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Die Marktkauf Holding hat ihr russisches Warenhaus- und Baumarktgeschäft an die zur Metro gehörenden Real-Gruppe veräußert. Das im Gebiet der Stadt Moskau gelegene, 2003 eröffnete Einkaufzentrum verfügt über eine Verkaufsfläche von mehr als 23.000 Quadratmetern. Verkauft wurden die Betreiber- und Besitzgesellschaften sowie der "Marktkauf Rus".

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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Der US-Finanzinvestor Strategic Value Partners (SVP) hat den oberfränkischen Geschenkartikelhersteller Nici erworben. Veräußerer war der Insolvenzverwalter des Unternehmens, Dr. Michael Jaffé. Nici hatte unter anderem das WM-Maskottchen Goleo in Lizenz hergestellt. Nici hat etwa 500 Mitarbeiter, die übernommen werden sollen, und ist über Vertriebspartner in über 50 Ländern vertreten. Das Unternehmen betreibt 30 Nici-Shops in Deutschland und sechs in Asien. Nach Medienberichten beläuft sich der Umsatz von Nici für das Geschäftsjahr 2005 nach bisherigen Schätzungen nicht wie zunächst angegeben auf 155 Millionen Euro, sondern auf deutlich unter 100 Millionen Euro.

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Die Nova Analytics Corporation/WTW Wissenschaftlich-Technische-Werkstätten hat Ebro Electronic Instruments übernommen. Verkäufer war der KPS Special Situation Funds (KPS). Nova Analytics ist ein Lieferant und Integrator von analytischen Messgeräten. KPS ist eine Gruppe von Private-Equity-Funds, die sich auf Investitionen in besondere geschäftliche Situationen spezialisiert hat. Die Akquisitionsfinanzierung erfolgte durch Fonds, die von GSO Capital Partners und T2 gemanaged werden.

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Der norwegische Energie- und Aluminiumkonzern Norsk Hydro ASA hat sich von seinem europäischen Automobil-Guss-Geschäft getrennt. Käufer ist der mexikanische Konzern Nemak Group, eine Tochter des Afla-Konzerns. Die verkaufte Sparte besteht aus Werken im saarländischen Dillingen sowie Produktionsstätten in Österreich, Ungarn und Schweden. Zusätzlich veräußerte Norsk Hydro einen Anteil von 49,9 Prozent an einem Werk in Mexiko an den dortigen Jointventure-Partner Grupo Industrial Saltillo. Die gesamte Transaktion hat ein Volumen von 446 Millionen Euro. Die verkauften Unternehmen produzieren Motorblöcke, Zylinderköpfe und andere Komponenten für die Automobilindustrie in Europa und Nordamerika. Die Kartellbehörden müssen der Veräußerung noch zustimmen.

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Die Münchner Süd-Chemie AG hat rückwirkend zu Ende September 2006 den Bitterfelder Katalysatorenhersteller Tricat Zeolites übernommen. Verkäuferin war die US-amerikanische Tricat Inc. Der Kauf schließt die Übernahme von rund 40 Mitarbeitern am Standort Bitterfeld ein.

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Die Münchner VTC Industrieholding hat die Prontor GmbH vom Optik- und Elektronikkonzern Carl Zeiss übernommen. Prontor ist ein Zulieferer für die optische und medizintechnische Industrie mit Sitz in Calmbach und erwirtschaftete zuletzt mit etwa 270 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 40 Millionen Euro.

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Der japanische Elektronikkonzern Matsushita Electric Industrial hat sich von sämtlichen Anteilen an der Epcos AG getrennt. Damit ist nach Siemens nun auch der zweite Großaktionär bei dem Münchner Elektronikteile-Hersteller ausgestiegen. Die Investmentbank UBS platzierte 8,2 Millionen Epcos-Aktien der Japaner, wodurch Matsushita einen Erlös von rund 100 Millionen Euro erzielte. Siemens hatte seine Anteile im Frühjahr 2006 für rund 90 Millionen Euro verkauft. Epcos war 1985 als Jointventure von Siemens und Matsushita gegründet worden, im Rahmen des Börsengangs im Jahr 2000 hatten beide Unternehmen ihren Aktienanteil auf 12,5 Prozent reduziert. Mit 17.900 Mitarbeitern setzte Epcos im Jahr 2006 rund 1,3 Millionen Euro um.

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Die Österreichische Post hat die Mehrheit am Logistikunternehmen Trans-o-flex GmbH erworben. Verkäufer sind Odewald & Cie. und die Alpha-Gruppe, beides Private Equity Fonds. Sie veräußerten 74,9 Prozent ihrer Trans-o-flex-Beteiligung, halten jedoch weiterhin die restlichen Anteile. Laut Presseberichten zahlte die Österreichische Post zwischen 300 und 350 Millionen Euro. Erst im März 2006 hatte die Deutsche Post den Logistiker an die beiden Investoren verkauft. Finanzberater der Österreichischen Post war Goldman Sachs. Die Deutsche Bank begleitete die Veräußerer.

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Der Nähmaschinenhersteller Pfaff wird an seinem Stammsitz in Kaiserlautern rund 130 der 500 Arbeitsplätze abbauen. Geschäftsführung und Arbeitnehmerseite haben sich auf 90 betriebsbedingte Kündigungen in 2006 sowie weitere 29 Kündigungen in 2007 geeinigt. Der Aufsichtsrat hatte die Vorgabe gegeben, bei den Personalkosten etwa 10 Millionen Euro einzusparen.

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Die von Heiner Kamps geführte Investmentholding International Food Retail Capital (IFR Capital) hat mit dem Börsengang in London einen Erlös von 135 Millionen Euro erzielt. Die Aktien wurden zu je einem Euro platziert. In der IFR Capital sollen nach Medienberichten die Fischrestaurantkette Nordsee und mehrere Großbäckereien aufgehen.

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Axa Private Equity hat über 70 Prozent der Anteile an dem Spezialchemieunternehmen CABB vom niederländischen Private-Equity-Investor Gilde Buy-out Fund erworben. Die übrigen Anteile hält das Management. CABB beschäftigt an zwei Produktionsstandorten in Deutschland rund 300 Mitarbeiter und rechnet für 2006 mit einem Umsatz von rund 140 Millionen Euro.

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