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Der Bonner Systemhersteller Moeller ist an die Laontae BeteiligungsGmbH, einen Private Equity-Fonds der Advent International Corp., veräußert worden. Der mit mehr als 11.000 Mitarbeitern weltweit zu den größten deutschen Familienunternehmen gehörende Konzern erhielt vom Übernehmer zugleich eine Finanzspritze von 50 Millionen Euro. Die Gläubigerbanken unter Führung der Hausbank Commerzbank erklärten zugleich einen Forderungsverzicht in unbekannter Höhe. Den außenstehenden Aktionären der Moeller-Tochter Felten & Guillaume AG soll durch Laontae im Rahmen eines Squeeze-outs ein Übernahmeangebot gemacht werden. Berater Advent/Laontae

Deal-Ticker

Wer kauft was mit wem? Die neuesten M&A-Deals im übersichtlichen Newsticker. Alle ansehen
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Die IKB Private Equity GmbH hat sich an der Cullmann GmbH, einem der führenden Anbieter für Freisprecheinrichtungen, beteiligt. Damit ist die IKB größter Anteilseigner des Unternehmens. Firmengründer Wolfgang Cullmann bleibt dem Unternehmen für eine Übergangszeit als Geschäftsführer und Anteilseigner erhalten, weitere Anteile werden vom Management Buy In-Team gehalten. An der Finanzierung beteiligte sich auch die Bayerische Landesbank. Durch die Beteiligung wurde zum einen die Nachfolge geregelt, zum anderen eine Kapitalbasis für weitere Expansion geschaffen. Berater IKB

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So kennt man Hengeler eigentlich nicht: In der ‚Financial Times Deutschland‘ schrieben die Berliner Partner John Flüh und Dr. Wolfgang Spoerr am 5. Dezember in aller Offenheit über ein Mandat. „Besser ohne den Staat“ hieß ihr ungewöhnlich meinungsstarker Beitrag, dessen Kerngedanken der Untertitel verriet: „Eine Privatisierung der Sparkassen ist rechtlich zulässig.“

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Der Landesbetrieb Krankenhäuser in Hamburg geht in private Hände: Der Hamburger Senat verkaufte 74,9 Prozent des mit rund 12.000 Mitarbeitern und rund 750 Millionen Euro Umsatz größten Krankenhausbetreibers Deutschlands an die Asklepios Kliniken GmbH in Königstein. Der restliche Anteil von 25,1 Prozent verbleibt bei der Stadt Hamburg. Das Transaktionsvolumen der Privatisierung betrug rund 400 Millionen Euro. Berater Asklepios

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Der US-amerikanische Softwareanbieter Agile hat seinen Wettbewerber Eigner übernommen. Der Kaufpreis belief sich auf einen Baranteil von 2,85 Millionen US-Dollar und 1,79 Millionen neu ausgegebener gemeinsamer Aktien. Mit Eigner erweitert die bislang vor allem im amerikanischen Markt tätige Agile-Gruppe ihren Markt auf Europa, wo Eigner mit mehreren Tochtergesellschaften präsent ist. Berater Agile Software

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Die Refinanzierung des Einkaufszentrum CentrO in Oberhausen ist Anfang Dezember 2003 vorläufig abgeschlossen worden. Die Betreibergesellschaft der Shopping-Mall, die britische Stadium Group, hat von der Londoner Dependance der Deutsche Bank AG einen Kredit in Höhe von 500 Millionen Euro erhalten. Mit dem Geld löste man die vorherige Grundfinanzierung des Projektes ab. Zur Besicherung des Engagements hat die Bank eine Securitisation-Transaktion durchgeführt: Das Darlehen wurde an eine spezielle Gesellschaft (SPV) verkauft, Wertpapiere in acht Tranchen am Kapitalmarkt begeben und diese durch eine Grundschuld und die Umsätze des CentrO (v.a. Mieteinnahmen) besichert. Die 'DECO Series 2003 - Centro Limited', mit einer Laufzeit bis 2010, ist nach Darstellung der Berater eine der ersten so genannten True Sale-CMBS-Transaktionen in Deutschland. (JP)

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Die Stadt Dresden hat der Gelsenwasser AG den Zuschlag im Vergabeverfahren zur Teilprivatisierung der Stadtentwässerung erteilt. Rund 165 Millionen Euro beträgt der Kaufpreis für 49 Prozent der Anteile an der Stadtentwässerung Dresden. Noch ist die Transaktion jedoch nicht ganz in trockenen Tüchern: Veolia Water Deutschland GmbH, einer der Bieter, hat ein Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer Dresden angestrengt. Berater Gelsenwasser

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Als erstes börsennotiertes deutsches Unternehmen wird der Zeichentrick-Filmrechtehändler BKN International AG durch ein vereinfachtes Schnellverfahren auch an der Londoner Börse Alternative Investment Market (AIM) für aufstrebende Unternehmen notiert. Zugleich platzierte BKN durch eine Barkapitalerhöhung 4,5 Millionen neuer Aktien am AIM. Berater BKN International

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Der Technologie-Integrator Morse GmbH hat die Münchner EDS-Tochter TechSol (Systematics Technology Solutions GmbH) übernommen. Erst vor zwei Jahren hatte der texanische IT-Konzern EDS das Unternehmen, damals unter dem Namen Systematics AG, gekauft. Der Verkauf erfolgte nun im Rahmen einer Umstrukturierung. Berater Morse

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Unter dem Arrangement von Morgan Stanley hat die Österreichische Industrieholding (ÖIAG) im Wege eines Secondary Offering ihre 25-prozentige Beteiligung an dem Stahlhersteller Böhler-Uddeholm veräußert. Der Verkauf der 2,75 Millionen Anteile erbrachte einen Erlös von 133 Millionen Euro. Die Böhler-Uddeholm AG war 1991 aus der Fusion der Böhler GmbH - zur staatlichen Austrian Industries AG gehörig - mit dem schwedischen Edelstahlerzeuger Uddeholm AB hervorgegangen. Lange Jahre hielt die ÖIAG die Anteile aller verstaatlichten Unternehmen in Österreich, mit denen sie den Konzern Austrian Industries bildete. 1993 wurde das Konzernverhältnis zwischen ÖIAG und ihren Töchtern aufgelöst und die Holding trennte sich Schritt für Schritt von ihren Beteiligungen. Die ÖIAG wurde damit ähnlich wie in Deutschland die Treuhandanstalt zu einer Art Privatisierungsagentur. @Berater Morgan Stanley

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Der Industriegase-Hersteller Messer Griesheim hat seine geschäftlichen Aktivitäten in Zentralamerika an die mexikanische Infra-Gruppe verkauft, an der das US-amerikanische Industriegase-Unternehmen Air Products beteiligt ist. Veräußert wurden neun Tochtergesellschaften in El Salvador, Guatemala, Honduras und Nicaragua. Ein wichtiger Mitgesellschafter von einigen zentralamerikanischen Töchtern ist das Unternehmen Fabrigas. Im Rahmen eines Desinvestitionsprogramms verkaufte Messer Griesheim seit 2001 bisher über 40 Tochtergesellschaften in 17 Ländern. Berater Infra