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Die japanische Tokai Carbon Co. Ltd. hat die Grevernbroicher Erftcarbon-Gruppe zu hundert Prozent übernommen. Die Japaner erwarben 85 Prozent von dem Private-Equity-Haus Bridgepoint und die restlichen 15 Prozent vom Management der Erftcarbon. Die Übernahme bedarf noch der kartellrechtlichen Zustimmung. Erftcarbon ist einer der führenden europäischen Zulieferer von Kohlenstoff- und Graphitprodukten für die Stahl- und Aluminiumindustrie.

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
  Juve Plus Viel Geld für Debis AirFinance

Cerberus Capital hat das niederländische Flugzeug-Leasing-Unternehmen Debis AirFinance übernommen. Die US-Investmentgesellschaft soll dafür rund eine Milliarde Euro an die bisherigen Anteilseigner DaimlerChrysler, Bayerische Landesbank, Hypovereinsbank, Dresdner Bank und DZ Bank gezahlt haben, heißt es.DaimlerChrysler hielt seit 1995 eine Minderheitsbeteiligung von 45 Prozent an Debis AirFinance. Nach Analystenprognosen könnte der Stuttgarter Konzern aus der Transaktion ein Nettogewinn von 100 Millionen Euro realisieren.

  Juve Plus Großeinsatz für Großeinkauf

Edeka übernimmt den Wettbewerber Spar Handels AG von dem französischen Einzelhandels-Konzern Intermarché (ITM Enterprise). Neben Spar erwirbt der Hamburger Einzelhandelsriese auch den Discounter Netto Süd und die 25-prozentige ITM-Beteiligung an Netto Nord, dessen Mehrheitseigner mit 75 Prozent die dänische Dansk Supermarked a/s bleibt.Als wichtigen Teil der Transaktion hat Edeka zugleich gemeinsam mit Intermarché und der spanischen Eroski-Gruppe die europäische Einkaufskooperation Alidis/Agenor mit Sitz in der Schweiz gebildet. Die je zu einem Drittel beteiligten Unternehmen gewinnen damit eine gemeinsame Einkaufsmacht von 75 Milliarden Euro, die größte des Kontinents.

  Juve Plus Fleisch für alle

Der britische Freizeitkonzern Whitbread hat die Maredo Gaststätten-GmbH & Co. Betriebs KG verkauft. Neue Besitzer der größten Steakhaus-Kette Deutschlands sind die Beteiligungsgesellschaften German Equity Partners (GEP), Parcom Ventures und die Fortis-Gruppe sowie das bisherige deutsche Management. Der Kaufpreis betrug nach Darstellung von Whitbread 35,6 Millionen Euro. Als Hauptinvestor trat der von der ECM Equity Capital Management GmbH beratene Eigenkapitalfonds GEP II LP auf, als Co-Investoren agierten die Tochter der niederländischen Bank ING, Parcom Ventures, und die belgische Fortis.

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Die Wolken über dem deutschen Emissionsmarkt lichten sich immer mehr und es sieht so aus, als könnten IPO-Anwälte die ersten Sonnenstrahlen eines länger anhaltenden Hochdruckgebiets genießen. Die besten Plätze haben sich freilich bereits die Anwälte der Großkanzleien reserviert. Kaum eine mittelgroße Sozietät kann bei Kapitalmarkttransaktionen einen Trackrecord vorweisen – von Boutiquen gar nicht zu reden. Die Gründe liegen auf der Hand: Als Berater der Bankenseite haben die Kanzleien einen Vorteil, die auf dem Panel einer führenden Bank vertreten sind. Ob eine Sozietät auf Emittentenseite zum Zuge kommt, hängt dagegen davon ab, ob ein börsenreifes Unternehmen zum Mandantenstamm zählt. Je kleiner die Kanzlei, desto unwahrscheinlicher.

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Die Fortis Investment aus Brüssel hat sich im Rahmen einer Kapitalerhöhung an der börsennotierten Versiko AG beteiligt. Außerdem übernahm Fortis Investment ein Anteilspaket aus dem Kreis der Stammaktionäre. Fortis verfügt nun über 25,1 Prozent an dem Finanzdienstleister. Versiko ist auf dem Feld des nachhaltigen Investments tätig; dazu gehören etwa Beteiligungen an Windparks, Solaranlagen sowie Spareinlagen bei ethisch-ökologisch orientierten Banken oder Anlagen in Lebensversicherungen. Berater Fortis

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Das Land Hessen will die Universitätskliniken Gießen und Marburg zusamenlegen und dann teilprivatisieren. Ziel ist, beide Standorte zu erhalten und auszubauen. Zudem soll die universitäre Aufgabe von Forschung und Lehre so auch in Zukunft sicher erfüllt werden können. Bislang sind beide Häuser Anstalten des öffentlichen Rechts. Im Rahmen der Teilprivatisierung soll nach der Fusion die Mehrheit der neuen Klinikgesellschaft an einen privaten Betreiber veräußert werden. Bis Ende 2005 soll das Projekt abgeschlossen sein. Berater Hessen

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Das Private Equity-Haus HgCapital hat sich nach knapp zweieinhalb Jahren von dem Automobilzulieferer FTE getrennt. Gekauft wurde das Unternehmen, das einer der größten Hersteller von hydraulischen Brems- und Kupplungssystemen ist, von dem französischen Investor PAI Partners. Der Kaufpreis betrug 370 Millionen Euro, was in etwa dem Jahresumsatz von FTE im vergangenen Jahr entspricht. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Wettbewerbsbehörden, die für das zweite Quartal 2005 erwartet wird. HgCapital hatte den Zulieferer seinerzeit für 180 Millionen Euro erworben. Berater PAI Partners

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GE Commercial Finance Real Estate hat von den Fondsgesellschaften Peabody Global und Peabody International sowie einem Geschäftsführer die HPE Hausbau Gruppe im Wege eines Bieterverfahrens erworben. Zu dem Portfolio der HPE gehören etwa 4.300 Wohn- und Gewerbeeinheiten. Berater GE Commercial

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DB Real Estate Investment hat das in einem ihrer offenen Fonds gehaltene Hilton Hotel in Frankfurt veräußert. Erwerber war eine eigens gegründete Gesellschaft der britischen Investmentgesellschaft London & Regional-Gruppe. Die Transaktion wurde in Höhe von 90 Millionen Euro von der Aareal Bank finanziert. Presseberichten zufolge soll der Kaufpreis insgesamt über dem Verkehrswert gelegen haben. Berater London & Regional

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Die Baumarkt-Kette Hornbach hat in einer Sale-and-lease-back-Transaktion eine Reihe von Märkten in Deutschland, Schweden und den Niederlanden an ein Jointventure aus der irischen Anglo Irish Bank und der US-Immobilien-Investmentgesellschaft Taurus veräußert. Die Erwerber haben die Objekte in einen geschlossenen Fonds eingebracht. Das Transaktionsvolumen lag bei 190 Millionen Euro. Berater Anglo Irish