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Das US-Unternehmen Kemet hat das Tantal-Kondensatoren-Geschäft der Epcos AG für 86,5 Millionen Euro gekauft. Der Kondensatorenhersteller erwarb den Fertigungsstandort in Portugal sowie Teile der Produktion im württembergischen Heidenheim, wo Tantal-Manganoxid- sowie Tantal-Polymer-Kondensatoren produziert werden. Kemet wird die Fertigung in Heidenheim schließen, während in Portugal weiter produziert wird.

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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Das Salzburger Unternehmen Hinteregger & Söhne Baugesellschaft mbH hat die Dyckerhoff & Widmann Gesellschaft mbH (Dywidag) erworben. Die Dywidag ist die Österreich-Tochter der insolvent gewordenen Walter Bau AG. Der Insolvenzverwalter Werner Schneider veräußerte die Dywidag-Anteile, die an die Deutsche Bank verpfändet worden waren. Die auf Tiefbau spezialisierte Dywidag soll als eigenständiges Unternehmen weitergeführt werden. 250 Mitarbeiter erwirtschafteten 2004 einen Umsatz von 67 Millionen Euro.

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Die Wiener Städtische Allgemeine Versicherung hat ihr Kapital an der Wiener Börse um 910 Millionen Euro erhöht. Dies ist dem Vernehmen nach die größte Kapitalerhöhung, die dort bislang von einer Versicherung durchgeführt wurde. Die Wiener Allgemeine ist mit elf Millionen Kunden Marktführer in Österreich. Die Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG und Goldman Sachs International haben den Versicherer als globale Koordinatoren und Bookrunner beraten.

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Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat die Übertragungsrechte an der Fußball-Bundesliga für die kommenden drei Spielzeiten für insgesamt 1,26 Milliarden Euro verkauft. Die vom Kölner Kabelnetzbetreiber Unity Media neu gegründete Tochter Arena Sport Rechte und Marketing GmbH erwarb für 240 Millionen Euro pro Saison die Bezahlfernsehrechte. Damit sicherte sich zum ersten Mal ein Kabelnetzbetreiber dieses Privileg. Hinter Unity Media stehen vor allem amerikanische und englische Finanzinvestoren wie BC Partners und Apollo. Der bisherige Rechteinhaber Premiere ging in dem erstmalig ausgetragenen Bieterverfahren überraschend leer aus und hat inzwischen gegen die Fusion von Ish und Iesy zu Unity Media im vergangenen Jahr geklagt.

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Die zur Münchner GCI Management Gruppe gehörende Investmentgesellschaft GCI Bridgecapital AG hat den Nähmaschinenhersteller Pfaff Industrie Maschinen AG erworben. Verkäufer waren der italienische Nähmaschinen-Großhändler Bianchi Marè sowie die Bank Efibanca, die das Unternehmen seit der Übernahme im Jahr 2002 saniert hatten. Das Kaiserslauterer Traditionsunternehmen Pfaff erzielte 2004 mit über 750 Mitarbeitern wieder einen Jahresumsatz von 72,9 Millionen Euro. GCI will Pfaff bereits im Frühjahr 2007 an die Börse bringen. (René Bender)

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Die Georgsmarienhütte Holding GmbH hat vom britisch-niederländischen Stahlhersteller Corus UK die Mannstaedt-Werke GmbH gekauft. Das Kerngeschäft der Troisdorfer Mannstaedt-Werke liegt in der Herstellung und Weiterverarbeitung von warmgewalzten Spezialprofilen aus Stahl. Mit 700 Mitarbeitern erwirtschaftete das rheinische Traditionsunternehmen zuletzt einen Jahresumsatz von 155 Millionen Euro. (René Bender)

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Die Charité - Universitätsmedizin Berlin hat in einem europaweiten Vergabeverfahren ihr Facility Management dem privaten Konsortium VDH übertragen. Zu VDH gehören die Dussmann Beteiligungsgesellschaft mbH, die Vamed Management und Service GmbH sowie die Hellmann Worldwide Logistics GmbH & Co. KG.

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Die Rhön-Klinikum AG hat vom Land Hessen im Bieterverfahren um das Doppel-Uniklinikum Marburg und Gießen den Zuschlag erhalten. Damit besitzt zum ersten Mal ein Privatunternehmen eine Uniklinik. Rhön-Klinikum zahlte dem Land Hessen 122 Millionen Euro und verpflichtete sich zudem, bis spätestens 2010 Investitionen in Höhe von 367 Millionen Euro zu tätigen. Das Land Hessen bleibt weiterhin mit fünf Prozent an dem Klinikum beteiligt, womit die Rechte verknüpft sind, die Interessen von Forschung und Lehre zu wahren. Dem Bieterverfahren vorangegangen war zunächst die Zusammenlegung der beiden Kliniken zu einer Anstalt Öffentlichen Rechts, anschließend zu einer GmbH.

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Die Stockheim-Gruppe ist neuer Gastronomie-Partner der Hamburg Messe und Congress GmbH (HMC). Das Düsseldorfer Unternehmen hat nach Abschluss des einjährigen und europaweiten Vergabeverfahrens für einen einstelligen Millionenbetrag sämtliche Anteile der HMC an deren Tochter CCH Gastronomie GmbH (CGG) erworben. Das Vergabeverfahren war im Januar 2005 mit einer Ausschreibung über den Verkauf von mindestens 51 Prozent der Anteile an der CGG sowie den Abschluss eines Betreiber- und Pachtvertrages gestartet. An dem Auswahlverfahren beteiligten sich zunächst 20 Bewerber, zum Ende waren es noch drei. Wer die Bieter im Einzelnen waren, ist nicht bekannt.

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Der Hamburger Leasingkonzern Albis Leasing AG hat die österreichische Autobank AG vom Mischkonzern Salzer-Gruppe erworben. Zum Autobank-Konzern gehören mehrere Leasing-Gesellschaften in Österreich und osteuropäischen Nachbarstaaten. Die Bilanzsumme des Unternehmens im Jahr 2004 betrug 145,2 Millionen Euro. Albis will mit dem Erwerb in diese wachsenden Volkwirtschaften expandieren, während die Autobank verstärkt im deutschen Markt operieren soll.

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Der kalifornische Distributor für Speicher- und Netzwerkprodukte Bell Microproducts Inc. hat die MCE Gruppe aus Ottobrunn/München übernommen. Verkäufer des Vertriebshändlers von Laufwerken und IT-Komponenten waren Mitglieder der Familie Reichl. Veräußert wurden die Vermögenswerte und Kundendatenbanken der beiden deutschen MCE-Gesellschaften (MCE Computer Peripherie GmbH und MCE Computer Products Vertriebs GmbH) sowie die britischen und amerikanischen Tochtergesellschaften. MCE erwirtschaftete zuletzt mit rund 250 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von 270 Millionen Euro, davon 170 Millionen in Deutschland.