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Die Heinrich Meier Eisengießerei (MeierGuss) mit Sitz im nordrhein-westfälischen Rahden hat vom Beteiligungsfonds Perusa Partners Fund 1 das Entwässerungstechnikunternehmen Buderus Kanalguss erworben. Der Kaufpreis lag dem Vernehmen nach im mittleren zweistelligen Millionen Euro-Bereich. Finanziert wurde die Transaktion durch die Deutsche Bank. Buderus Kanalguss hat seinen Sitz im hessischen Limburg, wo das Unternehmen mit 100 Mitarbeitern die gesamte Produktion durchführt.

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Der Straelener Blumenhandel (SBH) und der Blumengroßhandel Danners aus Dortmund haben das deutsche Geschäft des niederländischen Wettbewerbers Florimex erworben. Zusammen mit Florimex Germany erwarben SBH und Danners auch die niederländische Gesellschaft Baardse Koeltransporten und Florimex Blumenimport. Die verkauften Gesellschaften gehörten zum Portfolio des niederländischen Investors Bencis Capital Partners. SBH und Danners gewinnen zu den bereits bestehenden 13 Abholmärkten weitere 17 hinzu, die Zahl der Beschäftigten steigt von 308 auf 610 Mitarbeiter. Florimex hatte mit den veräußerten Unternehmen zuletzt einen Umsatz von 113 Millionen Euro erzielt. (René Bender)

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Die Deutsche Bahn-Tochter DB Rent hat vom Vergabeausschuss der Stadt Hamburg den Zuschlag für den Betrieb des ersten öffentlichen Fahrradleihsystems in der Hansestadt erhalten.DB Rent setzte sich in einem europaweiten Verfahren durch. In einer ersten Stufe sollen ab Mai dieses Jahres an 70 festen Leihstationen rund 1.000 Fahrräder zur Verfügung stehen, im kommenden Jahr soll das System weiter ausgebaut werden. (René Bender)

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Der Hamburger Versandhandelsriese Otto hat sich mit 49 Prozent an der Kitaro Fashion Group beteiligt. Die Düsseldorfer Modekette Kitaro hat sich auf Wirk- und Strickwaren spezialisiert und handelt europaweit mit den Marken Jette Joop, J.J. Men, Arqueonautas und Signum. Außerdem produziert das Unternehmen die Eigenmarken Kitaro Woman und Kitaro Men.

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Der deutsche Gesundheitskonzern Fresenius hat über seine US-Tochter Fresenius U.S. Finance II eine Highyield-Anleihe begeben. Der vorranging besicherte Bond besteht aus einer US-Tranche über 500 Millionen US-Dollar und aus einer Euro-Tranche von 275 Millionen Euro. Die Deutsche Bank begleitete die Emission federführend, Manager waren die BNP Paribas, Credit Suisse und JP Morgan. Begeben wurde die Anleihe an der Luxemburger Börse. Es ist die erste Hochzinsanleihe eines europäischen Unternehmens seit Beginn der Finanzkrise vor eineinhalb Jahren. Mit der Anleihe löst Fresenius eine Brückenfinanzierung über 650 Millionen US-Dollar ab, die der Konzern zur Übernahme des US-Generikaherstellers APP Pharmaceuticals erhalten hatte.

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Der sächsische Papiergroßhändler Igepa hat das operative Geschäft der Drissler & Co. Papiergroßhandel übernommen.Der Kaufpreis lag im zweistelligen Millionenbereich. Das familiengeführte Unternehmen Drissler war bereits eine Gesellschaft der Igepa-Gruppe, einem der führenden europäischen Papiergroßhändler. Drissler & Co. setzt jährlich mehr als 130.000 Tonnen Papier, Kartons und weitere Bedruckmaterialien ab. Igepa ist in 25 Ländern vertreten und erzielte 2007 inklusive aller Partnerfirmen einen Umsatz von 1,65 Milliarden Euro. (Anja Hall)

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Der Private-Equity-Fonds Odewald KMU hat die Mehrheit an der Ebert Hera-Gruppe übernommen. Ebert Hera mit Sitz in Baden-Baden ist ein international tätiger Industriedienstleister und setzte 2007 rund 85 Millionen Euro um.Das Unternehmen ist auf Fullservice rund um Produktionsanlagen spezialisiert. Der Odewald KMU-Fonds gehört zum Investor Odewald & Compagnie. Mit einem Volumen von 150 Millionen Euro investiert er in kleinere und mittelständische Unternehmen.

