Deals

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Die Münchner Rheinhold & Mahla AG (R&M) hat die Infraserv Höchst Technik GmbH & Co. KG und die Infraserv-Tochter IHT Technik Spezialitäten GmbH & Co. KG (IHT) übernommen. Alle Unternehmen sind Instandhaltungsdienstleister. Infraserv erreichte im vergangenen Geschäftsjahr mit 710 Mitarbeitern eine Gesamtleistung von 91 Millionen Euro. Die Unternehmen werden künftig unter R&M Industrieservice Höchst GmbH und R&M Industrieservice Griesheim GmbH firmieren. Gleichzeitig hat R&M den Bereich Technische Dienstleistungen des Industrieparks Griesheim GmbH & Co. KG (IPG), eine Tochter der Clariant GmbH, erworben. Die IPG erbrachte mit 180 Mitarbeitern zuletzt eine Jahresleistung von rund 22 Millionen Euro. R&M ist Teil der Bilfinger Gruppe und erreicht weltweit mit über 11.000 Mitarbeitern einen Gesamtumsatz von über 840 Millionen Euro. Die Transaktionen stehen noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Kartellbehörden. Berater Reinhold & Mahla

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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Das United Internet Team Germany wird 2007 als erste deutsche Segelyacht in der 154-jährigen Geschichte um den America's Cup kämpfen. Mit dem Einstieg des Internet-Providers United Internet AG als Hauptsponsor gelang es den Deutschen erst kurz vor Meldeschluss, die Teilnahme zu sichern. Die Betreibergesellschaft Deutsche Challenge 2007 AG hatte im letzten Jahr unter dem Arbeitstitel Fresh 17 mit den Vorbereitungen für dieses Projekt begonnen. Zuvor waren mehrere Versuche, Geldgeber zu finden, gescheitert. Mindestens 25 Millionen Euro zahlt Ralph Dommermuth, Chef von United Internet, für die Teilnahme. 15 Millionen davon stammen aus der Unternehmenskasse, der Rest aus privater Tasche. Dommermuth übernahm zudem 50 Prozent an der Deutschen Challenge AG. Berater Deutsche Challenge 2007

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Die Flughafen München Baugesellschaft und Siemens L&A haben sich über die letzten Streitpunkte im Zusammenhang mit dem Bau der Gepäckförderanlage des Terminals 2 des Münchner Flughafens geeinigt. Das Auftragsvolumen des Projektes liegt im dreistelligen Millionen-Bereich. Berater Flughafen München

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Kirchmedia und die Eos-Gruppe haben zur Filmrechteverwertung das Gemeinschaftsunternehmen Kineos gegründet. Die insolvente Kirchmedia und Beta Film sind zu gleichen Anteilen an dem Jointventure beteiligt. Die von Jan Mojto, ehemaliges Vorstandsmitglied Kirchs, gehaltene Eos hatte aus der Insolvenzmasse des Unternehmens bereits zuvor alle Anteile der Beta Film erworben, bei der die internationale Filmbibliothek konzentriert war. Der jetzt erfolgte Abschluss des Bieterverfahrens um die nationale Filmbibliothek Kirchs bedeutet die Beendigung des operativen Geschäfts des insolventen Filmhändlers. Die Rechte an der rund 12.000 Titel umfassenden nationalen Bibliothek erstrecken sich bis ins Jahr 2012. Berater Eos-Gruppe

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Die Stadt Köln hat als erste Großstadt die Sanierung und laufende Unterhaltung von Kölner Schulen auf Basis eines PPP-Modells (Public Private Partnership) vergeben. Der Rat der Stadt hatte im November 2003 beschlossen, durch ein PPP die Sanierung von insgesamt 40 Kölner Schulen durch private Investoren voranzutreiben. Der jetzige Auftrag mit einem Gesamtvolumen von 125 Millionen Euro umfasst sieben Kölner Schulen und läuft über einen Zeitraum von 25 Jahren. Privater Partner ist die Hochtief PPP Beteiligungs GmbH & Co. KG. Als Finanzierer tritt die KfW auf. Berater Stadt Köln

