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Die Bayer-Chemikalien-Tochter Lanxess AG verlagert die Produktionskapazitäten zur Herstellung der Zwischenchemikalie Hydrazinhydrat aus ihrem Werk im texanischen Baytown nach China. Das Leverkusener Unternehmen hat dort eine Kooperation mit der Weifang Yaxing Chemical Company vereinbart. Lanxess wird 55 Prozent der Anteile halten. Mitte des Jahres wurde Lanxess als selbstständige Einheit mit dem Großteil des Chemiegeschäfts aus dem Bayer-Konzern ausgegliedert und soll Anfang 2005 an die Börse gehen. Berater Lanxess

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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In der Typologie der Transaktionen finden sich heute die unterschiedlichsten Varianten: Vom Deal, den jeder kennt, über den Deal im geheimen Kämmerchen, und sogar dem Deal, der keiner ist, bis hin zum Deal, den jeder will – über den allerdings auch keiner spricht. Na, sagen wir mal, jedenfalls nicht bevor die Tinte unter dem Vertrag getrocknet ist. Die Wirtschaftspresse hingegen ließ es sich bisher nicht nehmen, ausgiebig über eine der wohl wichtigsten Transaktionen des Jahres zu berichten: Den ins Haus stehenden Kauf der ING BHF-Bank AG durch die Kölner Traditionsbank Sal. Oppenheim jr. & Cie. KGaA. Durch die Übernahme entstünde die größte Privatbank Europas. Nach Informationen der ‚Financial Times Deutschland’ sollen die Verträge mit der Verkäuferin, dem holländischen Finanzriesen ING Groep N.V., Anfang Dezember in Frankfurt unterzeichnet werden. Die wirtschaftliche Übernahme soll dann zum Januar 2005 erfolgen. Der Preis soll bei 600 Millionen Euro liegen. Sal. Oppenheim will die BHF-Bank als eigenständige Beratungs-, Service- und Handelsbank fortführen mit den Schwerpunkten Asset Management, Privatkundengeschäft, Financial Markets und ausgewähltes Firmenkundengeschäft. Diese BHF-Teile sollen in eine eigene Aktiengesellschaft ausgegründet werden. Die Frankfurter Bank wird künftig als eigenständiges Institut und Marke auftreten. Nicht Teil der Transaktion waren dagegen die Deutsche Hypothekenbank, der Londoner Bereich der ING BHF-Bank sowie Teile ihres Kredit- und Firmenkundengeschäfts, insbesondere das Kredit- und Firmenkundengeschäft der Abteilung Institutional Restructuring Unit. „Der zu verkaufende Teil der BHF-Bank ist das Ergebnis eines komplexen Ausgliederungsprozesses“, erklärte dazu Linklaters-Partner Hans-Ulrich Wilsing, der die Transaktion auf Seiten der ING BHF-Bank begleitete. Und weiter: „Die Ausgliederung gleicht einer Organtransplantation, bei der beide Teile lebensfähig bleiben müssen.“ Anwälte bestätigten, dass die Herausforderung des Deals nicht so sehr in den Verhandlungen, sondern eher in der Komplexität der Transaktionsstruktur liegt. Für die ING Groep wurde ein Freshfields-Team um die beiden Partner Dr. Wolfgang Hauser und Dr. Thomas Schmuck tätig. Die Beziehung hat Geschichte: Noch zu Bruckhaus Westrick-Zeiten beriet die Kanzlei ING beim öffentlichen Kaufangebot an die Aktionäre der BHF-Bank (JUVE 10/99). Dass die Zielgesellschaft BHF von einer anderen Kanzlei begleitet wird, mag zunächst wenig verwundern. Insbesondere bei Übernahmen von AGen ist dies angesichts potenzieller Interessenskonflikte von Mutter- und Tochtergesellschaft durchaus nicht unüblich. Und so liegt es wohl auch hier: Laut ‚FTD’ waren im Sommer Verhandlungen der niederländischen Mutter mit der Commerzbank nicht zuletzt am Widerstand von Management und Belegschaft der BHF-Bank gescheitert. Wahrscheinlich schweigt man auch aus diesem Grund jetzt lieber, bis der Deal in absolut trockenen Tüchern ist. Sal. Oppenheim jedenfalls dürfte als neue Eigentümerin sehr viel willkommener sein. Wie es der Zufall will, passt man auch in Bezug auf die Rechtsberater gut zusammen. Denn die Kölner setzen nicht nur mit Shearman & Sterling auf eine bewährte Konstellation, sondern finden mit Linklaters auch alte Bekannte auf der Seite des Übernahmekandidaten: Bereits 1999 beriet ein Oppenhoff & Rädler-Team das Bankhaus im Rahmen des milliardenschweren Verkaufs von e-plus (JUVE 11/99). (CA)

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Knapp ein Jahr nachdem die WestLB ihre Rechen- und Druckzentren an T-Systems ausgelagert hat, trennt sich die Bank nun von einem weiteren Teil ihrer IT: Sie lagert ihre komplette IT-Infrastruktur und Teile der Anwendungsentwicklung an Dienstleister Hewlett Packard (HP) aus. Entsprechend betreut HP zukünftig unter anderem die Desktops inklusive Mail-Systemen, Arbeitsplatztechnik und Telefonsystem und liefert auch den Support für die Handelsbereiche und das Management. Der Outsourcing-Vertrag ist auf fünf Jahre angelegt und hat ein Volumen von umgerechnet rund 400 Millionen Euro. Gleichzeitig übernimmt HP weltweit rund 450 Mitarbeiter von WestLB Systems. Berater WestLB

