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Sopro, eine Tochter des französischen Medizingerätespezialisten Acteon, hat den Tuttlinger Endoskopehersteller Comeg erworben. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete die Comeg Gruppe mit 50 Mitarbeitern einen Umsatz in Höhe von 6,5 Millionen Euro. Finanziert wurde der Erwerb durch eine Kapitalerhöhung in Frankreich, das Management sowie die Rothschild Bank.

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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Die auf lokale IT-Dienstleistungen spezialisierte Capgemini-Tochter Sogeti hat die Future Engineering Gruppe (FuE) mit Hauptsitz in Hamburg übernommen. FuE, ein Konstruktions- und Beratungsdienstleister der Luft- und Raumfahrtindustrie erwirtschaftete 2005 mit rund 250 Mitarbeitern an Standorten in Deutschland und Frankreich einen Umsatz von 19,3 Millionen Euro. Finanzberater der FuE-Gesellschafter war Goetzpartners Corporate Finance.

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Die 3M Deutschland hat die Berliner SBG GmbH, einen Software-Spezialisten im Krankenhausbereich, erworben. SBG entwickelt Softwarelösungen für die medizinische Dokumentation, Kodierung und diagnosebezogene Fallgruppen-Ermittlung (DRG), die bereits in über 1.000 Krankenhäusern eingesetzt wird. Die bekannte Marke KODIP für das DRG-Management in Krankenhäusern bleibt unter der Dachmarke 3M erhalten. Auch der Standort in Berlin ist gesichert.

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Die DZB Zentralregulierungsbank GmbH mit Sitz in Mainhausen hat die Pforzheimer Aktivbank AG übernommen. Die erworbenen Aktienpakete stammen von verschiedenen Verkäufern, das größte mit 41 Prozent von einem Unternehmen der Küchenhandelsgruppe VKG. Diese hatte im Februar 2006 während der Kaufvertragsverhandlungen Insolvenzantrag gestellt. Trotzdem konnte die Transaktion abgeschlossen werden. Die beiden Zentralregulierungsinstitute und Spezialbanken für den mittelständischen Handel betreuen künftig zusammen etwa 10.000 Handelsunternehmen und halten Geschäftsbeziehungen zu mehr als 7.000 Lieferanten in 30 verschiedenen Branchen weltweit. Der kombinierte Umsatz liegt bei 4,6 Milliarden Euro jährlich.

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Der finnische Mobiltelefon-Weltmarktführer Nokia hat den Berliner Navigationssoftware-Anbieter Gate 5 AG erworben. Verkäufer ist der Venture Capital Investor Target Partners. Das Closing der Transaktion wird für das vierte Quartal erwartet. Gate 5 wurde 1999 gegründet und beschäftigt 70 Mitarbeiter an den weiteren Standorten München, San Francisco und Hongkong. Nokia erzielte 2005 mit 60.000 Mitarbeitern weltweit einen Nettoumsatz von 35,2 Milliarden Euro.

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Das Biotechnologie-Unternehmen MediGene hat seinen britischen Konkurrenten Avidex von den Finanzinvestoren Advent und Quester Oxford übernommen. Als Gegenleistung erhielten die Verkäufer MediGene-Aktien im Wert von rund 50 Millionen Euro. Damit wird Advent größter Teilhaber bei Medigene, die Avidex-Aktionäre halten insgesamt 28 Prozent an dem bayrischen Unternehmen. Um die weitere Finanzierung der erworbenen Projekte zu sichern, hat MediGene mit der Société Générale eine sogenannte Step-up-Finanzierung vereinbart. Danach hat Medigene die Option, innerhalb von 18 Monaten stufenweise bis zu zwei Millionen neue Aktien zu einem marktnahen Preis an die Société Générale zu verkaufen.

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BGP, ein Jointventure des australischen Finanzinvestors Babcock & Brown und der General Property Trust (GPT), hat rund 19.000 Wohnungen verbrieft. Ausgegeben wurden die Commercial Mortgage-Backed Securities (CMBS) in Höhe von 671,5 Millionen Euro durch das Vehikel Quokka Finance. Als Lead Manager fungierte Barclays Capital, als Security Trustee die Deutsche Trustee.

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Das US-Unternehmen Electronic Arts (EA) hat den deutschen Spieleentwickler Phenomic übernommen. Der weltgrößter Hersteller und Verleger von Videospielen hat damit erstmals ein deutsches Entwicklerteam akquiriert. Die in Ingelheim ansässige Phenomic beschäftigt rund 35 Mitarbeiter und ist insbesondere mit den Videospielen 'Siedler'- und 'Spellforce' bekannt geworden.

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Die Selbsthilfe-Bauverein (SBV) hat von der Stadt Flensburg deren Wohnungsbaugesellschaft WoBau gekauft. Für 115 Millionen Euro erwarb die SBV in einem ersten Schritt 4.800 Wohnungen im Rahmen eines Share-Deals. Im zweiten Schritt wurden WoBau und SBV miteinander verschmolzen. Das Besondere an diesem „Flensburger Weg“: Erstmals ist der Käufer bei der Privatisierung eine Genossenschaft. Der Verkauf ist mit einer Übernahme der Schuldenlast, einer Investitionsauflage und Arbeitsplatzgarantien für die ehemaligen WoBau-Mitarbeiter verbunden. Zudem wurde die Möglichkeit, den Wohnungsbestand weiter zu verkaufen, eingeschränkt. Durch die Verschmelzung besitzt die neue Genossenschaft nun insgesamt über 7.000 Wohnungen und beschäftigt 91 Mitarbeiter.

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Die Luxemburger Icredpartner Sarl & Cie. SECS hat ein Immobilien-Portfolio der Strabag Projektentwicklung GmbH in Köln und der Industrielles Bauen Betreuungsgesellschaft mbH (IBB) in Stuttgart für über 200 Millionen Euro gekauft. Das aus zehn Objekten in verschiedenen deutschen Großstädten bestehende Portfolio mit dem Namen Red Stone besteht zu 80 Prozent aus Büroimmobilien und hat eine Gesamtfläche von insgesamt 102.400 qm. Beide Verkäufer sind Konzerngesellschaften der Wiener Strabag SE. Als begleitende Bank stand die UBS der Luxemburger Icredpartner zur Seite.

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Die Siemens AG hat innerhalb kurzer Zeit gleich zweimal neues Kapital auf dem Finanzmarkt eingesammelt. Im August nahm der Technologiekonzern eine für den US-Markt bestimmte Schuldverschreibung in Höhe von fünf Milliarden US-Dollar auf. Konsortialbanken waren die Deutsche Bank Securities, JP Morgan sowie die Citigroup und Morgan Stanley. Anfang September beendeten die Münchner ihre Finanzierungsrunde mit der Emission einer zwei Milliarden Euro schweren Hybridkapitalanleihe, die sich an den europäischen Markt richtete. Als Konsortialbanken agierten die Deutsche Bank und UBS.

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