siemens Enterprise Communications (SEN), hat mit dem US-amerikanischen IT-Lösungsanbieter Netlink Softlink eine strategische Partnerschaft gebildet.Die Vereinbarung umfasst eine globale strategische Partnerschaft in den Bereichen Vertrieb und Dienstleistungen. Teil der Partnerschaft ist auch, dass Netlink SEN-Töchter in 27 Ländern (Südostasien, Europa, Südamerika, Kanada) übernimmt. Diese erwirtschafteten 2008 einen Umsatz von 204 Millionen Euro. SEN gehört seit dem vergangenen Jahr mehrheitlich zum US-Konzern Gores.

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Die RWE Rhein-Ruhr AG hat rückwirkend zum Januar dieses Jahres eine Minderheit von 24,9 Prozent an der SWN Energie und Wasser, einer Tochtergesellschaft der Stadtwerke Neuss erworben.Die RWE Rhein-Ruhr, eine Tochter des Essener Energiekonzerns RWE, setzte sich im Rahmen eines offenen Bieterverfahrens durch, in dem auch der Kölner Energieversorger Rheinenergie und die Stadtwerke Düsseldorf mitgeboten hatten. Neben der Beteiligung an den Stadtwerken Neuss bringt RWE auch sein regionales Mittelspannungsnetz sowie einen Bestand von 80.000 Stromkinden ein. SWN Energie und Wasser hatte 2007 nach eigenen Angaben einen Umsatz von rund 133 Millionen Euro erzielt.