Karriere

Trotz Umsatzrekorden

2016/17 musste man die Kanzleien mit der Lupe suchen, die ihren Umsatz gegenüber dem Vorjahr nicht gesteigert hatten. An den Stundenvorgaben, die die Kanzleien ihren Associates machen, lag das aber offenbar nicht: Die durchschnittliche Zahl der geforderten Billable Hours ist laut azur-Associate-Umfrage zuletzt leicht gesunken. Sie lag 2017 bei 1.646 Stunden im Jahr, marginal weniger als 2016 (1.657 Stunden).

Was Kanzleien von Bewerbern erwarten

Lange gehörte der Doktortitel in vielen Kanzleien zum Standardrüstzeug. Doch das ändert sich zunehmend. Kanzleien achten heute schon stärker auf einen LL.M.-Titel – denn der gilt als Garant für gute Englischkenntnisse und Soft Skills. Das geht aus der Recherche für die jüngst erschienene Ausgabe von azur100 – Top-Arbeitgeber für Juristen hervor.

OLG-Präsidentin

Niemand steht so lange an der Spitze eines Oberlandesgerichts wie Anne-José Paulsen. Vor 16 Jahren wurde die heute 65-Jährige Präsidentin des OLG Düsseldorf – nun geht sie in den Ruhestand. JUVE sprach mit ihr über Karrieren und Reformen in der Justiz, die Vorteile der Schiedsgerichtsbarkeit und Hausaufgaben für junge Juristen.

azur Awards 2018

Die azur-Redaktion des JUVE Verlags hat vier Arbeitgeber für ihr besonderes Engagement bei der Förderung junger Juristen ausgezeichnet. Die Preisträger des Jahres 2018 unterscheiden sich durch Dynamik, Verbesserungswillen und ihr Gespür für die Bedürfnisse der Nachwuchsanwälte erkennbar vom Rest des Marktes.

Arbeitszeiten in Kanzleien

Das durchschnittliche Arbeitspensum der Vollzeit-Associates in Wirtschaftskanzleien ist im vergangenen Jahr nahezu konstant geblieben. Laut azur-Associate-Umfrage 2017 arbeiteten die Anwälte im Schnitt 54 Stunden pro Woche, marginal weniger als 2016 (54,1 Wochenstunden). Sie kommen durchschnittlich auf 10-12 Arbeitsstunden pro Tag. Um die Arbeitslast erträglicher zu machen, setzen immer mehr Kanzleien auf technische Hilfsmittel.

Inhouse-Gehälter

In den Rechts- und Complianceabteilungen gehen die Gehälter weiter nach oben – allerdings in diesem Jahr nicht unbedingt für die Chefjuristen. Nach mehreren Jahren Stillstand legen vor allem die Grundgehälter der Berufsträger ohne Führungsverantwortung zu. Das hat die aktuelle JUVE-Inhouse-Umfrage ergeben.

Mind the gap

Seit 2017 müssen alle britischen Unternehmen mit mindestens 250 Angestellten Angaben zu Gehaltsunterschieden zwischen Mann und Frau (Gender Pay Gap) veröffentlichen. Das betrifft auch einige Großkanzleien. Herbert Smith Freehills veröffentlicht als eine der ersten Kanzleien ihre Daten. Diese zeigen: Frauen verdienen dort durchschnittlich 19 Prozent weniger pro Arbeitsstunde.

Das war 2017

Der spektakuläre Absturz von Air Berlin, ein mutmaßliches Kartell der Autoindustrie und ein florierender M&A-Markt – das Jahr 2017 war für Wirtschaftsanwälte ein arbeitsreiches Jahr. Welche Nachrichten interessierten die JUVE-Leser 2017 am meisten? Unser alljährlicher Blick auf die Onlinestatistiken am Ende des Jahres.

azur Awards 2018

Die Nominierten für die azur Awards 2018 stehen fest. Die azur-Redaktion des JUVE Verlags zeichnet damit Arbeitgeber für ihr besonderes Engagement in der Förderung des juristischen Nachwuchses aus. Die Sieger werden am 22. Februar 2018 mit einer feierlichen Preisverleihung in Köln geehrt.

Brise aus Belfast

Die meisten führenden britischen Wirtschaftskanzleien haben neue, preiswerte Büros außerhalb von London eingerichtet. ­Ursprünglich waren sie für unterstützende Aufgaben gedacht, doch nun wächst die Menge juristischer Arbeit dort rasch. Dabei spielen nicht nur Kostenersparnisse eine Rolle. Es zeichnet sich auch eine neue Kultur ab, die die Gesamtkanzlei anstecken kann.

Schon wieder eine Mode-Pleite

Der Hosenspezialist Gardeur ist insolvent. Das Mönchengladbacher Unternehmen, das rund 1.700 Mitarbeiter beschäftigt, hat ein reguläres Insolvenzverfahren für vier Gesellschaften beantragt. Das Amtsgericht Mönchengladbach bestellte Dr. Biner Bähr von White & Case zum vorläufigen Insolvenzverwalter. Die Gehälter der in Deutschland tätigen Mitarbeiter sind für drei Monate gesichert, der Betrieb soll fortgesetzt werden.

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