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Der Energieversorger RWE hat das deutsche Nah- und Fernwärmegeschäft von ExxonMobil Central Europe übernommen. Dafür übernahm die Sparte RWE Energy die Unternehmensgruppe Favorit, die bislang von der Exxon Mobil-Tochter Esso Deutschland gehalten wurden. Favorit betrieb bislang das Fernwärmegeschäft von Exxon in Deutschland und setzte 2007 mit 120 Mitarbeitern 80 Millionen Euro um.

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Schon als Schüler wartete er jeden Morgen gespannt auf die neueste Ausgabe. „Am liebsten habe ich damals natürlich den Sportteil gelesen“, erinnert sich Prof. Dr. Philipp Albrecht. Noch heute ist die 'Hannoversche Allgemeine Zeitung' (HAZ) ein treuer Begleiter im Leben des 48-Jährigen. Dass er jedoch knapp drei Jahrzehnte später mit der Verlagsgruppe Madsack die Verlegerin der HAZ bei der größten Transaktion ihrer mehr als 115-jährigen Unternehmensgeschichte begleiten würde, das wäre dem heutigen Schindhelm-Partner damals noch nicht in den Sinn gekommen. 310 Millionen Euro waren der Madsack-Gruppe die Beteiligungen an diversen Regionalzeitungen wert, die sie Anfang Februar vom Axel-Springer-Verlag erwarb. Dabei gingen die Springer-Anteile an den 'Kieler Nachrichten' (24,5 Prozent), den 'Lübecker Nachrichten' (49 Prozent), der 'Leipziger Volkszeitung' (50 Prozent) und der norddeutschen Verlagsholding Hanseatische Verlags-Beteiligung an die Hannoveraner Verlagsgruppe. Die 'Leipziger Volkszeitung' und damit auch die 'Dresdner Neue Nachrichten' sind nun gar komplett im Besitz der Niedersachsen. Die 'Rostocker Ostsee-Zeitung', die bereits zur Hälfte den 'Lübecker Nachrichten' gehörte, ging vollständig in den Besitz der Lübecker über und gehört damit künftig indirekt ebenfalls zu Madsack.

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Das japanische Industrie- und Beratungsunternehmen Kokusai Kogyo hat 80 Prozent an der Berliner Geosol-Gruppe erworben.Die restlichen 20 Prozent bleiben in Händen des Geosol-Managements. Geosol entwickelt und baut Solarstromkraftwerke und ist neben dem Hauptsitz in Berlin mit Töchtern in Italien, Spanien und Tschechien vertreten. Bislang realisierte das 2001 gegründete Unternehmen Projekte mit einer Leistung von mehr als zwölf Megawatt. (René Bender)

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Kabel Deutschland hat die technische Betreuung seines Breitbandkabelnetzes für TV, Internet und Telefonie ausgelagert. Dies übernahm eine Gruppe von elf Unternehmen, darunter die Netzinfrastrukturanbieter Nokia Siemens Networks (NSN) und Cableway. Das Outsourcing beinhaltet das Verlegen und Instandhalten des Kabelnetzes, das Erschließen von Haushalten und die Entstörung des Netzes. Kabel Deutschland beschäftigt 2.750 Mitarbeiter und erzielte im letzten Geschäftsjahr einen Umsatz von 1,2 Milliarden Euro. Der Kabelnetzbetreiber erreicht in 13 Bundesländern rund 9 Millionen Haushalte.