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Der Finanzinvestor Nordwind Capital hat für rund 100 Millionen Euro von der Schwäbische Hüttenwerke GmbH (SHW) deren Automobilbereich SHW Automotive erworben. Der Nutzfahrzeug- und Maschinenbaukonzern MAN sowie das Land Baden-Württemberg, das über eine Stiftung an dem Unternehmen beteiligt war, hielten bislang jeweils rund 50 Prozent an SHW. Im Rahmen eines Beteiligungsprogramms hält künftig auch das Management der SHW Automotive Anteile an dem Unternehmen. Finanziert wurde die Transaktion durch die Commerzbank, die einen Kredit in Höhe von 110 Millionen Euro bereitstellte. SHW Automotive, der Kernbereich der SHW, erwirtschaftete 2004 mit 1.330 Mitarbeitern etwa 280 Millionen Euro. Das Traditionsunternehmen stand bei MAN seit längerem auf der Verkaufsliste, da die Hüttenwerke nicht mehr als Kerngeschäft angesehen werden.

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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Die Aachen-Münchener Versicherung hat im Oktober gewerbliche Immobilienkredite im Wert von einer Milliarde Euro veräußert. Ein Portfolio leistungsgestörter Darlehen ging an Goldman Sachs, für ein etwa gleich großes Paket gesunder Kredite bekam die US-Investmentbank Lehman Brothers den Zuschlag. Bei der Transaktion handelte es sich um den ersten großen Kreditverkauf eines Versicherers in Deutschland. Für das Portfolio geboten hatten zuletzt auch Morgan Stanley und die Deutsche Bank. Berater Goldman Sachs

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Die Londoner Outlet Centres International (OCI) werden in Wolfsburg ein Designer Outlet errichten. Entsprechende Verträge mit der Stadt wurden jetzt geschlossen. Die Investition beläuft sich für den ersten Bauabschnitt auf 50 Millionen Euro. Baubeginn soll im Sommer 2006 sein. Berater OCI

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Zur Komponentenversorgung des neuen Airbus A-380 haben Lufthansa Technik und Air France ein Jointventure gegründet. Unter dem Namen Spairliners soll das neue Unternehmen die Versorgung der zukünftigen A-380-Flotten von Lufthansa und Air France, aber auch dritten Fluggesellschaften gegenüber, sicherstellen. Dieser Service schließt neben dem Management des Gerätepools auch Reparatur und Logistik mit ein. Berater Lufthansa Technik

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Der singapurische Möbelkonzern HTL International Holdings Ltd. hat die Marke, das Konzept und sämtliche Einrichtungsgegenstände der Einrichtungskette Domicil Möbel GmbH erworben. Das Transaktionsvolumen betrug 19 Millionen Euro. Domicil betreibt 15 eigene und acht Franchise-Einrichtungshäuser. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Lindau am Bodensee erzielte 2004 einen Umsatz von rund 240 Millionen Euro. HTL zählt zu den großen Gerbern und Ledermöbelherstellern; das Unternehmen ist in Singapur börsennotiert. Berater HTL

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Der Pay-TV-Sender Premiere hat zwei seiner Service-Center an die Walter TeleMedien-Gruppe verkauft. Rückwirkend zum September übernimmt Walter die Center in Hamburg und Berlin, die dortigen 500 Mitarbeiter wechseln zum neuen Eigentümer. Verbunden mit der Transaktion ist ein fünfjähriger Outsourcing-Vertrag, der insbesondere einen Großteil der Abonnentenbetreuung sowie einen Teil des Forderungsmanagements und der Koordination des technischen Außendienstes umfasst. Berater Walter Telemedien

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Die Lewa Herbert Ott Gruppe ist von der Gründerfamilie Ott an Finanzinvestoren und das Management verkauft worden. Über eine gemeinsame Akquisitionsgesellschaft erwarben die Quadriga Capital Gruppe, die Deutsche Beteiligungs AG und das Lewa-Management den Hersteller von Dosier- und Prozessmembranpumpen und Dosiersystemen. Lewa erzielte 2004 mit 600 Mitarbeitern einen Umsatz von 93 Millionen Euro. Finanziert wurde die Transaktion von der Baden-Württembergischen Bank. Berater Quadriga Capital

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Der Troisdorfer Kunststoffhersteller HT Troplast hat seine Schaumstoff-Tochter Trocellen GmbH an den japanischen Kabelhersteller Furukawa Electric und den Chemiekonzern Otsuka Chemical verkauft. Im Zuge der Aufgabe von Randaktivitäten hatte sich Troplast vor kurzem schon vom Geschäftsbereich Vulkanfiber (Dynos) getrennt. Erst im Dezember 2004 hatten die Private-Equity-Investoren Carlyle und Advent das Unternehmen aus dem Rheinland von der RAG-Tochter Rütgers AG erworben. Von den damals noch vier Troplast-Sparten veräußerte Rütgers das Foliengeschäft Trofisol an die japanische Firma Kuraray, die Geschäftseinheiten Profine, Trocellen und Dynos gingen an Carlyle und Advent. Troplast beschäftigt weltweit rund 4.300 Mitarbeiter und gehört mit einem erwarteteten Jahresumsatz von 770 Millionen Euro in ihren drei Geschäftsbereichen zu den weltweit führenden Herstellern für Plastikprodukte. Die jetzige Transaktion unterliegt noch der Zustimmung der Behörden und soll bis zum Jahresende abgeschlossen sein.

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Der britische Fonds CIT Europe hat von der Unternehmensgruppe Procom aus Hamburg ein Einzelhandelsimmobilien-Portfolio erworben. Das Portfolio besteht aus zwei Einkaufszentren, drei Verbrauchermärkten, drei Supermärkten und einem Einrichtungsmarkt. Das Transaktionsvolumen lag bei mehr als 100 Millionen Euro. CIT schloss damit die erste Transaktion in Deutschland ab. Berater CIT

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Die Deutsche Steinkohle AG (DSK) kann wie beabsichtigt ihre Kokerei Prosper in Bottrop ausbauen. Nach einem rund elfmonatigen Planfeststellungsverfahren hat die Bezirksregierung Arnsberg, Nordrhein-Westfalen, Ende September die entsprechende Genehmigung erteilt. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf etwa 300 Millionen Euro. Berater DSK

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Die Allgemeine Hypothekenbank Rheinboden AG (AHBR) hat im Oktober ein Portfolio leistungsgestörter Kredite an Merrill Lynch veräußert. Die Übertragung im Volumen von 129 Millionen Euro umfasste sowohl Immobilien-Darlehen als auch einige Grundstücke selber, was hierzulande als Besonderheit gilt. Berater Merrill Lynch