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Fonds des Investors Deutsche Private Equity haben die Mehrheit an dem Großbäcker Wilhelm Middelberg erworben. Die Middelberg GmbH mit Sitz im niedersächsischen Bad Iburg hat 120 Filialen und beschäftigt 500 Mitarbeiter. (René Bender)Berater Deutsche Private Equity

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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Deutschlands zweitgrößte Fluglinie Air Berlin bekommt zwei neue Großaktionäre. Nahezu zeitgleich stiegen Ende März die Londoner TUI-Reisetochter TUI Travel und der türkische Investor ESAS ein. Zunächst vereinbarte Air Berlin eine enge Zusammenarbeit mit Tuifly, einer 100-prozentigen deutschen Tochter von TUI Travel.

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Der Werkzeugmaschinenhersteller Gildemeister hat eine Kooperation mit dem japanischen Konkurrenten Mori Seiki geschlossen. Die geplante Zusammenarbeit umfasst die Produktion, den Einkauf, die Entwicklung von Maschinen sowie Vertrieb und Service in ausgewählten Märkten. Dadurch wollen beide Konkurrenten Entwicklungs- und Produktionskosten sparen. Gleichzeitig beschlossen sie eine Überkreuzbeteiligung von jeweils fünf Prozent. Die Beteiligung von Mori Seiki an Gildemeister erfolgt über eine Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital. Für die knapp 2,3 Millionen Aktien geben die Japaner laut Presseberichten rund 18 Millionen Euro aus.

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Advanced Micro Devices (AMD) und der Staatsfonds ATIC aus Abu Dhabi haben ein Joint Venture gegründet. In das unter Globalfoundries firmierende gemeinsame Unternehmen brachte AMD die beiden Dresdner Fabriken Fab 36 und Fab 30/38 ein.Im Gegenzug investiert Abu Dhabi mehrere Milliarden Dollar in die Modernisierung der Werke in Dresden und den Aufbau einer neuen Produktionsstätte in New York. Laut Presseberichten will ATIC bis zu sechs Milliarden Euro in das Joint Venture investieren. An der neuen Gesellschaft wird AMD 34,2 Prozent der Anteile halten, über die Investmentfirma ATIC beteiligten sich die Araber mit 65,8 Prozent. Allerdings haben beide Unternehmen gleiches Stimmrecht. Abu Dhabi erhöht im Zuge der Transaktion auch seinen Anteil an AMD selbst und übernimmt über seine Beteiligungsgesellschaft West Coast Hitech 19,3 Prozent.

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Der Dentalhändler Henry Schein Medical hat seinen Wettbewerber Medka übernommen. Medka handelt mit Medizinprodukten und Medizintechnik und beliefert Arztpraxen und Krankenhäuser.

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Der portugiesische Automobilzulieferer Sodecia hat 50 Prozent an dem sächsischen Wettbewerber FSG Automotive erworben. Verkäufer war die in Düsseldorf ansässige Schmolz + Bickenbach Beteiligungs GmbH. Beide Anteilseigner werden die FSG-Gruppe künftig als Gemeinschaftsunternehmen führen. FSG Automotive entwickelt Getriebekomponenten wie Schaltmodule, Schaltgabeln und Schaltdome sowie Feinschneidteile für die Automobilindustrie. Das Unternehmen mit Stammsitz in Oelsitz/Erzgebirge und weiteren Produktstätten in Österreich und China beschäftigt insgesamt 650 Mitarbeiter und verarbeitet jährlich über 30.000 Tonnen Stahl.

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Das britische Beratungsunternehmen IMC Group Consulting hat die Mehrheit am indischen Bergbauspezialisten SRG Services übernommen. SRG hat ihren Stammsitz in Kalkutta und ist mit 30 Mitarbeitern auf Bergbau-Consulting und Rohstoffverwertung im asiatisch-arabischen Wirtschaftsraum spezialisiert. IMC ist vor allem in privatfinanzierten Großbauprojekten tätig und seit 2006 eine Tochter der Deutsche Montan Technologie GmbH (DMT). DMT wiederum ist Teil der TÜV Nord-Gruppe.

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Die Deutsche Bahn-Tochter DB Regio kann das Stuttgarter S-Bahn-Netz weiterhin betreiben. Die Nahverkehrssparte der Bahn erhielt jetzt vom Verband Region Stuttgart (VRS) den Zuschlag für den Vertrag mit einem Auftragswert von über zwei Milliarden Euro.Es war die bislang größte Vergabe eines bestehenden S-Bahn-Systems in Deutschland. Von 2013 an wird DB Regio für 15 Jahre das Netz mit 9,8 Millionen Zugkilometern jährlich betreiben. Zudem verpflichtete sich das Unternehmen, 83 neue Fahrzeuge zu kaufen. Nach Ablauf des Vertrags im Jahr 2028 wird die Bahn auf Wunsch eines möglichen neuen Betreibers bis zu drei Jahre als Unterauftragnehmer fahren und Werkstattleistungen erbringen. Damit sollen nachfolgende Betreiber einen Überblick über die Betriebskosten erhalten.

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Siemens hat einen Großauftrag für den Bau von 100 Hochgeschwindigkeitszügen von der chinesischen Regierung erhalten. Der Münchner Technologiekonzern unterzeichnete einen Vertrag mit drei chinesischen Firmen und liefert Komponenten im Wert von 750 Millionen Euro ins Reich der Mitte. Die neuen Züge sollen ab 2010 auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Peking und Shanghai fahren. Produziert werden sie in China. Siemens liefert Teile wie die Elektroausrüstung oder das Fahrwerk, die in Krefeld und Nürnberg sowie an Standorten in Österreich und China produziert werden.

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Für den Ausbau ihres Briefgeschäfts hat die Deutsche Post beim Siemens-Konzern Maschinen im Wert von 420 Millionen Euro Maschinen bestellt. Bis zum Jahr 2012 liefert der Münchner Technologiekonzern über seine Sparte Mobility 288 Sortiermaschinen für Standard- und Kompaktbriefe sowie bis zu 97 Sortieranlagen für Groß- und Maxibriefe. Für die Post ist der Auftrag die größte Investition in neue Brieftechnik seit dem Bau der Briefzentren Mitte der neunziger Jahre.

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