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Trianel Energie baut in Hamm-Uentrop ein großes Gas- und Dampf-Kraftwerk (GuD). Dies beschloss die Gesellschafterversammlung der Stadtwerkekooperation Anfang Mai. In der Kooperation sind deutsche, niederländische und österreichische Stadtwerke zusammengeschlossen. Das GuD-Projekt kostet 440 Millionen Euro und wird mittels einer Projektfinanzierung realisiert. Projektgesellschaft ist die Trianel Power Hamm-Uentrop GmbH & Co. KG. 350 Millionen Euro werden durch die WestLB fremdfinanziert. Zwei Kraftwerksblöcke sollen nach Fertigstellung je 400 Megawatt liefern. Baubeginn soll September 2005 sein. In dem Projekt sind viele Partner beteiligt: Energielieferanten sind RWE Transportnetz Strom und E.on Ruhrgas, die GuD-Turbinenanlage liefert Siemens Power Generation, das Grundstück erwarb man von Dupont de Nemours. Berater Trianel

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Nach knapp einem Jahr hat sich der US-Finanzinvestor J.W. Childs wieder von dem Safthersteller Punica getrennt. Käufer des deutschen Traditionsunternehmens ist der US-Getränkeriese PepsiCo. J.W. Childs hatte Punica zusammen mit der Getränkemarke Sunny D erst im Juli vergangenen Jahres von Procter & Gamble erworben und zu der Gruppe Sunny Delight Beverages zusammengeführt. Punica hat im vergangenen Jahr nach Branchenschätzungen einen Umsatz von etwa 100 Millionen Euro erwirtschaftet. Die Zustimmung der Kartellbehörden steht noch aus. Berater PepsiCo

  Juve Plus Papier ist geduldig

Der schwedisch-finnische Papierkonzern Stora Enso beteiligt sich am deutschen Papiergroßhändler Schneidersöhne aus Ettlingen. Die Stora Enso-Großhandelseinheit Papyrus wird bis Ende Juli 2007 alle Anteile der badischen Gesellschaft übernehmen. Voraussetzung sind die kartellbehördliche Freigabe und ein positiver Abschluss der Due Diligence. Die Gesellschafter Christian, Klaus Peter und Michael Schneider begleiten in ihrer Position als Mitglieder der Geschäftsführung die Übernahme. Schneidersöhne beschäftigt rund 2.100 Mitarbeiter und erwirtschaftete zuletzt einen Umsatz von etwa 1,1 Milliarden Euro. Durch die Transaktion wird Papyrus mit einem Absatzvolumen von 1,8 Millionen Tonnen zum zweitgrößten Papiergroßhändler in Europa. Berater Stora Enso/Papyrus

  Juve Plus IT-Infrastruktur

Die französiche Vinci Energies-Gruppe hat das deutsche Unternehmen NK Networks & Services übernommen. Verkäufer ist die niederländische Draka Gruppe. Sie ist auf die Produktion und den Vertrieb von Kabeln spezialisiert. Geschäftsfeld der NK Networks & Services ist die Integration von Netzwerkinfrastrukturen, Internet-Telefonie und Netzwerksicherheit. NK hat neun Niederlassungen. 132 Mitarbeiter erwirtschafteten 2004 einen Umsatz von 47 Millionen Euro. Berater Vinci

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Die neuseeländische Infratil Ltd. hat 90 Prozent der Anteile des Flughafens Lübeck-Blankensee von der Hansestadt Lübeck übernommen. Das Transaktionsvolumen betrug laut Presseberichten 13 Millionen Euro. Gleichzeitig schloss das auf Investitionen im Infrastruktur-Bereich spezialisierte Unternehmen eine Vereinbarung mit der irischen Billig-Fluglinie Ryanair ab. Diese sieht vor, Lübeck zu deren zweiten Deutschlandbasis nach Frankfurt-Hahn auszubauen.

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Der unter der Aufsicht des Bundesfinanzministeriums stehende Bundes-Pension-Service für Post und Telekommunikation (BPS-PT) e.V. begibt derzeit Anleihen über insgesamt sechs Milliarden Euro. Diese sind unterlegt mit Verpflichtungen der Bundesrepublik und der drei Nachfolgeunternehmen der Deutschen Bundespost (Telekom, Post, Postbank) gegenüber dem BPS-PT. Der Verein ist für die Versorgung der Post-Pensionäre zuständig.