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  Juve Plus Milliardenangebot

Der Energieriese RWE hat sich entschlossen, ein 9,3 Milliarden Euro schweres, verbindliches Barangebot für den niederländischen Konzern Essent abzugeben. Es geht um die Übernahme sämtlicher Anteile an dem Energieunternehmen, allerdings ohne dessen Netz- und Entsorgungsgeschäft.Darauf einigten sich beide Unternehmen Anfang der Woche. Noch hängt die formale Angebotsunterzeichnung von der Stellungnahme des Works Council von Essent ab. Allerdings ist die Übernahme durch die Unternehmensführungen als einverständliches Zusammengehen geplant. Auch soll die Marke Essent erhalten bleiben.

  Juve Plus Finanzkrise

Die Bundesregierung wird sich mit einem Anteil von 25 Prozent plus einer Aktie an der Commerzbank beteiligen. Damit steigt der Staat erstmals im Zuge der aktuellen Finanzkrise bei einer großen deutschen Privatbank ein.Der Bund erwirbt durch sein Engagement eine Sperrminorität bei der Commerzbank, die auch ein Vetorecht bei wichtigen Entscheidungen sowie in der Hauptversammlung beinhaltet. Gleichzeitig entsendet der Bund zwei Staatssekretäre in den Commerzbank-Aufsichtsrat. Ins operative Geschäft will sich die Politik nach eigenem Bekunden aber möglichst nicht einmischen.

  Juve Plus Coup

Das Verlagshaus M. DuMont Schauberg hat die BV Deutsche Zeitungsholding (BVDZ) des Investors David Montgomery erworben. Noch vor drei Jahren war der Kölner Traditionsverlag Montgomerys Medienkonzern Mecom im Bieterwettstreit um das Flagschiff Berliner Zeitung unterlegen.Mecom ist in finanziellen Schwierigkeiten und trennt sich aus diesem Grund nun von seinem gesamten Deutschlandgeschäft. Während der Kaufpreis für die BVDZ jetzt bei 152 Millionen Euro lag, hatte Mecom seinerzeit für den Berliner Verlag eine höhere Summe gezahlt und realisierte damit einen Verlust in Millionenhöhe.

  Juve Plus Rettungspaket

Trotz des plötzlichen Tods des baden-württembergischen Unternehmers Adolf Merckle ist sein schwer angeschlagenes Firmenimperium zunächst gerettet. Kurz vor seinem Freitod hat Merckle die notwendigen Unterschriften für einen dringend benötigten Überbrückungskredit geleistet.Mit rund 30 Gläubigerbanken unter Führung der Royal Bank of Scotland, der Deutschen Bank, der Commerzbank und der Landesbank Baden-Württemberg handelte der Milliardär einen Kredit über 400 Millionen Euro aus, durch den die Unternehmensgruppe mit rund 100.000 Mitarbeitern kurzfristig vor der Insolvenz bewahrt werden soll.

  Juve Plus

Die Zeppelin-Gruppe hat sich an dem Hamburger Unternehmen SkySails beteiligt. Zeppelin stieg über die Hamburger Tochter Zeppelin Power Systems (ZPS) mit zehn Millionen Euro bei SkySails ein. SkySails entwickelt, produziert und vertreibt einen Windantrieb auf Basis von großen Zugdrachen für Schiffe, Fischtrawler und für große Luxusyachten. Der Windantrieb ist bereits international zum Patent angemeldet.

  Juve Plus

BayernLB Private Equity und BLB Wachstumskapital Bayern Alpha, zwei von der BayernLB geführte Fonds, haben im Rahmen eines Management-Buy-outs die Mehrheit an der RSA Gruppe erworben. Die Transaktion erfolgte im Rahmen einer gesellschaftsrechtlichen Restrukturierung des 1971 gegründeten mittelständischen Maschinenherstellers. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Lüdenscheid und weiteren Standorten in Frankreich, Großbritannien und der Türkei beschäftigt rund 100 Mitarbeiter und erwirtschaftete im laufenden Geschäftsjahr einen Umsatz von 23 Millionen Euro.

  Juve Plus

Das Immobilienberatungshaus Cushman & Wakefield (C&W) hat von dem in finanzieller Schieflage befindlichen Immobilieninvestor Dawnay Day das Property Management für rund 450 Immobilien exklusiv übernommen. Der Vertrag hat eine Laufzeit von drei Jahren. Die Immobilien befinden sich 250 Standorten in der gesamten Bundesrepublik und gehören zu der auf den deutschen Einzelhandel spezialisierten Gesellschaft Treveria, die bis zum Sommer zum Dawnay Day-Konzern gehörte, sich dann aber abgespalten hat. Das Portfolio hatte zur Jahresmitte einen Wert von 2,2 Milliarden Euro. Die generierte Bruttomiete beläuft sich auf jährlich 155 Millionen Euro. C&W übernahm rund 80 Mitarbeiter sowie Büromöbel und Softwarerechte.

  Juve Plus

Der börsennotierte Schweizer Fleischproduzent Bell übernimmt mit Beginn des nächsten Jahres 75 Prozent an der Firma Abraham, dem Marktführer für Rohschinken in Deutschland.Der Kaufpreis liegt laut Schätzungen von Analysten zwischen 60 und 70 Millionen Euro. Die familiengeführte Abraham-Gruppe unterhält sechs Betriebsstätten in Deutschland, Spanien und Belgien und kommt mit mehr als 650 Mitarbeitern auf einen Jahresumsatz von rund 190 Millionen Euro.

  Juve Plus

Der Hochleistungskeramikhersteller Ceramtec mit Sitz im baden-württembergischen Plochingen hat das rheinische Unternehmen Etec übernommen. Etec mit Sitz in Lohmar bei Köln fertigt mit weltweit 180 Mitarbeitern keramischen Verschleiß- und Korrosionsschutz bei Industrieanlagen sowie ballistischen Schutz von Personen und Fahrzeugen, etwa vor Beschuss oder Minen.

  Juve Plus

Der italienische Telefonbuchverlag Seat Pagine Gialle hat das Online-Portal 'Wer liefert was?' an die schwedische Bisnode-Gruppe, Anbieter digitaler Wirtschaftsinformationen, verkauft. Der Kaufpreis liegt bei rund 40 Millionen Euro. Seat, deren Geschäft den hiesigen Gelben Seiten entspricht, hatte die Lieferantensuchmaschine erst vor gut einem Jahr in einem Bieterverfahren von der schwedischen Enviro erworben und mehr als 100 Millionen Euro bezahlt. Soweit bekannt, hatte Bisnode seinerzeit ebenfalls geboten. Financial Advisor der Transaktion war die Bank Credit Suisse aus London heraus.

  Juve Plus

Die Sendergruppe ProSiebenSat.1 Media zieht von Berlin nach München. Die Sender Sat.1, ProSieben und Kabel eins werden bis Juni 2009 in einer neuen Struktur in München zusammengeführt. Dafür werden Sat.1 und alle unterstützenden Funktionen an die Isar verlegt. Die von der Veränderung betroffenen rund 350 Mitarbeiter erhalten nach Unternehmensangaben ein Jobangebot in München oder eine Abfindung. Am Potsdamer Platz in Berlin verbleiben der Nachrichtensender N24 und die Sat.1-Zentralredaktion. Die an Sat.1 gebundenen Diversifikationsaktivitäten ziehen ebenfalls nach München.

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