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Bayer HealthCare hat einen Teil seiner Tiergesundheitssparte an Intervet, eine Tochterfirma von Akzo Nobel, verkauft. Es handelt sich dabei um die Kölner Produktionsstätte für Impfstoffe gegen die Maul- und Klauenseuche. Bayer setzt damit seine Konzentration auf klassische Tierarzneimittel fort. Bereits vor drei Jahren hatte das Unternehmen eine Impfstoffsparte des Kölner Standortes an Pfizer verkauft. Zudem erwarb Intervet schon im Jahr 2000 das US-Impfstoffgeschäft für Nutztiere von Bayer.

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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Die US-amerikanische Emerson Electric Co. hat über ihre niederländische Tochter Emerson Electric Nederland B.V. 94,9 Prozent der Anteile an der börsennotierten Knürr AG übernommen. Veräußerer waren der bisherige Mehrheitsaktionär 3i und das Management. Zur vollständigen Übernahme der verbleibenden Anteile hat Emerson den Minderheitsaktionären im Februar 2006 ein freiwilliges Übernahmeangebot unterbreitet. Die Knürr AG ist Anbieter von Telekommunikations- und IT-Schranksystemen und erzielte in 2005 einen Jahresumsatz von etwa 129 Millionen Euro.

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Die Invitrogen GmbH hat zwei Drittel der Anteile an der Berliner Zytomed GmbH von deren örtlichem Management erworben. Damit gehört Zytomed jetzt komplett zur us-amerikanischen Invitrogen. Denn über ihre Tochter Zymed hält Invitrogen auch die restlichen Anteile an Zytomed. Invitrogen hatte den kalifornischen Biotech-Hersteller Zytomed vor einem Jahr für 60 Millionen US-Dollar gekauft. Zytomed vertreibt Produkte für die Immunpathologie und die zellbiologische Forschung und ist in Deutschland Zymed-Vertriebspartner. Die Verkäufer wechseln zu Invitrogen.

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Der Sicherheitstechnikhersteller Primion Technology ist der erste Börsenneuling im Prime Standard der Deutschen Börse in diesem Jahr. Am 13. Februar platzierte das Unternehmen insgesamt 2,8 Millionen Aktien zu einem Emissionspreis von 14,50 Euro je Aktie. Die Hälfte der Aktien einschließlich der Mehrzuteilung im Hinblick auf eine Greenshoe-Option von 360.000 Aktien stammte dabei aus dem Eigentum von Altaktionären, die das Unternehmen aufgebaut hatten, die andere Hälfte aus einer Kapitalerhöhung. Konsortialführer war die Equinet Securities.

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Das Finanz-Software-Unternehmen Misys Banking Systems hat für zehn Millionen Euro die Intesio GmbH gekauft. Misys Banking Systems ist eine Tochter der britischen Misys plc. Intesio stellt in ihren Niederlassungen in Bad Nauheim und Dresden Standard-Softwarekomponenten für Banken und Finanzinstitute her.

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Die börsennotierte AC-Service AG aus Stuttgart hat für 15,35 Millionen Euro die All for One Systemhaus GmbH Midmarket Solutions erworben. Verkäufer war die Muttergesellschaft All for One Systemhaus AG.

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Die österreichische Raiffeisen International Bank-Holding hat die russische Impexbank übernommen. Verkäufer waren sieben Aktionäre rund um den Mehrheitsaktionär, den Stahlmillionär Boris Ivanishvili. Für maximal 550 Millionen US-Dollar übernimmt nun die Raiffeisen International ein landesweites Netz von 190 Filialen und etwa 350 Vertriebsstellen. Schwerpunkt der Tätigkeit der Impexbank ist die Betreuung von kleinen und mittleren Unternehmen und Privatkunden. Mit der Transaktion steigt die Raiffeisen International, die auch schon vorher mit einer eigenen russischen Tochter vertreten war, zur Nummer sieben im russischen Markt auf. Die gemeinsame Bilanzsumme liegt bei 4,2 Milliarden Euro.

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Ein Investorenkonsortium aus Cerberus, Goldman Sachs und Credit Suisse haben den bayerischen Hersteller von Aufzugkomponenten Wittur übernommen. Verkäufer der Anteile war die Familie Wittur sowie mehrere Minderheitsaktionäre. Wittur unterhält weltweit 23 Tochterfirmen als Produktions- und Handelsunternehmen und beschäftigt zurzeit rund 1.700 Mitarbeiter. Im vergangenen Jahr lag der konsolidierte Umsatz bei rund 260 Millionen Euro. Laut Presseberichten soll sich Wittur in einer finanziell angespannten Lage befinden. Goldman Sachs und Cerberus initiierten ihr Investment über eine gemeinsame Portfoliotransaktion und die Übernahme weiterer Schulden an Wittur.

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Die Immowest hat 50 Prozent der Anteile der Rheinischen Grundbesitz an der Deutsche Lagerhaus GmbH & Co. KG erworben. Die Tochter der in Wien börsennotierten Immofinanz finanziert die Transaktion durch eine Kapitalerhöhung. Die Deutsche Lagerhaus verfügt derzeit über 14 Logistikimmobilien mit einer Gesamtnutzfläche von 320.000 Quadratmetern an zwölf Standorten in Deutschland sowie in der Schweiz, Frankreich und Luxemburg. Der Verkehrswert der Immobilien liegt bei rund 95,1 Millionen Euro. Mit Hilfe des eingestiegenen Investors will die Deutsche Lagerhaus ihr Logistikportfolio bis 2008 auf mindestens 300 Millionen Euro erweitern.

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Die Hornbach-Gruppe hat sieben Bau- und Gartenmärkte in Deutschland und der Schweiz als Sale-and-lease-back-Deal an den israelischen Investor Michael Talmor verkauft. Damit setzt das Unternehmen seine entsprechende Portfolio-Strategie fort. Gleichzeitig wurde ein Fachmarktzentrum in Nürnberg an Talmor veräußert. Der Gesamtwert des Portfolios beläuft sich auf rund 200 Millionen Euro. Ursprünglich hatte es an den - ebenfalls israelischen - Investor Igal Ahouvi gehen sollen. Doch diese Transaktion hatte Hornbach vor kurzem rückgängig gemacht, da Ahouvi nachverhandeln wollte, wie aus dem Markt zu hören.

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RTL hat einen Mietvertrag über 61.000 Quadratmeter in den Rheinhallen in Köln-Deutz unterschrieben. Der Sender will 2008 auf dem Messeareal einziehen und besitzt eine Option auf weitere 20.000 Quadratmeter. Vermieter ist die Immobilienfirma Laurenz, eine Tochter der Sparkasse Köln-Bonn. Die Planungen rund um das Areal in Köln-Deutz hatten in der Vergangenheit für Schwierigkeiten gesorgt. Im Zusammenhang mit dem Neubau mehrerer Hallen wurde etwa ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Untreue gegen den Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma eingeleitet.