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Die Immobilienbank Hypo Real Estate hat erneut ein gemischtes Portfolio von Problemkrediten und nicht-leistungsgestörten Finanzierungen veräußert. Das Paket mit einem Volumen von insgesamt rund 394 Millionen Euro ist an ein Bankenkonsortium aus Morgan Stanley Real Estate Funds und der Citigroup gegangen. Erst Mitte September hatte die Bank ein Portfolio in Höhe von 3,6 Milliarden Euro an die US-amerikanisch Investmentgesellschaft Lone Star ausplatziert. Berater Citigroup, Morgan Stanley

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Die MVV Energie AG lässt in Leuna eine Müllverbrennungsanlage errichten. Das Investitionsvolumen beträgt 94 Millionen Euro. Das Vorhaben wird durch eine kombinierte Projekt- und Leasingfinanzierung realisiert. Darlehensgeber ist ein Konsortium aus Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale und KfW IPEX-Bank. Das Geld erhält eine Tochter der Hannover Leasing GmbH & Co. KG. Sie wird die Anlage errichten und anschließend an die MVV-Projektgesellschaft MVV TREA Leuna vermieten. MVV hat nach Auslaufen des Leasingvertrages die Möglichkeit, die Anlage zu erwerben. Berater MVV

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Das bislang größte PPP-Projekt im Schulhochbau die Sanierung, Instandhaltung und Bewirtschaftung von insgesamt 89 Schulen im Kreis Offenbach hat einen privaten Partner für das zweite und nun zuletzt vergebene "Los Ost" gefunden. Der deutsche Baukonzern Hochtief hat Anfang Oktober den Zuschlag für das Kooperationsprojekt zwischen Privatwirtschaft und öffentlicher Hand bekommen. Das Auftragsvolumen für die Sanierung und Bewirtschaftung von 48 Schulen beträgt 411 Millionen Euro bei einer Laufzeit von 15 Jahren. Dem Auftraggeber zufolge würden die Dienstleistungen in Eigenerledigung etwa 500 Millionen Euro kosten. Finanziert wurde die Transaktion von einem Bankenkonsortium aus Westdeutsche ImmobilienBank und Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale. Berater Kreis Offenbach

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Ein Bankenkonsortium, bestehend aus der Deutschen Entwicklungs- und Investitionsgesellschaft mbH, KfW IPEX-Bank und Nordea Bank Finland Plc., finanziert eine PET-Fabrik in Litauen. Das Volumen beläuft sich auf 86 Millionen Euro. Im litauischen Klaipeda wird die Projektgeslleschaft UAB Orion Global PET künftig PET-Chips herstellen, die zur Produktion von PET-Flaschen benötigt werden. Die UAB ist eine Tochter der international tätigen Indorama-Gruppe aus Indonesien. Indorama stellt industrielle Ausgangsstoffe insbesondere auf Polyesterbasis her. Berater Bankenkonsortium

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Der Finanzinvestor HgCapital hat rund 46 Prozent der Anteile an der Versandapotheke DocMorris erworben. Verkäufer der Anteile waren die Venture-Capital-Investoren 3i und Dr. Neuhaus Techno Nord. 3i wird weiterhin 24 Prozent der Anteile halten, Dr. Neuhaus Techno Nord 14 Prozent. Die Zustimmung der Kartellbehörden steht noch aus. Berater HgCapital

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Saia Burgess auf Einkaufstour: Die Schweizer Unternehmensgruppe hat den Aktuatoren-Geschäftsbereich der Bühler Motor Gruppe übernommen. Außerdem erwarben die Schweizer über ihre deutsche Tochter in Dresden die Sparte Synchromotoren und Getriebe sowie ein Werk in Polen von der Sick/Stegmann-Gruppe aus Donaueschingen. Saia Burgess entwickelt, produziert und vertreibt weltweit Steuerungstechniken für die Automation von Gebäuden, industriellen Prozessen und Infrastruktureinrichtungen. (CA/Gr)Berater Saia Burgess

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Die Wiesbadener ESWE Versorgungs AG beteiligt sich an Hessenwasser. Die ehemaligen Wiesbadener Stadtwerke bringen ihr Wassergewinnungsgeschäft und ihr Labor in die Hessenwasser GmbH & Co. KG bzw. in die Hessenwasser Verwaltungs-GmbH ein. Damit verfügen sie insgesamt über einen Anteil von 18,2 Prozent und sind vierter Gesellschafter der Hessenwasser. Weitere Anteilseigner sind die Mainova AG, die HEAG Südhessiche Energie AG und die Riedwerke Kreis Groß-Gerau. Berater ESWE

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Das Schweizer IT-Unternehmen Impaq AG hat sich mehrheitlich an der Pluralis AG, Wiesbaden, beteiligt. Das Fach- und IT-Beratungsunternehmen befand sich bisher unter dem Dach der Plönzke Holding AG, die langfristig mit mindestens 25 Prozent an dem Unternehmen beteiligt bleiben soll. Die beiden Unternehmen verbanden sich damit zum Oktober unter dem Dach der Schweizer Impaq Holding zur Impaq Pluralis AG mit Hauptsitz in Wiesbaden und weiteren Standorten in Dortmund und Hamburg. Impaq Pluralis beschäftigt weltweit 300 Mitarbeiter und hat neben Deutschland Niederlassungen in den USA, Großbritannien, der Schweiz und Polen. Die ebenfalls mehrheitlich zur Plönzke Holding gehörende Pluralis AG mit Sitz in Mainz ist von dem Zusammenschluss nicht berührt. Berater Impaq