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Das Bayerische Rote Kreuz (BRK) hat mit der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi einen neuen Manteltarifvertrag abgeschlossen. Der Vertrag, der zum Januar 2007 in Kraft tritt und für rund 16.000 Beschäftigte gilt, bildet den Grundstein für ein völlig neues Tarifwerk. Die modifizierte Anwendung des Tarifrechts des Öffentlichen Dienstes (BAT) entfällt. Darüber hinaus soll bis zum kommenden Jahr ein neuer Vergütungstarifvertrag ausgehandelt werden.

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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Carl Zeiss und der US-amerikanische Elektronikproduzent Jabil Circuit Inc haben ein Jointventure bei optischen Modulen vereinbart. In dessen Rahmen übertrug das Oberkochener Optikunternehmen Carl Zeiss den Unternehmensbereich Display Technology auf die Carl Zeiss Display Technologies GmbH, die künftig unter Sypro Optics GmbH firmiert. Die mehrheitlichen Anteile an der Gesellschaft liegen bei Jabil. Die von Sypro produzierten Optikmodule werden in Digitalprojektoren, Fernsehern und in der Automobilindustrie verwendet. Sie werden auch künftig in Jena und Suzhou (China) entwickelt und produziert.

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Der niederländische Industriekonzern Hertel hat die Mehrheit an der Montagewerk-Gruppe in Leipzig (MWL) übernommen. Hertel ist nun zu über 90 Prozent an MWL beteiligt.Neben der SBF Sächsische Beteiligungsfonds und der Sachsen LB Corporate Finance Holding (CFH) verkauften auch einzelne Management-Mitglieder der MWL-Gruppe ihre Anteile. Das bisherige Management hält künftig die restlichen zehn Prozent an dem Unternehmen. Die MWL-Gruppe beschäftigt über 500 Mitarbeiter in den Bereichen Anlagen-, Rohrleitungs- und Apparatebau und erzielte in 12 europäischen Ländern sowie im arabischen Raum und China zuletzt einen Umsatz von über 60 Millionen Euro.

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Der irische Baustoffproduzent CRH hat für 170 Millionen Euro den Langenfelder Befestigungstechnikhersteller Halfen-Deha erworben. Verkäufer war Xella International, eine Tochter des Mischkonzerns Franz Haniel & Cie GmbH.Die Halfen-Deha-Gruppe produziert Beton-Verankerungs-, Fassadenbefestigungs- und Montagetechnik und erwirtschaftete zuletzt mit rund 1.300 Mitarbeitern in 16 Ländern einen Umsatz von rund 190 Millionen Euro. (René Bender)

  Juve Plus IPO von Standard Life

Der schottische Versicherer Standard Life ist in der vergangenen Woche an die Londoner Börse gegangen. Mit einer Kapitalaufnahme von 1,1 Milliarden Pfund und einem Börsenwert von 4,7 Milliarden Pfund war dies der größte IPO in England seit sechs Jahren.Die Investmentbanken Merrill Lynch und UBS begleiteten die Transaktion als Konsortialführer. Der fünftgrößte britische Versicherer hat weltweit rund sieben Millionen Kunden und verwaltet ein Vermögen von rund 170 Milliarden Euro. Nach Kosteneinsparungen und Umstrukturierungen war Standard Life 2005 in die Gewinnzone zurückgekehrt.

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Die Württembergische und Badische Versicherungs-AG (Wüba) hat die Darag Deutsche Versicherungs- und Rückversicherungs-AG erworben. Verkäufer war die Axa Versicherung AG. Der Berliner Maklerversicherer Darag ist auf Versicherungen für gewerbliche Kunden und Industrieunternehmen spezialisiert und erwirtschaftete 2005 mit 110 Mitarbeitern Beitragseinnahmen in Höhe von rund 72 Millionen Euro sowie einen Überschuss von 1,3 Millionen Euro. Die Wüba kam mit 300 Mitarbeitern zuletzt auf Beitragseinnahmen von 164 Millionen Euro und einen Überschuss von 2,7 Millionen Euro. Im vergangenen Jahr hatte der Private Equity Fonds JC Flowers den Heilbronner Versicherer erworben.

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Die Recruitinggesellschaft MrTed Ltd. hat die Refline AG von der GZ Paul Partners B.V. für einen unbekannten Kaufpreis erworben. Berater MrTed

  Juve Plus Stahlhart auch in schlechtem Börsenumfeld

Der Duisburger Stahlhändler Klöckner & Co (KlöCo) notiert seit vergangener Woche am Prime Standard der Frankfurter Börse. Das Bankenkonsortium UBS, Deutsche Bank und JP Morgan platzierte bei fast ausschließlich institutionellen Investoren in Deutschland sowie weiteren europäischen Staaten und den USA rund 18,5 Millionen Aktien mit einem Gesamtvolumen von rund 296 Millionen Euro.

  Juve Plus Verkauf der Diagnostiksparte an Siemens

Siemens hat die Diagnostiksparte des Bayer-Konzerns erworben. Für rund 4,2 Milliarden Euro wechselt der Teilbereich mit Hauptsitz in Tarrytown (USA) den Besitzer. Bayer Diagnostics hält Beteiligungen und Geschäftseinheiten in mehr als 40 Ländern und verfügt über ein breites Portfolio sogenannter In-vitro-Diagnostika. Dabei handelt es sich um Substanzen zur Bewertung und Therapiekontrolle von Erkrankungen an Herz-Kreislauf und Nieren sowie von Krebs und Diabetes. Die Sparte mit mehr als 5.000 Beschäftigten erzielte zuletzt einen Umsatz von mehr als 1,4 Milliarden Euro.

  Juve Plus Berlin, Berlin

Die Deutsche Bank übernimmt für 680,5 Millionen Euro die Berliner Bank. Verkäuferin ist die Bankgesellschaft Berlin, die überwiegend dem Land gehört. Durch die Übernahme will die Deutsche Bank vor allem ihr Privatkundengeschäft stärken und erwirbt auch das gesamte Filialnetz der als profitabel geltenden Bank. Die Berliner Bank betreut in 60 Zweigstellen rund 300.000 gehobene Privatkunden und 13.000 Firmenkunden und soll als Marke erhalten bleiben. Sie wird im Zuge des Verkaufs aus dem Bankgesellschaft-Konzern ausgegliedert und in die neu gegründete Berliner Bank & Co. KG eingebracht.

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